Lokales

Erster Schritt für digitale Verkehrslenkung in Füssen gemacht

Es ist eines der Projekte, an dem Bürgermeister Maximilian Eichstetter seit drei Jahren tüftelt: Die Verbesserung des Verkehrsflusses in Füssen und von bzw. nach Schwangau durch ein digitales Ampelsystem mit Hilfe künstlicher Intelligenz, das zur Stauentlastung in Schwangau und Füssen führen soll. Dreieinhalb Monate nach Amtsantritt ist nun der erste Schritt zur Umsetzung gemacht. Wie die Stadtverwaltung bekannt gibt, haben Mitarbeiter der Elektrizitätswerke Reutte kürzlich die für das Projekt nötigen Kameras in Schwangau und Füssen installiert.

Bürgermeister Eichstetter freut sich, dass die Umsetzung mit der Installation der Kameras nun begonnen hat: „Die digitale Verkehrslenkung mit Hilfe künstlicher Intelligenz bringt einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gäste, denen die hohe Verkehrsbelastung seit Jahren ein Dorn im Auge ist.“ Der Stadtrat hatte im Juni in nichtöffentlicher Sitzung die Bernhard Gruppe ZT aus Stuttgart mit der Planung und Vorbereitung des Projekts beauftragt. Kostenpunkt: 41000 Euro. Der Freistaat fördert die Projektierung in Höhe der Hälfte der Kosten, die restlichen Kosten werden nach einem berechneten Gewichtsschlüssel auf die Kommunen aufgeteilt.

Die Installation der Kameras ist notwendig, um den ersten Baustein einer ganzheitlichen Verkehrslösung – nämlich die digital vernetzte Ampelsteuerung mit Hilfe künstlicher Intelligenz – zu setzen. Bei der digitalen Steuerung werden die Ampeln von der Autobahnabfahrt bis nach Schwangau intelligent vernetzt, um eine grüne Welle im Stadtkern zu ermöglichen. Die Anlagen registrieren künftig eine Tunnelblockabfertigung, erkennen Feierabendverkehr und identifizieren Fahrradfahrer und Fußgänger, so dass sie sich diversen Situationen automatisch anpassen und entsprechend intelligent schalten. Dadurch steuern, regeln und strukturieren sie die Verkehrslage in Füssen – und das in Echtzeit. Die Projektierung zum Maßnahmenkatalog wird bis Januar dauern und wird dann dem Stadtrat vorgestellt.

Text/Bild: PM Stadt Füssen

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