Coronavirus

Inzidenz im Ostallgäu stabil unter 100 – Tourismus soll am Freitag starten

Mit dem heutigen Mittwoch hat der Landkreis Ostallgäu an fünf Tagen in Folge den Inzidenzwert von 100 unterschritten. Landrätin Maria Rita Zinnecker macht nun von der Möglichkeit Gebrauch, den Antrag auf weitere Öffnungen für den touristischen Bereich an die Regierung von Schwaben und das Bayerische Gesundheitsministerium zu stellen. „Wir haben lange auf diese positive Entwicklung der Zahlen gewartet. Wir waren vorbereitet und konnten heute Vormittag bereits den Antrag an die Behörden senden. Wir hoffen, dass wir bis spätestens morgen grünes Licht erhalten. Unser klares Ziel ist es, dass wir weitere Öffnungen ab Freitag, 21. Mai, zulassen können“, macht Zinnecker deutlich. Neben Beherbergungsbetrieben und der Außengastronomie können dann beispielsweise auch Seilbahnen, Schifffahrt, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kultur kann wieder stattfinden. Alles unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Dass die Öffnungen wie geplant umgesetzt werden können, hängt nun noch von der Zustimmung der Regierung von Schwaben und des Bayerischen Gesundheitsministeriums ab. „Ich gehe davon aus, dass dies nur eine Formsache ist. Sobald wir die Zustimmung haben, werden wir die Allgemeinverfügung dazu bekanntmachen. Bitte verfolgen Sie morgen und am Freitag die Berichterstattung oder unsere Homepage“, sagt Zinnecker. Noch vor wenigen Wochen waren aufgrund von Inzidenzzahlen von weit über 200 Öffnungsschritte in weiter Ferne. Jedoch haben sowohl das Landratsamt als auch die Allgäu GmbH und der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben mit ihren Mitgliedern in dieser Zeit nichts unversucht gelassen, um für Öffnungen zu werben und Konzepte zu entwickeln. „Diese Arbeit kommt uns jetzt natürlich zu Gute. Sowohl im Bereich der Verwaltung als auch bei den touristischen Dienstleistern sind alle startklar und können schnell reagieren“, beschreibt die Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende die vergangenen Tage und Wochen. Möglich wurde dies aber alles nur durch den Rückgang der Inzidenzwerte. Zinnecker: „Der Dank gilt der Bevölkerung, denn nur das Einhalten der Regeln sowie die Nutzung der Tests und Annahme der Impfangebote haben uns in diese positive Situation gebracht.“

Neue Regelungen ab Freitag

Erfreulicherweise hat die gesunkene Inzidenz auf jeden Fall auch Auswirkungen auf den Einzelhandel, die Schulen und die Ausgangssperre. Zinnecker erklärt, dass es auch hier Erleichterungen gibt und die Ausgangsperre wegfalle. So können sich ab Freitag zwei Haushalte, insgesamt 5 Personen, treffen. Im Einzelhandel ist click&meet ohne Test möglich. Außerschulische Bildungsstätten, Musik- und Fahrschulen können wieder in Präsenz unterrichten und Kultureinrichtungen sind wieder geöffnet. Natürlich sind auch hier die Hygienekonzepte und die gesetzlichen Vorgaben zu beachten. „Wir können uns nun über Erleichterungen und Öffnungen freuen, dürfen aber nicht leichtsinnig werden. Steigen die Werte an drei Tagen wieder über 100, würde die Bundesnotbremse wieder in Kraft treten. Aber ich bin optimistisch, dass wir zumindest über die Pfingstferien ein Stück Normalität zurückgewinnen“, sagt Zinnecker.  Für die Schulen gilt für den letzten Schultag vor den Ferien aber noch die bisherige Unterrichtsregelung. Zinnecker dazu: „Aus organisatorischer Sicht wäre alles andere nicht möglich gewesen, auch hätte einen Wechsel am letzten Tag vor den Ferien niemand verstanden.“

Text/Bild: PM Landratsamt Ostallgäu/Unsplash

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