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Neuer Spätbus verbindet Schwangau, Füssen und Hopferau

Vom 1. Juli bis zum 31. August 2022 wird es abends zusätzliche Linienbusverbindungen geben, mit denen Einheimische wie Urlaubsgäste autofrei in den Nachbargemeinden Schwangau, Füssen und Hopferau unterwegs sein können. Wenn der diesjährige Testlauf für den Spätbus gut angenommen wird, soll der neue Service in den Dauerbetrieb gehen. 

Heuer verkehrt der Spätbus täglich und mit festen Abfahrtszeiten auf zwei Runden, wobei der Busbahnhof Füssen als zentraler Ausgangs- und Umsteigepunkt dient: Um 21.05 Uhr startet dort die Linie 78 in Richtung Schwangau und fährt der Reihe nach alle Schwangauer Ortsteile sowie den Campingplatz Bannwaldsee an, bevor der Bus um 21.43 Uhr wieder in Füssen ankommt. Die Spätbusse der Linie 111 fahren um 20.25 Uhr und dann noch einmal um 21.45 Uhr ab Busbahnhof Füssen, verbinden verschiedene Haltestellen in Hopfen am See, Hopferau und Weißensee und sind um 21.00 Uhr bzw. 22.20 Uhr wieder zurück in Füssen. Der Fahrpreis liegt unabhängig von der Länge der gefahrenen Strecke einheitlich bei 2,- Euro. Kinder unter sechs Jahren und Fahrgäste mit Gästekarten von Hopferau, Schwangau und Füssen fahren kostenfrei. Den detaillierten Fahrplan auf der RVA-Website können die Spätbus-Nutzer über einen QR-Code aufrufen, der auf Plakaten an den Bushaltestellen und in den RVA-Bussen abgedruckt ist. Auch von den Websites der Orte und des Landkreises wird auf den RVA-Fahrplan verlinkt. Zusätzlich gibt es in den Tourist Informationen Füssen, Hopfen am See, Hopferau, Schwangau und Weißensee Fahrplanbroschüren, die auch die örtlichen Gastgeber für ihre Gäste abholen können.

Spätbus als kommunales Gemeinschaftsprojekt

Für den neuen Spätbus-Service haben sich die die Gemeinden Hopferau und Schwangau sowie die Stadt Füssen als Träger mit den durchführenden Verkehrsunternehmen Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA) und Regionalbus Augsburg GmbH (RBA) zusammengetan. Neben den Kommunen bezuschusst auch der Landkreis Ostallgäu den Testlauf. Durch diese Ergänzung zu den schon bestehenden ÖPNV-Angeboten wollen die Projektpartner den Umstieg vom PKW-Individualverkehr auf den ÖPNV fördern und so einen Beitrag zur Mobilitätswende und zur nachhaltigen Entwicklung der Region als Lebens- und Urlaubsraum leisten – mit der Perspektive, diesen Service bei guter Akzeptanz zeitlich wie räumlich noch weiter auszubauen.

Zum Spätbus-Fahrplan

Text: pm · Foto: Regionalverkehr Allgäu GmbH

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