Gesundheit

Gesundheit für Alle

75 Jahre Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Am Weltgesundheitstag geht es darum, Gesundheit für alle zu fördern und Bewusstsein für Gesundheitsfragen zu schaffen. Unter dem Motto „Gesundheit für alle“ ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich am 7. April dazu auf, sich für eine bessere Gesundheitsversorgung und -prävention weltweit einzusetzen. Dieses Jahr zum 75. Mal.

Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Gesundheitsprobleme von benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen gelegt, um eine bessere Chancengleichheit im Gesundheitswesen zu schaffen. Das Ziel des Weltgesundheitstags ist es, Gesundheit als Menschenrecht zu etablieren und dafür zu sorgen, dass alle Menschen unabhängig von Kultur, Geschlecht oder Einkommen Zugang zu Gesundheitsdiensten haben.

Auch in Deutschland geben Menschen, soweit es ihnen finanziell möglich ist, Geld für ihre Gesundheit aus. Prävention ist auch hierzulande sehr wichtig, damit man auch im Alter gesund bleibt.

Gesundheit fängt beim Schlaf an

Gesundes Schlafen, ausreichend Ruhe und Erholung, ist eine grundlegende Anforderung für unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden. Gesunder Schlaf ist die wichtigste Säule unseres Lebens. Oft wird er erst beachtet, wenn schlechter Schlaf und unsere Gesundheit zum Problem werden. Wenn man nicht einschlafen kann, nicht durchschlafen kann, wach liegt und sich morgens müde fühlt. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Migräne, schlechte Laune, Rückenschmerzen oder kein Energiegefühl am Tag.

Lassen Sie schlechten Schlaf nicht zu einem unlösbaren Problem werden. Zum gesunden Schlaf gehört auch das Entfernen von möglichst vielen negativen Einflussfaktoren. Natürliche Materialien wirken in jeder Hinsicht positiv auf den Körper, und sie geben die verloren gegangene Energie zurück. Für einen gesunden Schlaf sollten so wenig wie möglich synthetische Materialien im Schlafzimmer anwesend sein. Sie verhindern ein gutes Raum- und Bett-Klima und sind nicht atmungsaktiv. Zusätzlich nehmen viele andere Einflüsse von außen ständig zu.

Abgesichert bei Pflegebedürftigkeit

Die Absicherung im Alter wird immer wichtiger und die Pflegezusatzversicherung kann hier eine sinnvolle Ergänzung sein. Laut der Verbraucherzentrale kann diese Art der Versicherung dazu beitragen, dass im Falle einer Pflegebedürftigkeit die Kosten für eine angemessene Betreuung gedeckt werden können.

Besonders Personen, die im Alter allein leben oder keine Unterstützung durch eine Familie haben, können von einer solchen Versicherung profitieren. Die Leistungen können je nach Anbieter und gewähltem Tarif variieren, weshalb es ratsam ist, sich im Vorfeld umfassend zu informieren.

Seit 2021 werden Kinder nur zur Deckung von Kosten ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro berücksichtigt. Jedoch sollten hier auch Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden – falls innerhalb der letzten zehn Jahre vor Eintritt des Pflegebedarfs eine Spende oder eine Übertragung an die Kinder oder Enkelkinder getätigt wurde, wird das Sozialamt nicht einspringen.

Die Zahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken nur etwa die Hälfte der Kosten angemessener Pflege ab. Etwa drei Viertel aller pflegebedürftigen Personen werden zu Hause versorgt, entweder von ihren Angehörigen oder von ambulanten Pflegediensten. Ein Pflegeheim wird erst als letzter Ausweg erforderlich, wenn eine häusliche Pflege nicht mehr ausreicht oder nicht gewährleistet werden kann.

Gerade jedoch bei häuslicher Pflege durch Angehörige oder Bekannte erbringt die gesetzliche Pflegepflichtversicherung die geringsten Leistungen.

Gesund mit jedem Schritt

Entwickeln sich Schmerzen zum täglichen Begleiter, geht die Freude an körperlicher Bewegung verloren. Wenn der Patient über Gelenkprobleme in Füßen, Knien, Hüfte oder auch über Rücken- oder Kopfschmerzen klagt, sind häufig muskuläre Dysbalancen in den Füßen und unteren Extremitäten die Ursache.

Sensomotorische Einlagen können als Lerneinlage diesem Verlauf gezielt entgegenwirken, axiale Haltungs-Asymmetrien korrigieren und dem Körper zu einem neuen „gesunden“ Bewegungsmuster verhelfen. Durch ein individuell angepasstes Einlagenprofil aktivieren und trainieren die sensomotorischen Einlagen die Fuß- und Beinmuskulatur mit jedem Schritt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Einlagen drängen sensomotorische Einlagen die Füße nicht in eine passive, scheinbar korrekte Haltung; kleine Fehlstellungen der Füße können aus eigener Kraft mittels Muskelaktivierung korrigiert werden. Damit wird den Ursachen eventueller Spätfolgen von Fußfehlstellungen und Muskeldefiziten gezielt entgegengewirkt.

Damit die fußgenaue Anpassung und Fertigung der Einlagen erfolgt, wird eine detaillierte Lauf- und Ganganalyse unter Berücksichtigung des gesamten Bewegungsapparates erstellt. Verschiedene Druck- und Entlastungspunkte der individuell angepassten Einlage trainieren die ideale Fußstellung mit jedem Schritt. Dadurch kann eine Linderung der schmerzhaften Symptome einer Fehlstellung in der Regel schon nach kurzer Tragedauer erzielt werden.

Text: Sabina Riegger · Grafik: WHO

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