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Vermarktungsplattform für Fleisch

„Die Suche nach regionalem Bio-Rindfleisch wird sehr viel leichter“

Bio-Betriebe, die in der Öko-Modellregion Ostallgäu liegen und ihr Bio-Rind- oder Kalbfleisch selbst vermarkten, haben ab sofort die Möglichkeit, ihren Betrieb auf einer Online-Plattform vorzustellen.

„Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich für regionales Bio-Rindfleisch interessieren, erhalten auf der Plattform eine gebündelte Übersicht, wo und wann dieses von einem Direktvermarkter im Landkreis angeboten wird“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Suche nach regionalem Bio-Rindfleisch wird dadurch im Ostallgäu künftig sehr viel leichter.“

Um die Direktvermarktung ihres Fleisches zu unterstützen, stellen sich die Betriebe mit einem Hofportrait kurz vor. Voraussetzung dafür ist, dass die Kälber aus der Milchviehhaltung stammen. Schlachtermine und damit die Termine, an denen das Fleisch verfügbar ist, werden von den Landwirten selbst eingepflegt. Die Plattform ist unter der Internetadresse www.milch-und-fleisch.de zur erreichen.

Weitere Infos zur Bewusstseinsbildung
Neben den Hofportraits und Vermarktungsdaten bietet die Plattform auch Hintergrundinfos. Zinnecker: „Wir informieren zum Beispiel darüber, warum Milch und Fleisch zusammengehören oder warum die Kuh auch Klimaschützer ist.“ Die Plattform diene damit nicht nur als reine Vermarktungsplattform für Bio-Fleisch aus der Milchviehwirtschaft, sondern auch der Bewusstseinsbildung. Interessierten Bio-Betrieben steht die Öko-Modellregion Ostallgäu für weitere Fragen zur Verfügung (E-Mail: lisa.mader@lra-oal.bayern.de).

Text: LRA Ostallgäu

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