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Verkehr in der Ortsdurchfahrt Pfronten kann bald wieder rollen

Die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Pfronten (Meilinger Straße) sind fast vollständig beendet: Ab Montag, 11. Mai, wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Im Zuge der abschnittsweisen Bauarbeiten erneuerte der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße sowie zwei Brückenbauwerke wegen erheblicher Schäden. Zudem wurde der Straßenzug in der Höhe dem Hochwasserschutzkonzept der Gemeinde in diesem Bereich angepasst. Vor kurzem wurde der letzte Bauabschnitt von der Staatsstraße 2520 bis zur Staatsstraße 2521 auf einer Länge von etwa 1,7 Kilometer ausgebaut beziehungsweise erneuert. Letzte Restarbeiten werden dann noch unter Verkehr erledigt. Insgesamt wurden rund 4,5 Millionen Euro in die Maßnahme investiert.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bereits Ende 2019 mit einem sehr sportlichen Zeitplan beendet werden. Aufgrund mehrerer zusätzlich notwendig gewordener Arbeiten (Verbreiterung Gehweg am Parkplatz, komplette Erneuerung der Rinnen und Borde aufgrund mangelhafter Gründung, zusätzliche Hausanschlüsse, Spartenanpassungen) verzögerte sich die Fertigstellung. Die „Deutsche Bahn Netz“ saniert derzeit den Bahnübergang „Meilinger Straße“. Zuletzt wurde der Fahrbahnbelag vom Ortsende in Pfronten bis zum Kreisverkehr an der Staatsstraße 2521 komplett erneuert.

Mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer

Die Gemeinde Pfronten verbesserte im Zuge der Bauarbeiten den Hochwasserschutz entlang der Faulen Ache und erneuerte die Gehwege in der Meillinger Straße sowie im Achweg. Ebenso wurde ein Brückenbauwerk im Achweg neu erbaut und dessen Kreuzung mit der Meillinger Straße umgestaltet sowie mit einer Querungshilfe versehen. Entlang der Meilinger Straße entstanden zudem vier weitere barrierefreie Querungshilfen. Diese Maßnahmen dienen künftig dem Schutz vor Hochwassern und sorgen für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Im weiteren Verlauf wurde die Wasserleitung in der Meilinger Straße ausgetauscht, die Elektrizitätswerke Reutte bauten ihr Kabelnetz aus.

Die trotz allem noch kurze Bauzeit war nur durch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Gemeinde, den Fachplanern, der ausführenden Baufirma und allen beteiligten Spartenträgern unter der Federführung der Arbeitsgruppe Tiefbau des Landkreises möglich. „Der Landkreis Ostallgäu möchte sich nochmals bei allen Anliegern für die entgegengebrachte Geduld während dieser umfassenden Maßnahme bedanken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Text: pm · Fotos: Landratsamt Ostallgäu

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