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„Blackout sehr unwahrscheinlich“

Landrätin informiert sich über Versorgungslage

Auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker haben sich die im Ostallgäu tätigen Energieversorgungsunternehmen (EVU) mit Vertretern des Landratsamtes zu einem Informationsaustausch getroffen. Themen bei der Besprechung im Landratsamt waren die Sicherheit der Energieversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Umgang mit Kunden, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Zinnecker: „Ein Blackout ist sehr unwahrscheinlich – eine gute Nachricht für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer sowie Unternehmen im Landkreis.“

Als Blackout wird ein plötzlich eintretender, länger andauernder, großflächiger Stromausfall bezeichnet. Die gezielte stundenweise Stromabschaltung für einzelne Gebiete – ein so genannter „Brownout“ sei nach Auskunft der Energieversorger aber möglich. Eine kontrollierte, kleinere Abschaltung diene dazu, größere Ausfälle zu vermeiden. Die Auswahl des Gebiets erfolge im Bedarfsfall neutral und diskriminierungsfrei. Bei der Gasversorgung sei nicht mit Abschaltungen zu rechnen – allerdings sei es nach wie vor wichtig, möglichst viel Gas einzusparen. Denn je tiefer die Gasspeicher über den Winter entleert werden würden, desto teurer sei die Befüllung im kommenden Sommer. Alle waren sich einig, dass das notwendige Einsparen von Energie in allen Bereichen weiterhin das Gebot der Stunde ist.

Text: FA/pm · Foto: LRA Ostallgäu

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