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Förderung für Geburtshilfe der Klinik Füssen

Um die Hebammenversorgung im südlichen Landkreis sicherzustellen, gab es in diesem Jahr eine Finanzspritze für die Geburtshilfe der Klinik Füssen. Zum ersten Mal an einem Herzton-Wehenschreiber (CTG) liegen, das vergessen wohl die wenigsten Eltern. Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel werden die Untersuchungen am CTG für werdende Mütter zur Routine. Auf einer Geburtsstation dient das Gerät neben der Überwachung der Herztöne und Sauerstoffversorgung des Babys vor allem zur Messung der Länge, Stärke und Häufigkeit der Wehen während einer Geburt.

Zur Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung erhielt der Landkreis Ostallgäu in 2021 von der Regierung von Oberfranken als zuständige Behörde einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Angeschafft wurde ein neues CTG-Telemetriegerät, welches die Arbeitsvorgänge der Hebammen und die dadurch entstehende unkomplizierte Behandlungsmöglichkeit an der werdenden Mutter verbessert. „Wir freuen uns sehr über diese wichtige Investition in die medizintechnische Ausstattung der Geburtsstation Füssen“, erklärt Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, „Für viele baldige Eltern im südlichen Landkreis ist es wichtig, eine Geburtsstation vor Ort zu haben.“ An der Klinik Füssen werden sie von der Schwangerschaft bis zum Wochenbett individuell vom qualifizierten Team aus Hebammen, Pflegekräften und Ärzten der Abteilung für Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. Winfried Eschholz betreut.

Im vergangenen Jahr erblickten in Füssen knapp 400 Babys das Licht der Welt, dieses Jahr werden es voraussichtlich mehr als 450 sein. Grund für diesen Boom: In der Region hat sich zunehmend herumgesprochen, dass in Füssen mit viel Liebe zum Detail eine freundliche Geburtshilfe betrieben wird, die die Sicherheit einer Klinik mit den Bedürfnissen von Eltern und Neugeborenen verbindet. Das neue Gerät passt gut ins Füssener Konzept „Freiheit für die Mutter, Sicherheit fürs Kind“. Die Telemetrie ermöglicht derweil eine kabellose Übertragung der kindlichen Herztöne zum CTG-Gerät ohne Beeinträchtigung der werdenden Mutter.

Text · Foto: Kreiskliniken OAL / Gabriele Apfelbacher

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