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Füssener Winterdienst im Dauereinsatz

Aufgrund der winterlichen Situation befinden sich die Mitarbeiter des Füssener Bauhofs seit Mittwochnacht im Dauereinsatz. Das meldet das Füssener Rathaus. Insgesamt sind täglich 35 Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin, 12 Fahrzeuge und 4 Subunternehmer auf den Straßen in und rund um die Lechstadt unterwegs. Einige Mitarbeiter, die vor allem im Handbereich tätig sind, mussten sogar mit ihren eigenen Privatfahrzeugen fahren, weil keine städtischen Fahrzeuge mehr zur Verfügung standen. Arbeitsbeginn war zumeist  um 3 Uhr morgens, bis spät in den Abend hinein. „Ich bin stolz auf mein Team im Bauhof und die nächste Brotzeit geht auf mich!“, verspricht Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter. „Unser Bauhofleiter leistet hier ausserordentliches und ich bin froh, dass wir ihn haben. Die Jungs und die Dame im Team sind einfach stark.“

Eines der Fahrzeuge ging am Samstag kaputt. Die Kurbelwelle war beschädigt, so dass Mitarbeiter des Bauhofs nach Weitnau fuhren, um eine neue zu besorgen, die noch am Samstag eingebaut und das Fahrzeug repariert werden konnte. So wurden in den vergangenen dreieinhalb Tagen knapp 5000 Kilometer in etwa 1400 Arbeitsstunden geräumt und gefräst. Rund 30 Tonnen Salz und 25 Tonnen Split wurden dabei verbraucht. Wobei einiges an Salz weniger im Streumaterial verwendet wurde als sonst, der Umwelt und der Kosten zuliebe, wie Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter erklärt. Trotz des Engagements des Bauhofs, gab es von den Bevölkerung Beschwerden.  Vielen ging das Schneeräumen zu langsam. „Ich bitte alle höflich um Verständnis und etwas Geduld. Ab Mittwoch geht’s bergauf“, so der Rathauschef.

Text/Bild: Füssen aktuell/Maximilian Eichstetter

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