{"id":42300,"date":"2026-03-05T15:29:22","date_gmt":"2026-03-05T14:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=42300"},"modified":"2026-03-05T15:32:02","modified_gmt":"2026-03-05T14:32:02","slug":"resumee-zur-kulturraumschau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2026\/03\/resumee-zur-kulturraumschau\/","title":{"rendered":"Res\u00fcmee zur KulturRaumSchau in der F\u00fcssener Hiebelerstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Etwa 30 Kulturschaffende waren am 27. Februar der Einladung von Markus Rundt zu einem ersten Ideenaustausch in die R\u00e4ume des m\u00f6glichen neuen Kulturzentrums F\u00fcssen West in der Hiebelerstra\u00dfe gefolgt. Die fr\u00fchere Industriehalle aus den 80er Jahren war nach modularen Umbauten zuletzt von mehreren Firmen als<\/strong> <strong>Verwaltungsgeb\u00e4ude genutzt worden. Nun stehen die fast 1.200 Quadratmeter auf zwei Etagen in zwei Geb\u00e4udeteilen<\/strong> <strong>\u00fcberwiegend leer. Ein Eigent\u00fcmervertreter f\u00fchrte die K\u00fcnstlergruppe durch die R\u00e4ume &#8211; schnell gab es f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen und sofort nutzbaren R\u00e4umlichkeiten ein<\/strong> <strong>positives Feedback.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dabei waren unter anderen Solo-K\u00fcnstler aus Malerei und Grafik, Akteure von Bands, Theatergruppen, Ch\u00f6ren und Tanzende. Bei der anschlie\u00dfenden Feedback-Runde wurde gro\u00df gedacht, Streetart-K\u00fcnstler Robert Wilhelm (48) sieht gar Potential auf dem Niveau der &#8222;Spinnerei&#8220; in Leipzig: &#8222;In zehn Jahren k\u00f6nnten hier K\u00fcnstler wie Neo Rauch in F\u00fcssen mit dabei sein, ich sehe hier pulsierendes Leben. Eine richtig coole Sache!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Laurence Neumann, Kassenwartin der Kulturinitiative F\u00fcssen (KI), interessierte, wie es konkret in die Umsetzung gehen k\u00f6nne. Gastgeber Markus Rundt erl\u00e4uterte seine Idee einer dreigeteilten Finanzierung, zu deren Zweck eine Kulturstiftung gegr\u00fcndet werden soll. Ein Drittel der Gesamtkosten f\u00fcr die Anmietung und den Betrieb des Kulturzentrums soll \u00fcber die Kulturstiftung durch institutionelle Spender, Sponsoren und Charity-Aktionen finanziert werden. Die durch den Betrieb zu erzielenden Mieteinnahmen decken das zweite Drittel der Gesamtkosten. Das letzte Drittel soll \u00fcber l\u00e4nder\u00fcbergreifende F\u00f6rderprojekte wie LEADER finanziert werden. &#8222;Aufgrund unserer N\u00e4he zu Tirol ist dies m\u00f6glich, weil hier l\u00e4nder\u00fcbergreifend auch kulturelle Projekte gef\u00f6rdert werden,&#8220; so Rundt. Wie Rundt betont, soll es je nach Bedarf und Mieterstruktur sowohl regul\u00e4re Mietpreise als auch die M\u00f6glichkeit gef\u00f6rderter Mietangebote geben, sodass sich erstmal kein Interessent von zu hohen Mietkosten abschrecken lassen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Startzeitpunkt sieht Markus Rundt bereits ab dem 3. Quartal 2026 als realistisch an. &#8222;Das Projekt ist v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von meiner derzeitigen Kandidatur f\u00fcr das Amt des B\u00fcrgermeisters in F\u00fcssen&#8220;, betonte der 51-j\u00e4hrige Unternehmer. Er selbst wolle sich zusammen mit einer Projektgruppe und der Eigent\u00fcmergemeinschaft um die n\u00e4chsten Schritte k\u00fcmmern. F\u00fcr eine m\u00f6glichst schnelle kulturelle Vielfalt appelliert Rundt an die anwesende Kunst- und Kulturszene, sich m\u00f6glichst aktiv mit in den Prozess einzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einstimmig bef\u00fcrwortet wurde die Idee f\u00fcr eine gemeinsame digitale Projektplattform aus dem Kreis der G\u00e4ste. Dort sollen zeitnah und regelm\u00e4\u00dfig Ideen, Bedarfe und Anregungen gesammelt werden, vor allem auch von den Kunstschaffenden konkrete Angebote zur Mitarbeit gemacht werden. Dass im Hintergrund von allen Seiten ein hohes Ma\u00df an Selbstverpflichtung stehen m\u00fcsse, damit das Projekt zum Erfolg werden kann, wurde \u00fcbereinstimmend formuliert. Eines der ersten Umsetzungsziele solle eine neue B\u00fchne f\u00fcr F\u00fcssen sein, die m\u00f6glichst ca. 120 Zuschauern einen Publikumsplatz bietet. Zugleich soll sie ausreichend Raum f\u00fcr Backstage-Technik bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Lasst uns hier ein Beet anlegen, jeder von uns hat einen Samen dabei&#8220;, ermunterte Ulrich Kainzbauer die Kolleginnen und Kollegen. &#8222;Und dann gie\u00dfen wir flei\u00dfig&#8220;, erg\u00e4nzte er mit einem Augenzwinkern in Richtung des Gastgebers. F\u00fcr Rundt war es wichtig, m\u00f6glichst fr\u00fch mit den zuk\u00fcnftigen Nutzern des Kulturzentrums ins Gespr\u00e4ch zu kommen. &#8222;Es hat sich gezeigt, dass wir mit der Idee eines solchen Zentrums im F\u00fcssener Westen richtig lagen und liegen. Jetzt k\u00f6nnen wir in Ruhe weiterplanen&#8220;, so Rundt. Einer der Projektpartner zur weiteren Planung wird John Westerdoll sein, der zum Schluss im Zusammenspiel mit einer F\u00fcssener Meistergeige aus dem 18. Jahrhundert den inspirierten Raum ohne Worte schloss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Text: pm\/FA \u00b7 Foto: privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwa 30 Kulturschaffende waren am 27. Februar der Einladung von Markus Rundt zu einem ersten Ideenaustausch in die R\u00e4ume des m\u00f6glichen neuen Kulturzentrums F\u00fcssen West in der Hiebelerstra\u00dfe gefolgt. 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