{"id":18995,"date":"2019-01-09T20:35:30","date_gmt":"2019-01-09T19:35:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/?p=18995"},"modified":"2019-01-09T20:49:21","modified_gmt":"2019-01-09T19:49:21","slug":"fuessens-neuer-hauptamtsleiter-stellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2019\/01\/fuessens-neuer-hauptamtsleiter-stellt\/","title":{"rendered":"F\u00fcssens neuer Hauptamtsleiter stellt sich vor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter Hartl ist seit einer Woche im Amt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ePeter Hartl kommt nicht als Unerfahrener nach F\u00fcssen. Er hat seine Erfahrungen als Hauptamtsleiter bereits in einer anderen Kommune gemacht und steigt jetzt sozusagen von 9.000 auf 15.800 Seelen auf. Es ist eine neue Herausforderung mit neuen Aufgaben und neuen Strukturen.\u201c Mit diesen Worten er\u00f6ffnete F\u00fcssens B\u00fcrgermeister Paul Iacob den Pressetermin, bei dem er den neuen Hauptamtsleiter Peter Hartl am Nachmittag offiziell den anwesenden Medienvertretern vorstellte. Der 52-j\u00e4hrige Oberpf\u00e4lzer, der bisher in drei Kommunen t\u00e4tig und&nbsp; bis vor Kurzem noch Gesch\u00e4ftsleiter der Stadtverwaltung in Neunburg im Landkreis Schwandorf war, hatte seinen Dienst am 2. Januar angetreten. Bis dahin hatte, seit dem R\u00fccktritt des letzten Hauptamtsleiters Andreas Rist, Markus Gmeiner als Stellvertreter dieses Amt \u00fcbernommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVon Anfang an hatte ich eine gewisse Sympathie f\u00fcr Peter Hartl\u201c, betonte Iacob, \u201edie sich in den vergangenen Tagen auch schon best\u00e4tigt hat. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Verst\u00e4ndnis. Mit der Erfahrung, die Peter Hartl mitbringt, k\u00f6nnen wir gesichert in die Zukunft gehen.\u201c Hartl hatte sich bereits in den letzten Monaten immer wieder als Zuschauer in die Sitzungen des Stadtrates gesetzt, um sich einen ersten \u00dcberblick \u00fcber dessen Arbeits- und Vorgehensweise zu verschaffen. \u201eDen anstehenden Aufgabenbereich hier in F\u00fcssen habe ich weitgehend auch in meinem bisherigen T\u00e4tigkeitsfeld gehabt, insbesondere in Neunburg. Dazu z\u00e4hlen unter anderem St\u00e4dtebauf\u00f6rderung, Personal- und Betriebsorganisation sowie Optimierungsprozesse, die sicher auch hier in F\u00fcssen bevorstehen werden oder noch einige andere Bereiche, wie Stadtmarketing oder Stadtentwicklung und Bauleitplanung.\u201c Bereits in den vergangenen Tagen hat Hartl damit begonnen, Gespr\u00e4che mit den einzelnen Mitarbeitern des Rathauses zu f\u00fchren und sich in die Aufgaben einzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anstehende \u00c4nderungen und Optimierungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die Stadt gewisse Probleme hat, wie beispielsweise das Thema Swap-Gesch\u00e4fte oder auch der Stadtrat eine durchaus eigenst\u00e4ndige Debattenkultur besitzt, hat Hartl auf Anfrage auch schon bemerkt. \u201eDas schreckt sicherlich nicht ab\u201c, sagt er. \u201eIm Gegenteil. Das motiviert, weil man sieht, dass es auch etwas zu optimieren gibt.\u201c Was sich mit Sicherheit \u00e4ndern wird, ist beispielsweise das Organigramm der F\u00fcssener Stadtverwaltung, in dem einige Positionen neu besetzt werden m\u00fcssen. Ebenso sollen verschiedene interne Abl\u00e4ufe vereinfacht oder Sachzusammenh\u00e4nge einzelner Abteilungen und Bereiche erkannt und zusammengelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAuffallend ist auch\u201c, so Peter Hartl, der als Hauptamtsleiter auch f\u00fcr die Organisation der Stadtratsitzungen verantwortlich ist, \u201edass sich der Stadtrat hier in F\u00fcssen mit viel zu vielen Kleinigkeiten besch\u00e4ftigt. In anderen Kommunen entscheidet die Stadtverwaltung in kleineren Angelegenheiten im Baurecht oder \u00e4hnlichen Dingen selbst. Das ist v\u00f6llig normal. Die Sitzungen k\u00f6nnten also oft mit weitaus weniger Punkten best\u00fcckt sein. Das muss der Stadtrat aber auch wollen. Teilweise haben wir hier Vergaben auf der Tagesordnung, bei denen es um Betr\u00e4ge von 15.000 Euro geht. Das ist normalerweise eine Angelegenheit des B\u00fcrgermeisters, der laut Gesch\u00e4ftsordung selbst dar\u00fcber entscheiden kann. Hier wird das im Stadtrat behandelt, weil es sonst wieder hei\u00dft, es wurde keiner informiert. Das Gleiche bei kleineren Bauantr\u00e4gen, wenn dann wieder jemand sieht, dass irgendwo eine Dachgaube gebaut wurde, die aber im Stadtrat nicht behandelt wurde, ist der \u00c4rger oft gro\u00df. Das bindet letztendlich Personal, das sich damit besch\u00e4ftigen muss und kostet zudem noch Geld, oft nur wegen Kleinigkeiten. Es muss aber nat\u00fcrlich auch das Vertrauen in die Verwaltung vorhanden sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190109_151631-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19001\" srcset=\"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190109_151631-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190109_151631-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190109_151631-20x15.jpg 20w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seiner Heimatstadt Neunburg vorm Wald begann\nauch Hartls Karriere, von 1989 an leitete er dort das Hauptamt. 1993 wechselte er\nin der Funktion des K\u00e4mmerers in die Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm\nWald, die ihren Sitz ebenfalls in Neunburg vorm Wald hat, und \u00fcbernahm dort\n1999 die Leitung der Gesch\u00e4ftsstelle. Zwischen 2006 und 2012 arbeitete Hartl\nbeim Markt Wernberg-K\u00f6blitz im Landkreis Schwandorf als Gesch\u00e4ftsleiter und bis\nzuletzt auch wieder in seiner Heimatstadt Neunburg. Nachdem der Vater zweier\nerwachsener Kinder an der Bayerischen Verwaltungsschule bereits den\nAngestelltenlehrgang II absolviert und den Nachweis der berufs- und\narbeitsp\u00e4dagogischen Qualifikation erworben hat, unterrichtet Hartl dort seit\n2002 im Bereich Fortbildung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die T\u00e4tigkeit in F\u00fcssen anzunehmen, reizte\nHartl gleich aus mehreren Gr\u00fcnden: \u201eDas Aufgabenspektrum in F\u00fcssen ist\nvielf\u00e4ltig und abwechslungsreich gleicherma\u00dfen. Viele Vorg\u00e4nge sind verwandt\noder auch mit dem vergleichbar, was ich bisher getan habe. Nun m\u00f6chte ich meine\nErfahrungen hier einbringen und ein St\u00fcck weit einen Beitrag zu einer weiteren\npositiven Entwicklung der Stadt F\u00fcssen leisten.\u201c Ein weiterer Grund f\u00fcr seine\nBewerbung in F\u00fcssen war von privater Natur. \u201eWer w\u00fcrde nicht gerne in einer\nStadt wohnen und arbeiten, in der viele Menschen ihren Urlaub verbringen?\u201c\nDabei sind es vor allem die Berge, die ihn nach F\u00fcssen lockten. Denn in seiner\nFreizeit sucht er dort den sportlichen Ausgleich bei Berg- und Skitouren oder\nbeim Rad- und Skifahren. In einer Altherrenmannschaft spielt er au\u00dferdem noch\nFu\u00dfball.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peter Hartl ist seit einer Woche im Amt \u201ePeter Hartl kommt nicht als Unerfahrener nach F\u00fcssen. Er hat seine Erfahrungen als Hauptamtsleiter bereits in einer anderen Kommune gemacht und steigt jetzt sozusagen von 9.000 auf 15.800 Seelen auf. 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