{"id":20703,"date":"2019-06-28T11:05:43","date_gmt":"2019-06-28T09:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=20703"},"modified":"2019-06-28T11:05:51","modified_gmt":"2019-06-28T09:05:51","slug":"maximilian-eichstetter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2019\/06\/maximilian-eichstetter\/","title":{"rendered":"Maximilian Eichstetter"},"content":{"rendered":"\n<p>Der CSU Ortsverein F\u00fcssen-Hopfen am See-Weissensee hat ihren B\u00fcrgermeisterkandidaten nominiert. Maximilian Eichstetter ist 34 Jahre alt, Wirtschaftsingenieur f\u00fcr Elektro und Informationstechnik (FH) und ein F\u00fcssener. Aufgewachsen ist er bei seiner Mutter und Oma, zwei starke Gesch\u00e4ftsfrauen, die ihm beigebracht haben, auch um die Ecken zu schauen, Dinge zu hinterfragen und selbst\u00e4ndig zu sein. \u201eDas hat mich sicher gepr\u00e4gt\u201c, sagt er heute und erz\u00e4hlt von seinem Studium, das er sich selbst finanziert hat. Baf\u00f6g gab es f\u00fcr ihn nicht, daf\u00fcr mehrere Jobs, um alles am Laufen zu halten. Zuerst lernte Maximilian Eichstetter Elektriker und machte seinen Handwerksmeister. \u201eEin Handwerk ist immer gut. F\u00fcr mich war es ein Grundstein, um darauf weiter aufzubauen\u201c, so Eichstetter. Nicht nur da bewies er ein starkes Durchhalteverm\u00f6gen, sondern auch beim Abnehmen. 40 Kilo nahm er nach seiner Ausbildung mit Hilfe eines guten Freundes ab. F\u00fcssen aktuell wollte wissen, was ihn dazu bewogen hat, sich f\u00fcr das Amt des B\u00fcrgermeisters zu bewerben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als wir vor drei Jahren \u00fcber Sie geschrieben haben, wollten Sie in den Stadtrat. Jetzt sieht die Situation ganz anders aus. Sie gehen noch einen gro\u00dfen Schritt weiter.<\/strong><br> Ja, das stimmt. Das wollte ich tats\u00e4chlich, weil ich mit entscheiden und Ideen einbringen wollte. Das haben einige aus der CSU mitbekommen und haben mich gefragt, ob ich mir vorstellen k\u00f6nnte, auch als B\u00fcrgermeister diese Ideen einbringen zu wollen und f\u00fcr die B\u00fcrger dieser Stadt zu arbeiten? Es ist eine gro\u00dfe Aufgabe und gro\u00dfes Vertrauen, das mir mein Team entgegenbringt. Ich wei\u00df, dass dies keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist.  Ich will anpacken und bekomme mit diesem Amt die M\u00f6glichkeit F\u00fcssen wieder zu positionieren und unseren jungen und \u00e4lteren Mitb\u00fcrgern Perspektiven zu bieten, sei es auf dem Immobilienmarkt, Freizeitgestaltung oder im Arbeitsbereich. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind der Erste, der sich als B\u00fcrgermeisterkandidat der \u00d6ffentlichkeit vorstellt. Angeblich gibt es noch weitere Mitstreiter, die sich zur Wahl aufstellen lassen wollen. Es sind Aussagen, die nicht konkret sind. Die politischen Gruppierungen halten sich noch bedeckt. Weshalb haben Sie sich f\u00fcr diesen Schritt entschlossen?<\/strong><br> Ganz einfach. Meine Mitb\u00fcrger sollen die M\u00f6glichkeit haben, mich kennen zu lernen, mir Fragen zu stellen, mit mir zu diskutieren, sich Gedanken machen, ob ich \u201eihr\u201c B\u00fcrgermeister werden soll. Ich will Ihnen meine Ideen vorbringen, ihnen mein Team vorstellen und dazu braucht man Zeit. Und es freut mich, dass wir uns alle daf\u00fcr entschlossen haben, uns jetzt der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Man kommt nicht umhin zu denken, dass Sie jeden einzelnen Schritt geplant und sehr systematisch vorgegangen sind. Erst haben Sie eine Fortbildung zum Kommunalrechtsassistenten absolviert, bevor Sie sich in den wichtigen Gremien haben w\u00e4hlen lassen. Zum Beispiel Ortsvorsitzender der CSU, als Schriftf\u00fchrer im Kreisvorstand f\u00fcr das gesamte Ostallg\u00e4u, \u2026<\/strong><br> Ja, da haben Sie Recht. Die Fortbildung zum Kommunalrechtsassistenten war f\u00fcr mich zwingend erforderlich um Abl\u00e4ufe, Strukturen und Zusammenh\u00e4nge der Verwaltungsarbeit kennenzulernen. So kann ich nachvollziehen, wie ich am besten eine wertige und nachhaltige Politik f\u00fcr F\u00fcssen erzielen werde. Mein Anspruch an mich selbst ist, eine professionelle Vorbereitung auf das Amt durchzuf\u00fchren, um die F\u00fcssener B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zu \u00fcberzeugen. So werde ich darauf achten, in regionalen und \u00fcberregionalen Gremien vertreten zu sein, um die Themen voranzutreiben, die F\u00fcssen dienen. Hier erf\u00e4hrt man, welche Subventionen f\u00fcr die Stadt beantragt werden k\u00f6nnen. Ebenso k\u00f6nnen dort wichtige Themen f\u00fcr unsere Heimatstadt platziert werden und diese bis auf Bundes- und Europaebene einbringen. Das ist f\u00fcr unser F\u00fcssen \u00e4u\u00dferst wichtig. Wir wollen hier wieder ganz vorne dabei sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bislang sind Sie wenig in Erscheinung getreten. Viele \u00e4ltere F\u00fcssener wissen nicht wirklich, wer Max Eichstetter ist. Dabei ist Ihre Oma keine Unbekannte.<\/strong><br> Meine Oma Liselotte Leschka-Popp gr\u00fcndete 1960 das Sanit\u00e4tshaus Popp in F\u00fcssen. Eine r\u00fchrige Gesch\u00e4ftsfrau, bei der noch ein Handschlag als Vertrag galt. Sie feiert \u00fcbrigens gerade erst ihren 98. Geburtstag und ist stolz, dass ich mich f\u00fcr F\u00fcssen einsetzen m\u00f6chte. Meine Mutter, Marion Eichstetter f\u00fchrte ihr Leben lang die W\u00e4scheboutique Popp in Pfronten unterm T\u00fcrmer. Von beiden lernte ich mein heutiges Durchhalteverm\u00f6gen, meine Umsetzungsst\u00e4rke, meinen respektvollen Umgang mit Menschen und mein Organisationsgeschick. Ganz so unbekannt in F\u00fcssen und Umgebung, wie Sie meinen, bin ich jedoch nicht: schon als Junge war ich im \u00f6rtlichen Vereinsleben aktiv eingebunden. Nach einigen Jahren im Trachtenverein Almrausch begeisterte ich mich f\u00fcr den Sch\u00fctzenverein Wei\u00dfensee sowie die Freiwillige Feuerwehr Wei\u00dfensee, die schlie\u00dflich zu meiner gro\u00dfen Leidenschaft bis heute wurde. Zudem bin ich  u. a. Mitglied beim Gebirgstrachten- und Heimatverein D\u2019Neuschwanstoaner Stamm F\u00fcssen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In F\u00fcssen bewegt sich zurzeit einiges. Viele junge Menschen gehen auf die Stra\u00dfe f\u00fcr das Klima, die 30-j\u00e4hrigen und aufw\u00e4rts wollen in die Kommunalpolitik. Auch Sie haben ein relativ junges Team hinter sich. Was meinen Sie, warum ist bei den jungen Erwachsenen pl\u00f6tzlich dieses Interesse da, sich selbst in die Politik einbringen zu wollen?<\/strong><br> Die Parteibindung bei jungen Menschen l\u00e4sst bedauerlicherweise nach. Andererseits engagieren sich junge Menschen deutlich intensiver mit Politik, jedoch kurzfristiger und projektbezogener, ohne sich in starre Strukturen einzuordnen. Das hat man z.B. deutlich bei den Wahllisten der Parteien zur Europa-Wahl gesehen. Es kommen neue Parteien hinzu, die vor 10 Jahren nicht vorhanden waren und unkonventionelle Wege gehen und deshalb jetzt bereits im Europaparlament sitzen. Das zeigt, dass sich die Jugend heute anders engagiert. Diese junge Generation hat andere Ans\u00e4tze und Anspr\u00fcche an ihr politisches Engagement als noch Generationen vor ihnen. Sie wollen eine Politik, die digitaler, zeitlich flexibler und ortsunabh\u00e4ngig ist. Die sich an Lebenslauf und Projekten orientiert, schnell wirksam ist, sie folgen hier dem Motto \u201eDigital statt Analog\u201c. So haben politisch engagierte Jugendliche bei der Fl\u00fcchtlingskrise keine Decken verteilt, sondern eine App programmiert, um Gefl\u00fcchteten das Ankommen in Deutschland zu erleichtern durch Vernetzung ihrer Tandempartner zur Vermittlung von Wohnraum. Die gro\u00dfen Parteien gew\u00f6hnen sich endlich an diese neue Denkweise der Jugend und nur durch dieses Umdenken k\u00f6nnen auch diese Parteien langfristig bestehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als man Sie gefragt hat, ob Sie f\u00fcr das Amt des B\u00fcrgermeisters kandidieren wollen, wie lange haben Sie daf\u00fcr Bedenkzeit gebraucht?<\/strong><br> \u201eGar keine! Nach dem Motto\u201a Gscheit oder gar it\u201c war meine Entscheidung \u2013 nach kurzer R\u00fccksprache mit meiner damaligen Lebensgef\u00e4hrtin und jetzigen Ehefrau sehr schnell gefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herr Eichstetter, wenn Sie sich mit f\u00fcnf W\u00f6rtern beschreiben m\u00fcssten, wie w\u00fcrden die lauten?<\/strong><br> \u201eJung, dynamisch, motiviert, strukturiert und zielstrebig zum Wohle F\u00fcssens.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sollte das auch der Grund sein, warum man Sie im M\u00e4rz 2020 w\u00e4hlen sollte?<\/strong><br> \u201eJa, denn ich biete den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eine neue Politik f\u00fcr F\u00fcssen die b\u00fcrgerlicher, wertiger und zukunftsorientierter sein wird und hoffe darauf, dass die F\u00fcssener mich in diesem Vorhaben zum Wohle unserer sch\u00f6nen Heimatstadt unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\">Text: Sabina Riegger \u00b7 Foto: privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der CSU Ortsverein F\u00fcssen-Hopfen am See-Weissensee hat ihren B\u00fcrgermeisterkandidaten nominiert. 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