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Die nächste Generation bei „Max Doser“

Jürgen Doser jun. stellt sich vor

Wenn Familienunternehmen mit Nachfolge gesichert sind, ist das ein großes Glück. Vor allem auch dann, wenn die nächste Generation Interesse und Freude daran zeigt, so wie Jürgen Doser jun.. Für den 26-Jährigen war es immer schon klar, dass er den Familienbetrieb in Füssen übernehmen will. Seit über 110 Jahren ist die Firma Max Doser im Einzugsgebiet Füssen und im benachbarten Tirol ein Name, der mit Qualität und Umweltbewusstsein eng verknüpft ist. Jürgen Doser jun. weiß, was für Herausforderungen auf ihn zukommen werden. Angst macht ihm das nicht. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich werde nicht alleine gelassen, ich habe einen tollen Lehrer an meiner Seite“, so der gelernte Groß- und Handelskaufmann. Mit seinem Onkel, Jürgen Doser, verbindet ihn nicht nur das Familienunternehmen. Sie haben gemeinsame Wertevorstellungen und Prinzipien. Beide legen großen Wert auf ein gutes Betriebsklima. „Wir sind eine gute Truppe aus Jung und Alt. Ich finde Kommunikation und Ehrlichkeit sehr wichtig. Das bringt uns dann auch letztendlich weiter sowohl im Unternehmen als auch menschlich. Seit Juni 2021 ist Jürgen Doser jun. im Betrieb tätig. Die Balance zwischen Büro und Baustelle gefällt ihm dabei sehr gut. „Die Arbeit ist so vielfältig und interessant, kein Tag ist wie der andere“, beschreibt der junge Unternehmer seine Tätigkeit. Manche Mitarbeiter kennen ihn noch als kleinen Jungen und Teenager, wenn er in den Ferien zum Jobben kam. „Max Doser“ ist eben eine große Familie und das mag der Juniorchef besonders. Für ihn ist Familie sehr wichtig. „Ich bin ein Familienmensch“, sagt er. Auch deswegen stellt es für ihn kein Problem dar, dass er gemeinsam mit Onkel und Mutter in einem Betrieb arbeitet.

Sportlich ist Jürgen Doser jun. zurzeit nicht viel unterwegs. Dafür aber musikalisch. Seit seinem 15. Lebensjahr spielt er Gitarre, am liebsten Rock und Blues. Vor Corona hat er gemeinsam mit Freunden eine Band gegründet. „Einen Namen haben wir noch nicht“, meint er lächelnd. Aber was noch nicht ist, kann vielleicht noch werden. Wer weiß, vielleicht trifft er sich mal mit seinem Großvater und seinem Onkel, die auch Gitarre spielen, auf einer Bühne und spielt eine richtig gute Bluesnummer. Gespannt darf man sicher sein.

Text : Sabina Riegger· Foto: privat

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