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Ein großer Gewinn für werdende Mütter

Neue Wehenschreiber ermöglichen mehr Mobilität bei Entbindung

Um die Geburten in der Klinik Füssen künftig noch angenehmer für die Mütter zu gestalten, haben die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren neue Herzton-Wehenschreiber angeschafft, die nunmehr kabellos die Abstände und Intensität der Wehen aufzeichnen. „Diese Geräte erleichtern den Müttern die Entbindung enorm, ohne dass wir dabei Abstriche bei der Sicherheit machen müssen“, betont Dr. Winfried Eschholz.

Durch das CTG-Telemetriegerät, wie der kabellose Wehenschreiber auch genannt wird, könne eine Geburt ab der ersten Wehe dokumentiert, eventuelle Komplikationen früh erkannt und dann entsprechend gehandelt werden, so der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe weiter. „Die Daten, die das CTG zur Verfügung stellt, sind Grundlage für die Entscheidungen während des Geburtsprozesses“, so Eschholz weiter.

Gerade bei langwierigen Geburten seien die kabellosen Geräte für die Mütter ein großer Gewinn, weiß Eva Keller. Die Sprecherin der Füssener Hebammen erklärt, werdende Mütter könnten sich nun während der Geburt frei bewegen, ohne störende Verkabelung. „All das können wir anbieten, ohne die Aufzeichnungen zu unterbrechen“, fasst Keller zusammen. Daher passten die neuen Wehenschreiber auch hervorragend in das Konzept der Füssener Geburtshilfe, bei der die gelungene Beziehung der Hebamme zur jungen Familie und die menschlich empathische Betreuung im Mittelpunkt stehen.

Keller: „So fühlen sich die Frauen bei uns rundum gut aufgehoben und unterstützt.“ Rund 490 Geburten begleitete das qualifizierte Team aus Hebammen, Pflegekräften und Ärzten der Abteilung für Geburtshilfe im Jahr 2023. Von der Regierung von Oberfranken als zuständige Behörde erhielt der Landkreis Ostallgäu 2023 einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Dieser kam dem neuen Wehenschreiber der Geburtshilfe der Klinik Füssen zur Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung zugute.

Text: pm/FA · Foto: Kreiskliniken OAL

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