{"id":5874,"date":"2013-12-02T23:05:40","date_gmt":"2013-12-02T22:05:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=5874"},"modified":"2013-12-02T23:05:40","modified_gmt":"2013-12-02T22:05:40","slug":"aib-ambulante-intensivpflege-becker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2013\/12\/aib-ambulante-intensivpflege-becker\/","title":{"rendered":"AIB \u2013 Ambulante Intensivpflege Becker"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>\u201eEs ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden.<br \/>\nEs ist nicht genug zu wollen, man muss es auch TUN.\u201c<br \/>\nJohann Wolfgang v. Goethe<\/p><\/blockquote>\n<p>Es TUN und in die Tat umzusetzen war 2012 f\u00fcr Familie Becker aus Wei\u00dfensee der entscheidende Moment, sich selbst\u00e4ndig zu machen und eine ambulante Intensivpflege zu gr\u00fcnden, was auf den ersten Blick nichts Ungew\u00f6hnliches darstellt. Auf den zweiten Blick\u00a0 jedoch schon, denn alle f\u00fcnf Familienmitglieder unterst\u00fctzen das gemeinsame Unternehmen und bringen ihre Arbeit in unterschiedlichster Form mit ein. W\u00e4hrend sich zwei der Kinder abwechselnd mit mittlerweile neun Mitarbeitern um die 24-Std. Intensivpflegepatienten k\u00fcmmern, erledigt der Dritte im Bunde s\u00e4mtliche organisatorische T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<p>Eine besondere famili\u00e4re Konstellation, die von allen Beteiligten ein hohes Ma\u00df an Verantwortung, Disziplin und Engagement zum Wohle des Patienten fordert. F\u00fcr Brigitte und Martin Becker ist es mit ihren drei Kindern Maren, Sebastian und Andreas zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden, ihren Alltag in erster Linie auf die Bed\u00fcrfnisse ihrer Patienten abzustimmen. \u201eAn manchen Tagen ist es nat\u00fcrlich kein leichtes Unterfangen, wenn wir uns nur die T\u00fcrklinke in die Hand geben und trotzdem haben wir uns ganz bewusst f\u00fcr diesen Schritt entschieden\u201c, erz\u00e4hlen sie heute voller Stolz. Die Fortschritte und Erlebnisse mit unseren zu Betreuenden geben uns so viel neue Motivation, die uns auch pers\u00f6nlich jeden Tag wieder best\u00e4rken und bereichern, diesen Weg zu gehen.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00f6chten unseren Patienten die M\u00f6glichkeit geben, ein lebenswertes Leben zu f\u00fchren und alles Machbare umzusetzen. Sie sollen dabei in kein Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis kommen und durch m\u00f6glichst wenige Einschr\u00e4nkungen auch Dinge erleben d\u00fcrfen, die ihnen wirklich Spa\u00df machen\u201c. Eis essen gehen und Konzertbesuche stehen ebenso auf dem Plan, wie die t\u00e4gliche Grundpflege und der aufw\u00e4ndige Umgang mit komplizierten Beatmungsger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Durch ihre Rund-um-die-Uhr Betreuung stehen sie in einem sehr intensiven Kontakt mit ihren Sch\u00fctzlingen und tragen daher eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr deren wechselnder Bed\u00fcrfnisse. Eine ausgewogene Balance zwischen menschlicher N\u00e4he und pers\u00f6nlicher Distanz zu bewahren, erfordert sehr viel Feingef\u00fchl und Erfahrung des Pflegepersonals.<br \/>\n\u201cNur durch gezielte Schulungen unserer Mitarbeiter k\u00f6nnen wir die manchmal aufkommenden situationsbedingten \u00dcberforderungen m\u00f6glichst stressfrei bew\u00e4ltigen. Auch als Familie sto\u00dfen wir nat\u00fcrlich zwischendurch an unsere Grenzen, da wir sehr mit unseren Patienten verbunden sind und wenn es ihnen schlecht ergeht, kann es schon passieren, dass wir diese Stimmungsschwankungen hin und wieder \u00fcbernehmen. In solchen Momenten z\u00e4hlt unsere besondere famili\u00e4re Unternehmenskonstellation dann am allermeisten, weil wir unsere Erfahrungen austauschen k\u00f6nnen, jeder den anderen versteht und das n\u00f6tige Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die jeweilige Problematik aufbringen kann\u201c.<\/p>\n<p>Durch ihre t\u00e4gliche Arbeit in der Intensivpflege haben sie gelernt, wie schmal der Grat zwischen einem normal gef\u00fchrten Alltag und dem eines Pflegefalls sein kann. Sie haben es dadurch verstanden, ihr eigenes Leben bewusster zu leben, mehr auf sich acht zu geben und die guten Zeiten intensiv miteinander zu nutzen, weil ein gesundes Leben f\u00fcr Familie Becker keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist.<\/p>\n<p>Text \u00b7 Bild: Tanja Hiebsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch TUN.\u201c Johann Wolfgang v. 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