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49-Euro-Ticket führt kaum zum Verzicht aufs Auto

Die Einführung des so genannten Deutschlandtickets hat zu einer Erhöhung der Ticket-Abozahlen für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) um 10 Prozent geführt. Aber nur ein Fünftel der Neu-Abonnenten hat bislang gleichzeitig auch ihre Autonutzung reduziert.

Das zeigen die Daten des Forschungsprojekts „Mobilität. Leben“ der Technischen Universität München. Personen, die bereits vorher im Besitz eines ÖPNV-Abos waren, reduzierten ihre Autonutzung nur um 7 Prozent.

Eine abschließende Bewertung des zunächst bis 2025 laufenden Deutschlandtickets sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich, betonen die Forscher. Insbesondere müsse eine Gesamtbilanz gezogen werden zwischen den Kosten für die Steuerzahler durch die Subventionierung des Preises von 49 Euro und den eingesparten Folgekosten durch CO2-Reduktion, bessere Lebensqualität in Städten und weiteren möglichen positiven gesellschaftlichen Effekten. (aum)

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