{"id":23490,"date":"2020-11-27T10:21:51","date_gmt":"2020-11-27T09:21:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=23490"},"modified":"2020-11-27T10:22:19","modified_gmt":"2020-11-27T09:22:19","slug":"zeit-neues","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2020\/11\/zeit-neues\/","title":{"rendered":"Zeit f\u00fcr Neues"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verwurzelt, leistungsf\u00e4hig, kompetent und vor allem ein vertrauensvoller Partner, so beschreiben die Kunden das Autohaus Mendler in F\u00fcssen. Ein Unternehmen, das immer mit der Zeit gegangen ist, ohne die eigene Philosophie aus den Augen zu verlieren. \u201eErfolg besteht aus Leidenschaft, harter Arbeit und dem unbeirrbaren Glauben an die Zielerreichung\u201c, pr\u00e4gte die Arbeit von Otto und Ursula Mendler. Heute ist das Autohaus bestens positioniert und ist ein starker Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. 32 Mitarbeiter, davon acht Auszubildende, sind in dem F\u00fcssener Unternehmen besch\u00e4ftigt, das seit 2004 zur Widmann + Winterholler Gruppe geh\u00f6rt, die an sieben Standorten mit insgesamt 350 Mitarbeitern vertreten ist. 2004 zog sich Otto Mendler aus dem operativen Gesch\u00e4ft zur\u00fcck und \u00fcbergab es an Tochter Andrea und Schwiegersohn Erwin Winterholler. \u201eSomit blieb alles in der Familie, und wir konnten den Standort und damit auch die Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr die Zukunft sichern\u201c, erz\u00e4hlt die Unternehmerin, die seit 1983 an der Seite ihres Mannes stand und 2004 die Leitung in F\u00fcssen \u00fcbernahm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute, p\u00fcnktlich zum 60-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um als BMW-Vertragspartner, geht das Autohaus wieder neue Wege. Es ist ein Umbruch wie damals 1960. Der Vertrag mit BMW wurde am K\u00fcchentisch von Ignaz und Sohn Otto Mendler unterschrieben. Aus der kleinen Schwangauer Werkstatt, die 1930 gegr\u00fcndet wurde, wuchs ein Betrieb heran, dessen Marke nicht nur BMW war. Mendler wurde zu einer Eigenmarke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ursula Mendler ist zufrieden. Ihre bisherige Aufgabe als Gesch\u00e4ftsleiterin hat sie bereits im Februar an Carsten Wojtzek \u00fcbergeben, der seit 23 Jahren im Betrieb t\u00e4tig ist. \u201eEinen Besseren h\u00e4tten wir nicht finden k\u00f6nnen. Er hat das Unternehmen immer wie sein eigenes betrachtet\u201c, erz\u00e4hlt sie. Carsten Wojtzeks St\u00e4rke ist seine Pers\u00f6nlichkeit, sein Wissen um die Marke BMW und das gro\u00dfe Vertrauen, das er bei seinen Kunden genie\u00dft. Als er im Mai 1997 anfing, startete der gelernte Kaufmann von Null auf Hundert. \u201eIch bekam die Chance, die Marken Rover und Landrover, die in der Zeit zu BMW geh\u00f6rten, einzuf\u00fchren\u201c, schw\u00e4rmt er noch heute. In nur wenigen Monaten war die Einf\u00fchrung in der Region, zu der auch das benachbarte Tirol geh\u00f6rt, mehr als erfolgreich. Dass er \u201eBenzin im Blut\u201c hat, ist keine nette Floskel von Ursula Mendler, sondern vielmehr eine treffende Aussage f\u00fcr einen Menschen, der vollkommen in seinem Beruf aufgeht. \u201eWir haben zuhause viel \u00fcber Autos gesprochen. Mein Vater war Autoverk\u00e4ufer, und da drehte sich alles um das eine Thema: PS, Technik und Design. Ich erinnere mich gerne daran\u201c, unterstreicht Wojtzek die Aussage. Sohn Maximilian ist die dritte Generation, die in die Fu\u00dfstapfen des Gro\u00dfvaters und Vaters getreten ist. Seit zehn Jahren ist auch er im Unternehmen von Widmann + Winterholler t\u00e4tig und das, wie er sagt, mit Begeisterung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcbernahme der Gesch\u00e4ftsleitung war f\u00fcr den 53-J\u00e4hrigen mehr als nur besonders. Pr\u00e4gend w\u00e4re hier das richtige Wort. Denn die Corona-Pandemie kam und damit auch viele neue und unbekannte Herausforderungen, die es zuvor so nicht gab. \u201eWir haben letztes Jahr im August viel investiert und wollten dieses Jahr im Fr\u00fchjahr richtig durchstarten\u201c, erz\u00e4hlt der Gesch\u00e4ftsleiter. Durchstarten konnten sie nicht, aber sie waren am Markt pr\u00e4sent und konnten zeigen, dass sie f\u00fcr ihre Kunden da waren und dies trotz Lockdown und vielen Auflagen. Dennoch brach der \u00f6sterreichische Markt ein, die Grenzen waren zu, die Urlauber blieben weg. \u201eTrotz diesen Umst\u00e4nden haben wir es bis jetzt gut gemeistert\u201c, so Carsten Wojtzek, der mit schwierigen Situationen umzugehen wei\u00df. Viele Investitionen standen an, um den Standort in F\u00fcssen noch servicefreundlicher zu gestalten. \u201eLetztes Jahr haben wir uns nicht nur fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig erweitert, sondern auch die Werkstatt umgebaut und ein modernes Reifen-Logistikzentrum im Nebengeb\u00e4ude aufgebaut\u201c, z\u00e4hlt Wojtzek auf. Ganz neu ist die R\u00e4derwaschmaschine, die tiefsitzende Verschmutzungen, Stra\u00dfenstaub, Streusalz und Fremdk\u00f6rper aus den R\u00e4dern effektiv entfernt. Ebenfalls neu ist die Erweiterung des Fahrzeugsortiments an Gebraucht- und Dienstwagen, das sich nun verdoppeln wird. Ein wichtiger Punkt bei der Zukunftsgestaltung ist die Ladeinfrastruktur f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t. \u201eWir werden mit zwei Lades\u00e4ulen beginnen. Die Bauma\u00dfnahmen sollten bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Zwei weitere werden voraussichtlich im Fr\u00fchjahr oder Sommer dazukommen\u201c, so Carsten Wojtzek.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in Sachen Digitalisierung konnte die Autohaus Gruppe die Pandemie-Zeit nutzen und einen gro\u00dfen, weiteren Schritt nach vorne tun: Prozesse, die sich aufgrund der Anforderungen der letzten Jahre komplex und zeitaufw\u00e4ndig gestalteten, konnten verschlankt werden, so dass nun noch einmal mehr mehr Freiraum f\u00fcr ausf\u00fchrliche, individuell und fachlich gef\u00fchrte Beratungsgespr\u00e4che vorhanden ist. Einer dieser digitalen Prozesse bzw. Kommunikationswege ist beispielsweise \u201eFollow Now\u201c. Hier hat der Kunde die M\u00f6glichkeit, den aktuellen Reparaturstatus des Fahrzeugs in Echtzeit \u00fcber Smartphone abzurufen und interaktiv mit dem Service Berater zu entscheiden, welche Zusatzleistungen am Fahrzeug vorgenommen werden sollen, und wann es abholbereit ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Name, der verbindet<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden Autohaus Mendler-Betriebe in F\u00fcssen und Kaufbeuren firmieren rechtlich im Handelsregister bereits unter Autohaus Widmann + Winterholler GmbH. Sie sind schon seit Januar 2014 ein \u201eUnternehmen der Autohaus Widmann + Winterholler GmbH\u201c. Um sie jedoch bestm\u00f6glich gegen\u00fcber den Mitbewerbern am Markt zu st\u00e4rken und die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche kommunikative Werbewirkung gerade in Zeiten der Digitalisierung zu erzielen, ist es erforderlich, nun auch in der Kommunikation und der Au\u00dfenwirkung den Namen Widmann + Winterholler zu verwenden, erkl\u00e4rt Marketingleiterin Christina Resch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim-30 has-black-background-color has-background-dim is-position-center-center\" style=\"background-image:url(https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/FA_12_20_Winterholler.jpg)\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center has-huge-font-size wp-block-paragraph\">Erwin Winterholler<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Autohaus Widmann + Winterholler hat seinen Zentralstandort in Dachau und agiert heute mit 350 Mitarbeitern an insgesamt sieben BMW- und zwei Mini-Standorten: Dachau, Kaufbeuren, Weilheim, Farchant, F\u00fcrstenfeldbruck, Herrsching und F\u00fcssen. F\u00fcssen aktuell sprach mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Erwin Winterholler \u00fcber den Standort F\u00fcssen, seine Beziehung dazu und die Firmenphilosophie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie sind einer der Dienst\u00e4ltesten BMW-Unternehmer und das mit 58 Jahren. Wie ist das m\u00f6glich?<\/strong><br>Mein Vater hat 1959 mit einer Tankstelle in Dachau begonnen, und hat 1963 den BMW-Vertrag bekommen. 1980 verstarb er pl\u00f6tzlich am Herzinfarkt, und ich \u00fcbernahm kurze Zeit sp\u00e4ter, da war ich 19 Jahre alt, das Gesch\u00e4ft. Das war unmittelbar nach meiner Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei BMW. Gemeinsam mit meiner Mutter, die ja auch mit im Betrieb t\u00e4tig war, \u00fcbernahmen wir die Aufgaben. Vieles habe ich mir damals selber angeeignet. So wurde ich mittlerweile zu einem der Dienst\u00e4ltesten BMW-Unternehmer. N\u00e4chstes Jahr werden es 40 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das muss eine immense Herausforderung gewesen sein? Mit 19 Jahren will man das vielleicht gar nicht.<\/strong><br>Es war eine Herausforderung. Ich hab nat\u00fcrlich vorher immer schon reingeschnuppert und dadurch gewusst, was ich mal machen m\u00f6chte. Im Laufe der Lehre und dann auch bei uns zu Hause, habe ich dann schon gemerkt, dass es doch meine Richtung ist. Und die Entscheidung war ganz gut so, denn da hatte ich schon eine gewisse Grundahnung, und bei allem anderen habe ich mich rein gek\u00e4mpft. Am Anfang war es auch learning by doing und der Besuch verschiedener Seminare, die mir weiterhalfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie wichtig war die Fusionierung zwischen Widmann und Winterholler?<\/strong><br>Sehr wichtig und vor allem zukunftsweisend. Das Autohaus Widmann bekam 1982 einen BMW-Vertrag in Dachau, im gleichen Ort. Heute interpretiere ich das so, dass die BMW-Verantwortlichen mir das nicht zugetraut haben, BMW weiter am Standort Dachau zu f\u00fchren. Sie haben sich gedacht, dass sie sicherheitshalber auf einen starken Partner setzen wollen. Somit haben wir beide zusammen an einem Standort in gesunder Konkurrenz das BMW-Gesch\u00e4ft erfolgreich betrieben. Herr Widmann war schon immer Vision\u00e4r und hat noch andere Bereiche bedient, so dass er gesagt hat: Okay, es macht keinen Sinn mehr, mit 2 BMW-H\u00e4ndlern an einem Standort zu arbeiten. Lass uns hier fusionieren. Das haben wir 1997 auch gemacht und das mit einer klassischen 50:50 Fusion. 2004 kam das Autohaus Mendler dazu. Herr Widmann ist dann 2007 aus der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ausgestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Obwohl Sie eine starke Unternehmensgruppe sind, haben Sie manchmal Sorgen, wie es weitergehen wird?<\/strong><br>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist es immer noch eine Herausforderung. Wir stellen uns allen Widrigkeiten, ich habe schon einige Krisen mitgemacht &#8211; aktuell die Corona-Krise nat\u00fcrlich, die bew\u00e4ltigen wir auch. Ich habe Erfahrungen gesammelt und dann vor 10 Jahren einfach nochmal einen Wandel durchlebt von einer kleinen, famili\u00e4ren Organisation hin zu einer richtigen Unternehmensorganisation. Das Wichtige f\u00fcr eine Organisation wie wir es sind, ist eine gute zweite F\u00fchrungsebene. Das hat uns, auch mich, die letzten 10 Jahre gut durch alle H\u00f6hen und Tiefen getragen. Ursula Mendler in F\u00fcssen war auch eine Gesch\u00e4ftsleiterin, famili\u00e4r sowieso, auf die man sich 100%ig verlassen konnte. Und mit Herrn Wojtzek, der schon ein langj\u00e4hriger Mitarbeiter ist, und der das Unternehmen schon immer so betrachtet hat, als ob es seines w\u00e4re, lag dann nat\u00fcrlich nahe, dass er die Nachfolge von Ursula Mendler \u00fcbernimmt. Er hat mein vollstes Vertrauen, und das entspannt mich in einer gewissen Weise, dass ich jetzt nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein muss. Famili\u00e4r bedingt, bin ich etwas \u00f6fter in F\u00fcssen. Auch wegen der sch\u00f6nen Gegend, meine Frau kommt von hier. Und da verbringen wir auch viel Freizeit und das verbindet einen mit dem Betrieb. Aber bei den anderen Filialen kommt es vor, dass ich mal 2-3 Monate nicht dort bin, weil es gar nicht sein muss, da ich dort gute Leute habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das hei\u00dft, Sie haben so viel Vertrauen, dass die Gesch\u00e4ftsleiter Ihre Filialen wie ein eigenes Unternehmen f\u00fchren?<\/strong><br>Unternehmen im Unternehmen, so kann man das sagen, ja.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gibt es schon eine dritte oder vierte Generation?<\/strong><br>Nein, gibt es nicht. Wird es auch nicht geben. Meine Kinder haben sich anders orientiert, was nicht unbedingt nachteilig ist. Ein Unternehmen in dieser Gr\u00f6\u00dfe als Nachfolger zu \u00fcbernehmen ist eh schwierig. Da braucht es einen langen Weg. In der jetzigen Konstellation und wie es jetzt am Automarkt ist, ist es eher so, dass man irgendwann von konzern\u00e4hnlichen Firmen \u00fcbernommen wird, oder die in dein Unternehmen einsteigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum benennen Sie die Standorte F\u00fcssen und Kaufbeuren erst jetzt um?<\/strong><br>Die Welt wird immmer vernetzter. Die M\u00e4rkte und Kunden sind nicht nur regional, sondern auch \u00fcberregional unterwegs. Und deshalb ist auch die kommunikative Wirkung darauf anzupassen. Im Autohaus Mendler in F\u00fcssen und Kaufbeuren kaufen Interessenten aus ganz Bayern &#8211; teilweise aus ganz Deutschland. Die Werbung ist hier mit nur einem Namen, einer Marke besser zu steuern und somit auch effektiver.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Entscheidende sind die Menschen, die in den Betrieben arbeiten. Die Philosophie, die sie nach au\u00dfen tragen, und nicht der Name, der auf dem Papier oder auf der Fassade steht. Entscheidend ist auch nach wie vor, dass es famili\u00e4r gef\u00fchrte Betriebe sind und Einzelunternehmer und kein Konzern dahinter steht. Wir haben nach wie vor die kurzen Entscheidungen und sind nach wie vor kundenorientiert. Die Philisophie von Mendler sich um jeden Kunden pers\u00f6nlich zu k\u00fcmmern, habe ich von meinem Schwiegervater \u00fcbernommen. Diese Philosophie gilt heute noch, und die versuche ich jedem meiner Mitarbeiter einzubleuen. Ob es Verk\u00e4ufer sind, Servicemitarbeiter, wir haben einen Verhaltenskodex aufgesetzt, den wir pers\u00f6nlich jedem neuen Mitarbeiter in einem 4-st\u00fcndigem Coaching vermitteln, so dass jeder einzelne Mitarbeiter die Unternehmensphilosophie auch weitertr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kennen Sie wirklich jeden einzelnen Ihrer Mitarbeiter?<\/strong><br>Doch, das ist f\u00fcr mich eine Herzensangelegenheit. Da bem\u00fche ich mich. Alle Mitarbeiter, die bei uns anfangen, werden von mir pers\u00f6nlich zu einem Einf\u00fchrungstag in die Zentrale nach Dachau eingeladen. Dort erl\u00e4utere ich ihnen mit einem R\u00fcckblick, wie ich angefangen habe, wie die Entwicklung des Unternehmens war, wo wir uns in Zukunft hin entwickeln. Damit lerne ich jeden Mitarbeiter pers\u00f6nlich kennen. Mit den neuen Azubis \u2013 das sind jedes Jahr 20 bis 25, fahre ich im Herbst in die BMW-Welt und wir verbringen dort den ganzen Tag. Da stelle ich einen halben Tag die Unternehmenskultur und -philosophie vor, und dann kommt die BMW-Werksf\u00fchrung und das gemeinsame Mittagessen. So lerne ich alle Leute kennen. Und ich bem\u00fche mich auch, die Namen zu behalten. Manchmal muss ich nachschauen, aber im Gro\u00dfen und Ganzen gelingt mir das.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wohin geht die Zukunft?<\/strong><br>Sie geht dahin, dass die BMW-Unternehmer in der n\u00e4chsten Vertragsperiode weniger werden. Es gibt weniger Unternehmer bei gleichen Betriebsst\u00e4tten. F\u00fcr BMW sind wir ein wichtiger strategischer Partner, der mit uns auch weiterhin in die Zukunft plant. Ob das mit noch mehr Betrieben sein wird, das kann ich heute noch nicht sagen, das ist auch nicht unbedingt das Ziel, aber wir stellen uns den Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie wirken ruhig und bedacht<\/strong><br>Ja, so bin ich. Von manchen werde ich bewundert, manche verstehen es gar nicht. Aber es hat sich bew\u00e4hrt. Wenn man bei jeder Kleinigkeit auf 100 ist, das bringt nichts. Ich bin manchmal auch sehr direkt, kann einem Mitarbeiter klar sagen, wie es nicht weitergeht, aber ich schreie nicht wild durch die Gegend. Sachlich und praktisch, manchmal aber auch mit Emotionen verbunden. Ich arbeite gern mit Beispielen, um die Mitarbeiter mitzunehmen, dass sie es auch verstehen und sp\u00fcren, worauf es ankommt. Aber ich lasse ihnen auch viel Freilauf, denn es ist wichtig, dass sie ihre Kreativit\u00e4t mit ins Unternehmen bringen und dadurch auch motivierter sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><br>Ich danke Ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#d7d9da\"><strong>Autohaus Widmann + Winterholler GmbH<\/strong><br>Kemptener Str. 77<br>87629 F\u00fcssen<br>Tel.: 08362 \/ 93620<br><a href=\"http:\/\/www.widmann-winterholler.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.widmann-winterholler.de<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\">Text: Sabina Riegger \u00b7 Fotos rie (1), privat (1)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwurzelt, leistungsf\u00e4hig, kompetent und vor allem ein vertrauensvoller Partner, so beschreiben die Kunden das Autohaus Mendler in F\u00fcssen. 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