{"id":36596,"date":"2024-06-01T00:48:25","date_gmt":"2024-05-31T22:48:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=36596"},"modified":"2024-06-14T10:12:29","modified_gmt":"2024-06-14T08:12:29","slug":"die-neue-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2024\/06\/die-neue-generation\/","title":{"rendered":"Die neue Generation\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bettina und Lars Doppler \u00fcbergaben nach 25 Jahren das Alpenfilmtheater F\u00fcssen\u00a0an ihre S\u00f6hne Timon und Leon Doppler\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.alpenfilmtheater.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alpenfilmtheater<\/a> ist ein Kino voller Tradition, dabei aber immer auf dem Stand modernster Technik. Beinahe 100 Jahre ist das Lichtspielhaus bereits alt. Ein Vierteljahrhundert lang sorgten Bettina und Lars Doppler f\u00fcr hochwertige Unterhaltung in allen Genres. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um gab es heuer sozusagen eine Verj\u00fcngungskur f\u00fcr das Alpenfilmtheater: Die beiden S\u00f6hne Leon und Timon Doppler haben die Leitung des Kinos \u00fcbernommen. \u201eAuf den Tag, zum 1. April 1999, haben unsere Eltern das Haus \u00fcbernommen und seit genau diesem Tag, dem 1. April, machen wir jetzt 2024 weiter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie kennen sich mit der Thematik aus, das ist klar. \u201eWir sind hier aufgewachsen, haben in den S\u00e4len gespielt und die Entwicklungen miterlebt. Das Kino ist ein bisschen unser Zuhause\u201c, sagt Leon Doppler. Jetzt haben beide den Anspruch, \u201edie Latte hochzuhalten\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Tradition trifft auf Moderne, das war bei ihren Eltern so und das m\u00f6chten die Br\u00fcder weiterf\u00fchren. Der dunkle Raum, die gro\u00dfe Leinwand, fortschrittliche Projektoren, ein raumf\u00fcllendes Soundsystem, eine neuartige Sitztechnologie, die einen in das Filmgeschehen eintauchen l\u00e4sst und dazu Popcorn oder andere Knabbereien \u2013 ein Kinobesuch ist viel mehr, als einen Film anzuschauen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir finden es sch\u00f6n, wenn die Leute aus der Vorstellung gehen, uns sagen: \u201aDas war ein gro\u00dfartiges Erlebnis, wir hatten einen sch\u00f6nen Abend.\u2018\u201c Mit als erstes Kino in der Region bot das Alpenfilmtheater 3D-Filme und die D-Box, also Kino nicht nur zum Sehen, sondern auch zum F\u00fchlen an. Auch bei den Verkaufsautomaten f\u00fcr Tickets waren Dopplers fr\u00fch am Puls der Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa wollen wir auch ankn\u00fcpfen und weiter in dem Tempo fortschreiten\u201c, betont Timon Doppler. \u201eWir investieren, um am Ende des Tages das beste Kinoerlebnis zu haben.\u201c Zu ber\u00fccksichtigen gilt es dabei jedoch, dass das Alpenfilmtheater ein kleines Kino ist. Gewisse Soundsysteme wie Dolby Atmos w\u00fcrden deshalb keinen Sinn machen. Technisch gesehen seien sie auf einem guten Stand. <\/p>\n\n\n\n<p>Was kommen wird, erkl\u00e4rt Leon, ist die Laserprojektion, mit der das Bild noch sch\u00e4rfer \u00fcbertragen werden kann. \u201eWir haben aktuell noch Xenonprojektoren. Ein bis zwei Jahre k\u00f6nnen wir die noch halten, dann wird die n\u00e4chste gro\u00dfe Investition im Bereich Laserprojektoren sein.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Damit die G\u00e4ste zuk\u00fcnftig sehen, welcher Film in welchem Saal l\u00e4uft, sollen digitale Anzeigen installiert werden. Was den Kinobesuchern nicht auffallen, sich aber definitiv positiv auf den Filmgenuss auswirken wird, ist verbesserter Schallschutz an den T\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ausbildung zum Kinobetreiber haben die jungen M\u00e4nner nicht. Ihr Wissen haben sie sich angeeignet. \u201eDas operative Gesch\u00e4ft kennen wir von klein auf.\u201c Was nun dazu kommt, ist alles, was sich hinter der Leinwand abspielt. Mit dem Betrieb haben die Br\u00fcder auch alle Mitarbeitenden \u00fcbernommen, 17 an der Zahl. \u201eWir kennen uns teilweise sehr lange und k\u00f6nnen immer offen miteinander reden. Das ist wichtig.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Der 25-j\u00e4hrige Leon ist Fachkraft f\u00fcr Schutz und Sicherheit und hat darin auch seinen Meister gemacht. Sein 28 Jahre alter Bruder durchlief zun\u00e4chst eine Schreinerlehre, war dann vier Jahre lang als Gebirgsj\u00e4ger bei der Bundeswehr. \u201eAls die D-Box-St\u00fchle eingebaut wurden, habe ich selbst als Schreinerlehrling mitgebaut\u201c, erz\u00e4hlt er lachend. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Timon Doppler fest in F\u00fcssen verankert ist, verbringt Leon die H\u00e4lfte des Monats in der Landeshauptstadt. Dort ist er in einem Sicherheitsunternehmen angestellt und leitet sein eigenes Team. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit funktioniere gut. Nicht zuletzt durch eine klare Aufgabenteilung. \u201eWir verstehen uns privat sehr gut. Wir haben denselben Humor und wenn wir zusammen hier im B\u00fcro sitzen, wird auch gelacht, Unfug gemacht und wir haben Spa\u00df.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Um die richtige Auswahl der Filme zu treffen sei es wichtig, die G\u00e4ste zu kennen und zu f\u00fchlen, was sie anspricht. \u201eGerade, da wir ein sehr gro\u00dfes Einzugsgebiet haben, m\u00fcssen wir darauf achten, uns so breitfl\u00e4chig wie m\u00f6glich aufzustellen\u201c, erkl\u00e4rt Timon Doppler. <\/p>\n\n\n\n<p>Schwierig wird es mitunter, da die Filmverleiher oft strenge Vorgaben haben. Ein gro\u00dfer Blockbuster beispielsweise muss in der ersten Woche dreimal t\u00e4glich gezeigt werden. Es sei ein Jonglieren mit den Bedingungen der Disponenten und Film-Angeboten, sich im Programm breit aufzustellen bedeute dennoch kein Problem. <\/p>\n\n\n\n<p>Opernfans d\u00fcrfen sich freuen: Die <a href=\"https:\/\/www.metopera.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MET (Metropolitan Opera aus New York)<\/a> wird weiterhin gezeigt. Dank einer neuen \u00dcbertragungsweise \u2013 es handelt sich dabei um eine Live-\u00dcbertragung \u2013 sogar in besserer Qualit\u00e4t. Neben dem Opernst\u00fcck an sich, werden auch Interviews und Blicke hinter die B\u00fchne gezeigt. Eine Vorf\u00fchrung, zu der sich der eine oder andere Kinobesucher schick anzieht, um einen echten Opernbesuch stilecht nachzuempfinden. <\/p>\n\n\n\n<p>Ob Kultur, Dokumentation, Dramatik oder Horror, ob Kinderfilm, Action pur oder eine Liebesschnulze: Ein Besuch im Alpenfilmtheater kann immer ein sch\u00f6nes Erlebnis sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Text: Selma Hegenbarth \u00b7 Foto: Sabina Riegger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettina und Lars Doppler \u00fcbergaben nach 25 Jahren das Alpenfilmtheater F\u00fcssen\u00a0an ihre S\u00f6hne Timon und Leon Doppler\u00a0 Das Alpenfilmtheater ist ein Kino voller Tradition, dabei aber immer auf dem Stand modernster Technik. Beinahe 100 Jahre ist das Lichtspielhaus bereits alt. Ein Vierteljahrhundert lang sorgten Bettina und Lars Doppler f\u00fcr hochwertige Unterhaltung in allen Genres. 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