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Vilsalpsee im Tannheimer Tal wird Schauplatz für Weltrekordversuch

Freediving-Taucher Peter Colat plant, Weltrekorde im Apnoe-Streckentauchen aufzustellen

Unter der Eisfläche eines zugefrorenen Sees ohne Sauerstoffflasche zu schwimmen, gestaltet sich für die meisten Menschen wohl als absoluter Albtraum. Für Peter Colat ist dieses Vorhaben ein freiwilliges Abenteuer. Als einer der bekanntesten Freitaucher der Schweiz konnte er bereits 2018 drei Streckenweltrekorde im Apnoe-Tauchen unter Eis aufstellen. Nun plant er am Samstag, den 04. Februar in zwei Disziplinen des Apnoe-Streckentauchens erneut die Konkurrenz zu übertreffen und sich den Eintrag im Buch der Rekorde zu sichern. Stattfinden werden die Weltrekordversuche am Vilsalpsee südlich von Tannheim.

Bereits 1998 hat Peter Colat den Sport des Freitauchens für sich entdeckt. Dabei handelt es sich um die älteste Form des Tauchens, bei der ohne Atemgerät und mit nur einem Atemzug lange Strecken unter Wasser zurückgelegt werden. Mittlerweile kann der Schweizer Profitaucher, der auch als Padi Instructor arbeitet, auf eine Vielzahl von Erfolgen im Tauchsport zurückblicken. Unter anderem auf 15 Gesamt-Siege bei Schweizer Meisterschaften, fünf Gesamt-Siege bei internationalen Wettkämpfen und neun Guinness-Weltrekorde in den Bereichen Statisch, Team und Strecke unter Eis. 

Am ersten Samstag im Februar stellt sich Colat nun seiner bisher größten Herausforderung: Zwei neue Weltrekorde möchte der Schweizer im Apnoe-Streckentauchen unter Eis ohne Flossen aufstellen. Vormittags, um 11 Uhr wird er mit Tauchanzug antreten und am selben Tag um 14 Uhr wird er sich der Wassertemperatur von ca. einem Grad ohne Anzug stellen. Schauplatz des Geschehens ist der zugefrorene Vilsalpsee im Tannheimer Tal, in dessen geschlossene Eisdecke die notwendigen Tauchlöcher im Abstand von mehreren Metern eingeschnitten werden. Damit alles reibungslos abläuft und vor allem für die nötige Sicherheit gesorgt ist, steht ein ausgebildetes Safety- und Helfer-Team von zehn Personen bereit.

Text: Tourismusverband Tannheimer Tal · Fotos: Sandra Vollmar

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