{"id":32999,"date":"2023-09-01T11:16:45","date_gmt":"2023-09-01T09:16:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=32999"},"modified":"2023-09-01T11:16:59","modified_gmt":"2023-09-01T09:16:59","slug":"der-magnuspark-soll-ein-urbanes-quartier-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2023\/09\/der-magnuspark-soll-ein-urbanes-quartier-werden\/","title":{"rendered":"Der Magnuspark soll ein urbanes Quartier werden"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stadt F\u00fcssen kann m\u00f6glicherweise den Eigenanteil zur St\u00e4dtebauf\u00f6rderung nicht erbringen<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eWo geht\u00b4s hin mit dem Hanfwerkeareal?\u201c, fragte F\u00fcssens B\u00fcrgermeister Maximilian Eichstetter k\u00fcrzlich im Rahmen eines Treffens mit dem bayerischen Staatsminister f\u00fcr Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, sowie dessen Ministerkollegen f\u00fcr Pflege und Gesundheit, Klaus Holetschek, im Magnuspark. <\/p>\n\n\n\n<p>Dessen Eigent\u00fcmer, der Bauunternehmer Dieter Glass, m\u00f6chte das ehemalige Industriegel\u00e4nde n\u00e4mlich in den n\u00e4chsten Jahren weiterentwickeln und im Zuge dessen das unter anderem mit dem Hohen Schloss und der Altstadt bereits vorhandene touristische Au\u00dfenangebot F\u00fcssens um \u201eneue Angebote im Innern\u201c erweitern, wie Prof. Dr. Simon Bulla im Rahmen des Informationsgespr\u00e4chs unterstrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rechtsanwalt begleitet das 100 bis 120 Millionen teure Gro\u00dfprojekt der Glass GmbH Bauunternehmung und erl\u00e4uterte, was darunter zu verstehen sei: \u201eEin urbanes Quartier\u201c mit einer Mischung aus Wohnungen und R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Veranstaltungen und Indoor-Aktivit\u00e4ten sowie Handwerksbetriebe. Daf\u00fcr st\u00fcnden immerhin hohe St\u00e4dtebauf\u00f6rdermittel bereit, \u201eaber mit einem kommunalen Eigenanteil\u201c, den die Stadt F\u00fcssen zu leisten h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32862\" srcset=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02-390x220.jpg 390w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-02.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Maximilian Eichstetter, Christian Bernreiter (Minister Wohnen, Bau und Verkehr), Dr. Georg Bruckmeir (Bereichsleiter f\u00fcr Planung und Bau in Schwaben).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Genau dies ist allerdings ein gro\u00dfes Problem, erkl\u00e4rte Rathauschef Eichstetter, der das Gro\u00dfprojekt auf dem \u201ewertvollen Areal\u201c durchaus gerne in F\u00fcssen realisiert sehen w\u00fcrde. Gleichzeitig machte er diesbez\u00fcglich aber ganz klar deutlich, dass die Lechstadt \u201eleider zahlungsunf\u00e4hig\u201c sei und daher einen eigenen Anteil zur St\u00e4dtebauf\u00f6rderung von 20 Prozent auf gar keinen Fall bezahlen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen zu \u00fcbernehmen w\u00e4re indes die Firma Glass bereit, die seit 2004 bereits rund 4,5 Millionen Euro in den Magnuspark investiert hat und nun die \u201eAnf\u00e4nge erfolgreich zu Ende f\u00fchren\u201c wolle, wie Glass betonte. Doch darf das Bauunternehmen nach den staatlichen St\u00e4dtebauf\u00f6rderrichtlinien das laut Bernreiter \u201ephantastische Projekt\u201c nicht im Alleingang finanzieren, erkl\u00e4rte Bulla, weswegen sich Glass direkt an den bayerischen Bauminister wandte und ihn augenzwinkernd bat: \u201eMachen Sie ihren Geldbeutel auf!\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Was offensichtlich Wirkung auf den geb\u00fcrtigen Straubinger hinterlie\u00df, der daraufhin mitteilte, dass sein Ministerium \u201eals Ausnahme\u201c zwar eine 90-prozentige F\u00f6rderung gew\u00e4hren k\u00f6nne, aber man von \u201ezehn Prozent kommunalem Eigenanteil\u201c nicht wegkomme. Diesen darf die Lechstadt nach Bernreiters Auskunft jedoch immerhin auch mit Hilfe von Spenden oder Sponsoren ersetzen, was sein Ministerkollege Holetschek als die erste \u201egute Botschaft\u201c an diesem Tag bezeichnete. Die zweite sah er dar\u00fcber hinaus in der F\u00f6rderung von 90 Prozent der Kosten begr\u00fcndet, die er als \u201eschon eine Hausnummer\u201c bezeichnete.<\/p>\n\n\n\n<p>Die staatliche Zusicherung der Verminderung des von der Stadt F\u00fcssen zu leistenden Eigenanteils von 20 auf 10 Prozent der Investitionskosten fand auch B\u00fcrgermeister Eichstetter \u201ewichtig\u201c und brachte daf\u00fcr seinen Dank zum Ausdruck. Schlie\u00dflich sei dies \u201eein Riesenschlag nach vorne\u201c und genauso \u201eein Riesenvorteil\u201c wie der Umstand, dass F\u00fcssen in ein Stabilisierungshilfeprogramm komme und die Erlaubnis erhalte, die Zahlung \u00fcber Spenden zu finanzieren. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"908\" src=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-03-1024x908.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32863\" srcset=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-03-1024x908.jpg 1024w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-03-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-03-150x133.jpg 150w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FA_09_23_Hanfwerke-03.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Prof. Dr. Simon Bulla  (Fachanwalt f\u00fcr Verwaltungsrecht), Bauunternehmer Dieter Glass, Adriana Rehmann (Projekt- und Verwaltungsleiterin im Magnuspark).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dazu eigne sich unter anderem die Einrichtung einer Stiftung, die man ins Leben rufen k\u00f6nne, erkl\u00e4rte der Bereichsleiter f\u00fcr Planung und Bau in Schwaben, Dr. Georg Bruckmeir, der in diesem Zusammenhang den Bebauungsplan als besonders \u201ewichtig\u201c unterstrich. Das best\u00e4tigte schlie\u00dflich auch Minister Bernreiter, der versicherte, dem ganzen Projekt \u201esehr wohlwollend\u201c gegen\u00fcberzustehen und vorschlug: \u201eMacht jetzt erst einmal den Bebauungsplan!\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Ob und wenn ja, wann es allerdings so weit kommt, ist jedoch noch offen. Stellte Eichstetter doch in den Raum, noch nicht zu wissen, wie hoch die f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten des Projekts letztendlich sind, w\u00e4hrend er au\u00dferdem andeutete, dass trotz eines Stabilisierungshilfeprogramms lediglich zwei Millionen Euro Eigenanteil f\u00fcr F\u00fcssen \u201emachbar\u201c seien.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Text: Alexander Berndt \u00b7 Foto: Sabina Riegger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadt F\u00fcssen kann m\u00f6glicherweise den Eigenanteil zur St\u00e4dtebauf\u00f6rderung nicht erbringen \u201eWo geht\u00b4s hin mit dem Hanfwerkeareal?\u201c, fragte F\u00fcssens B\u00fcrgermeister Maximilian Eichstetter k\u00fcrzlich im Rahmen eines Treffens mit dem bayerischen Staatsminister f\u00fcr Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, sowie dessen Ministerkollegen f\u00fcr Pflege und Gesundheit, Klaus Holetschek, im Magnuspark. 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