{"id":596,"date":"2011-09-01T09:23:06","date_gmt":"2011-09-01T09:23:06","guid":{"rendered":""},"modified":"2024-03-11T11:50:13","modified_gmt":"2024-03-11T10:50:13","slug":"assistenzarzt-dr-philipp-zimmermann-verstaerkt-das-junge-team-am-fuessener-krankenhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2011\/09\/assistenzarzt-dr-philipp-zimmermann-verstaerkt-das-junge-team-am-fuessener-krankenhaus\/","title":{"rendered":"Assistenzarzt Dr. Philipp Zimmermann verst\u00e4rkt das junge Team am F\u00fcssener Krankenhaus"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><font color=\"#800000\"><em><strong>F\u00fcsssen.<\/strong><\/em>\u00a0\u00a0\u00a0 Zur fach\u00e4rztlichen Weiterbildung kam Dr. Philipp Zimmermann im Dezember 2010 direkt von der Medizinischen Universit\u00e4t Graz ans F\u00fcssener Krankenhaus. Der 28-j\u00e4hrige Assistenzarzt erkl\u00e4rt im Gespr\u00e4ch vor seinem Nachtdienst in der \u201eInneren\u201c: \u201eIch bin kein \u00d6sterreicher, wollte jedoch unbedingt in Graz studieren. Als Sch\u00fcler war ich dort kurz zu Besuch und fand die Landeshauptstadt der Steiermark richtig faszinierend. In Deutschland h\u00e4tte mich die Universit\u00e4tsstadt Heidelberg gereizt.\u201c Die Entscheidung f\u00fcr die Gro\u00dfstadt Graz mit etwa 300.000 Einwohnern habe er nie bereut. Inzwischen ist er wieder zur\u00fcck \u201ein unserem sch\u00f6nen Bayern\u201c und nicht zuletzt dar\u00fcber gl\u00fccklich, dass er bei den F\u00fcssener Internisten lernen kann.<\/font><\/p>\n<p>Geboren wurde er 1982 in M\u00fcnchen. Als er noch im Kindergartenalter war, zog die Familie nach Marktoberdorf. \u201eMein Vater hatte sich als Facharzt mit eigener Praxis niedergelassen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Zimmermann den Ortswechsel von der Landeshauptstadt in die Provinz. \u201eAls Gymnasiast dachte ich \u00fcberhaupt nicht daran, beruflich einmal in die Fu\u00dfstapfen meines Vaters zu treten\u201c, erz\u00e4hlt er. \u201eMeine Eltern waren so offen, mir da freie Hand zu lassen.\u201c Ob man im Kreise der Zimmermanns \u2013 die Mutter ist Rechtspflegerin \u2013 gl\u00fccklich \u00fcber die Pl\u00e4ne des \u00c4ltesten von drei Geschwistern war, sei dahin gestellt. Tatsache ist, der Sohn hat sich als Jugendlicher Taschengeld in einer angesagten Disco in Oberg\u00fcnzburg verdient. \u201eIch wollte Radiomoderator werden. Da machte es durchaus Sinn als Discjockey anzufangen und am Wochenende Platten aufzulegen.\u201c Gespielt hat er am liebsten Alternative Rock, \u201ealso die angesagten Songs von Nirvana oder The Offspring zum Beispiel.\u201c <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Jugends\u00fcnden und Studium<\/strong><\/p>\n<p>Erfolge wie im n\u00e4chtlichen Musik-Job feierte er an seiner Schule zwischenzeitlich weniger. Am heimischen Gymnasium drehte er sogar eine Ehrenrunde. \u201eIch konnte das verlorene Jahr wieder aufholen, durch meinen Wechsel von Marktoberdorf ans Gymnasium in Reutte, wo ich auch das Abitur gemacht habe.\u201c Beim R\u00fcckblick auf die Zeit bis zur Reifepr\u00fcfung spricht Dr. Zimmermann begeistert von \u201ewilder Jugend\u201c. Was damit gemeint ist, erkl\u00e4rt er so: \u201eNichts mit Drogen! Ich hatte einfach andere Interessen als nur f\u00fcr die Schule zu lernen. War viel mit Freunden zusammen und so. Wir hatten Spa\u00df. Diese Einstellung habe ich heute noch, allerdings gilt das nur f\u00fcr meine Freizeit. Meine Arbeit mit den Patienten nehme ich absolut ernst. Aber ich bin jung und will noch etwas erleben. Andere Leute in meinem Alter gr\u00fcnden Familien oder haben schon Kinder. Das ist sicher wundersch\u00f6n, doch ganz bestimmt noch nichts f\u00fcr mich. Der Berufsstart stellt Herausforderungen dar, die auch zeitlich sehr intensiv sind. Da muss man viel tun.\u201c <br \/>Dass er es ehrlich gemeint hat, beweisen die ersten Semester an der Uni in Graz. \u201eDas Medizinstudium ist am Anfang besonders lernintensiv. Ich musste einzelne Pr\u00fcfungen wiederholen. Danach ist der Knoten aber geplatzt.\u201c Offensichtlich hat er das Rezept f\u00fcr die pers\u00f6nlich richtige Mischung aus dem notwendigen Ehrgeiz und dem Spa\u00df am Studentenleben gefunden. Seine Studienfachwahl bezeichnet er als \u201espontane Entscheidung\u201c. Ein Weg in die Medienbranche erschien \u201emir dann doch viel zu unsicher. Ich dachte, ich probiere es mit Medizin\u201c. Graz zeichnet sich durch verst\u00e4rkte Praxis- und Patientenn\u00e4he und eine Vielzahl an Wahlpflichtmodulen aus. Er lernte den Arbeitsalltag als PJ-Student am Klinikum Kempten kennen, sammelte Erfahrungen in der An\u00e4sthesie und anderen Bereichen. <\/p>\n<p> <strong>Das ganze Spektrum in F\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie praktische Notfallmedizin habe ich kennen gelernt, indem ich bei Eins\u00e4tzen mitgefahren bin\u201c, erz\u00e4hlt er. \u201eMir gef\u00e4llt in F\u00fcssen, dass wir ein junges Team sind, das von erfahrenen \u00c4rzten wie Dr. Peter Schwarz oder dem Chefarzt Dr. Martin Hinterseer in vielen Bereichen lernt und dabei gro\u00dfes Vertrauen geschenkt bekommt. Ich wollte meinen Berufsstart nicht an einem gro\u00dfen Klinikum in M\u00fcnchen oder einer anderen Universit\u00e4tsstadt machen, wo man sich zwar ganz toll spezialisiert, aber nicht wie am F\u00fcssener Krankenhaus das ganze Spektrum abgedeckt wird.\u201c Dr. Philipp Zimmermann beherrscht die Kunst, dass er \u00fcber sich selbst lachen kann. Er besitzt trockenen Humor. \u201eIch bin das K\u00fcken hier, auch wenn man mir das nicht ansieht\u201c, sagt er und spielt dabei auf seine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 1,92 an. <\/p>\n<p><strong>Eishockey und Personenschutz<\/strong><\/p>\n<p>Die Statur n\u00fctzt ihm insbesondere, wenn er f\u00fcr die Eishockey-\u00c4rztemannschaft aus Kaufbeuren und den EC Marktoberdorf st\u00fcrmt. Ist er sehr schnell? Dr. Philipp Zimmermann sch\u00fcttelt seinen Kopf. \u201eVielleicht nicht der Schnellste, aber durchsetzungsf\u00e4hig! Jedoch auch teamf\u00e4hig und fair!\u201c Als gestandenes bayerisches Mannsbild hat er als Student im Personenschutz und Sicherheitsdienst ein paar Euro verdient. \u201eIch war zum Beispiel beim Opernball in Graz eingesetzt.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Text: Werner Hacker \u00b7 Bild: privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcsssen.\u00a0\u00a0\u00a0 Zur fach\u00e4rztlichen Weiterbildung kam Dr. Philipp Zimmermann im Dezember 2010 direkt von der Medizinischen Universit\u00e4t Graz ans F\u00fcssener Krankenhaus. Der 28-j\u00e4hrige Assistenzarzt erkl\u00e4rt im Gespr\u00e4ch vor seinem Nachtdienst in der \u201eInneren\u201c: \u201eIch bin kein \u00d6sterreicher, wollte jedoch unbedingt in Graz studieren. 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