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„Unser Udo“ – Landkreis, Gemeinde und Freistaat unterstützen sich

„Udo“ hat zwölf Millionen Jahre gewartet, nun gab es knapp vier Monate nach seiner Entdeckung auf Einladung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler eine Gesprächsrunde im Ministerium. Bei dem Termin zusammen mit Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer und den Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Franz Pschierer wurden die Fragen der Region, wie es mit Udo weitergeht, erörtert. „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit dem Minister und können auf die Unterstützung des Freistaates Bayern bauen“, sagt Zinnecker. Die Themen Besucher-Infozentrum, fachliche Unterstützung sowie Aus- und Aufbau der (touristischen) Infrastruktur und eine Machbarkeitsstudie waren im Fokus des Termins, die nun auch in einem ersten Runden Tisch, den das Ministerium koordiniert, weiterentwickelt werden sollen.

„Schulterschluss mit dem Freistaat“

Aus Sicht der Landrätin hat der Freistaat ebenfalls von Beginn an die Tragweite der Funde erkannt und wird nun sowohl finanziell, fachlich als auch koordinativ tatkräftig unterstützen. Neben dem Freistaat Bayern sind sowohl die Gemeinde Pforzen als auch der Landkreis Ostallgäu mit im Boot. „Der heutige Termin war ein gelungener Auftakt zur Strukturierung der weiteren Vorgehensweise für alle Beteiligten. Wir wissen nun, wie wir die verschiedenen Dinge angehen müssen und können koordiniert, Schritt für Schritt, im Schulterschluss mit dem Freistaat planen“, sagt Zinnecker. Die Landrätin bedankt sich auch bei den Ostallgäuer Abgeordneten, die sich für Udo im Landtag und den Gremien einsetzen. Bürgermeister Herbert Hofer freut sich, dass sich der Minister Zeit für die Anliegen seiner Gemeinde genommen hat. „Mit dem Freistaat als Partner, können wir als Gemeinde nun beruhigt die weiteren Herausforderungen, wie eine geplante Wanderausstellung, angehen“, bilanziert Hofer das Gespräch.

Der erste Runde Tisch wird Anfang März stattfinden. Dazu werden neben dem Wissenschaftsministerium auch die Staatskanzlei und weitere Ministerien zur Klärung von Fachfragen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Bau eingebunden werden. Daneben sind auch noch privatrechtliche Angelegenheiten zu klären. „Es braucht Zeit, um alle Interessen zu bündeln und Projekte umzusetzen, aber dann haben wir auch Ergebnisse, die dem Fund und Ort angemessen sind und die Udo und die weiteren sensationellen Funde verdient haben“, ist sich die Landrätin sicher. Hilfreich sind dazu sicherlich auch die von den beiden Regierungsfraktionen in der Pressekonferenz vom 4. Februar in Aussicht gestellten 450.000 € und die Einbindung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern als fachliche Begleitung.

Text/Bild: PM LRA Ostallgäu

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