Coronavirus

Coronavirus: Warnwert von 50 im Ostallgäu überschritten

Damit gelten ab sofort weitere Regeln nach Vorgabe des Freistaates Bayern

Am Freitag hatte der Landkreis Ostallgäu den Corona-Warnwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) überschritten. Bis zum heutigen Sonntag stieg die Inzidenzzahl nun auf einen Wert von über 50 Neuinfektionen. Aus diesem Grund gilt nun die vom Freistaat Bayern eingeführte Corona-Ampel mit weiteren Regeln für den Landkreis Ostallgäu.

Die Corona-Ampel sieht bei Überschreitung des Wertes von 50 folgendes vor: Die Teilnehmerzahl bei privaten Feierlichkeiten (insbesondere Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder ähnlichem) sowie privaten Treffen wird ab sofort auf fünf Personen oder zwei Hausstände limitiert. Neben einer weiter geltenden Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, Betrieben und Freizeiteinrichtungen gilt auch für Schüler aller Schulen – auch Grundschulen – ab Montag eine Maskenpflicht im Unterricht.

Auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern und Kinos sowie für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen ist das Tragen einer Maske nun Pflicht.

Zusätzlich ist jetzt die Abgabe von Speisen und Getränken ab 22 Uhr untersagt; die Lokale müssen also früher schliessen. Alkoholische Getränke dürfen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr weder an Tankstellen oder anderen Verkaufsstellen noch von Lieferdiensten verkauft werden.

Auf den stark frequentieren Plätzen in Füssen (Altstadt innerhalb und einschließlich der Luitpoldstraße, Ritterstraße, Lechhalde, Spitalgasse, Klosterstraße und B16), in Hohenschwangau (Alpseestraße innerorts, Neuschwansteinstraße, Parkstraße, Schwangauerstraße und Colomanstraße im Bereich der Parkplätze zu den Königsschlössern) sowie in der Uferstraße in Hopfen gilt weiterhin Maskenpflicht und ein Alkoholverbot im Freien von nun 22 Uhr bis 6 Uhr.

Landrätin Zinnecker: „Vermeidung eines zweiten Lockdowns“

„Der deutschlandweite Trend des Anstieges der Infektionszahlen, macht auch vor dem Landkreis Ostallgäu nicht halt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben keine abgrenzbaren Hotspots, die Infektionen verteilen sich über den gesamten Landkreis. Gerade das ist die gefährliche Entwicklung, denn die Verfolgung der Kontakte und Unterbrechung der Infektionsketten wird umso schwieriger“, erklärt Zinnecker und bekräftigt nochmals ihren Appell an alle Bürger, verantwortungsvoll zu handeln. „Nur wenn wir alle die Regeln befolgen, werden wir die Infektionszahlen im Ostallgäu, Bayern und in Deutschland verringern können. Es steht viel auf dem Spiel. Einen zweiten Lockdown, gilt es zu vermeiden, jetzt haben wir noch die Chance dazu“, ist sich Landrätin Zinnecker sicher.

Text: Landratsamt Ostallgäu

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