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Parfümerie Wiedemann

Ein Familienunternehmen stellt sich vor

Sie gehören zu den führenden Parfümerieunternehmen in Deutschland mit 180 Mitarbeitern aufgeteilt auf 23 Filialen. Eine der Filialen der Parfümerie Wiedemann ist in Füssen, in der Reichenstraße 18. Die Philosophie des Unternehmens ist vielleicht simpel ausgedrückt, doch schaut man hinter die Kulissen wird sofort klar, dass gerade in dieser Einfachheit eine tiefe Bedeutung liegt. Hier steht der Mensch an erster Stelle. Ob Mitarbeiter oder Kunde, das macht für Juniorchef Christian Wiedemann keinen Unterschied. Es geht um das Miteinander und dazu gehört auch eine Wohlfühlatmosphäre, ein Platz, wo man sich gerne aufhält.

Jeden Mitarbeiter kennen seine Eltern Peter und Monika sowie Christian Wiedemann persönlich. „Die Achtung der Persönlichkeit und Respekt gegenüber Allen und Allem sind Werte, wonach wir leben“, bringt es der Betriebswirt auf den Punkt. Gemeinsam mit seinen Eltern leitet er das Unternehmen. Er ist die fünfte Generation.

Großer Umbau im Februar in der Filiale Füssen

„Füssen ist für uns ein starker Standort mit einem großen Potenzial“, erklärt der 35-Jährige, der vor zehn Jahren in das elterliche Unternehmen mit einstieg. 2018 übernahm Familie Wiedemann die Parfümerie Lüdicke in Füssen. Auf 180 Quadratmetern findet der Kunde in Füssen nicht nur feine Düfte, sondern auch viele andere Produkte, die dem Körper und den Sinnen schmeicheln. Um das Fachgeschäft den heutigen Ansprüchen anzupassen, wird ab dem 1. Februar bis zum 21. Februar die Parfümerie umgebaut und modernisiert. „Ab dem 22. Februar eröffnen wir wieder. Die große Eröffnungsfeier wird aber am Freitag, 28. Februar sein. Dann stellen wir unser Geschäft vor. Für die ersten 200 Kunden gibt es Goodie-Bags, es spielt eine Band und es wird auch Fingerfood geben”, so Filialleiterin Christine Unger. Gemeinsam mit einem Architekturbüro aus München wurde der Umbau geplant und dabei viele regionale Komponenten eingebaut, wie etwa Materialien, die in Form und Farbe sichtbar sind. „Das Konzept sieht so aus, dass alles offener gestaltet wird. Der Kunde soll Lust bekommen sich frei zu bewegen und alles erkundschaften zu wollen. Wir bekommen eine schöne Wellnesslounge sowie eine Herrenecke“, beschreibt Christine Unger.

Die Geschichte

Angefangen hat alles 1856 mit einer Seifensiederei. Durch den Wandel im Handel musste die Familie umdenken. Die Tante Emma Läden fielen weg, als die industrielle Produktion von Seifen begann. So kam es, dass Maria Wiedemann, die Großmutter des Juniorchefs, 1950 das Sortiment in Richtung Parfümerie erweiterte und das mit Erfolg. Heute findet der Kunde über 12.000 verschiedene Artikel in jeder Filiale. Das besondere der Parfümerien ist, dass trotz eines gemeinsamen Leitfadens das Individuelle, das den Standort und das Geschäft ausmacht, geblieben ist. „Es ist der persönliche Service und die Aufmerksamkeit, die man dem Kunden entgegenbringt“, beschreibt Christine Unger die Besonderheit der Wiedemann-Parfümerien.
„Wir passen uns den stetigen Veränderungen im Handel an, der die Kundenwünsche wiederspiegelt. Handel ist arbeiten mit Menschen, vor allem wenn es ihnen Spaß macht und alle sich wohlfühlen. Das motiviert mich“, erklärt Christian Wiedemann.

„Wir freuen uns sehr auf die große Eröffnungsfeier am 28. Februar und laden alle Kunden und Interessierten dazu ein. Die ersten 200 Kunden bekommen Goodie-Bags. Es gibt Musik und Fingerfood und vieles zu sehen, wie zum Besispiel unsere neue Wellnesslounge”.

Eigenmarke

Dass Altbewährtes auch in der heutigen Zeit durchaus Verwendung finden kann, macht die Wiederauflage der Eigenmarke Isarperle deutlich. Früher stand die Marke für Kernseife, Waschmittel und Seifenpulver. Heute steht die Marke für hochwertige Produkte die in Bayern hergestellt werden, vegan, ohne Parabene, ohne PEG (Polyethylenglykole), ohne Silikone, ohne Mineralöle und ohne Tierversuche. Erhältlich sind die Seifen, Hand- und Körperpflege sowie Duschgel exklusiv in den Wiedemann-Parfümerien. Dass Tradition und innovatives Denken durchaus eine sehr gute Symbiose bilden können, zeigt das Unternehmen immer wieder.

Soziales Engagement

Der soziale Aspekt wird in dem Familienunternehmen „groß“ geschrieben. Viele soziale Projekte werden finanziell unterstützt. „Jede Papiertasche, die wir an den Kunden verkaufen, wird gespendet. Das sind 20 Cent pro Tasche. Letztes Jahr konnten wir 500,- Euro an die Kinderkrebshilfe Königswinkel spenden. Jede Filiale sucht sich ihr persönliches soziales Projekt aus, welches sie unterstützen möchte“, erklärt Christine Unger. Im vergangenen Jahr kamen somit 8.000,- Euro zusammen, die an Institutionen, die sich ehrenamtlich für soziale Belange engagieren, gespendet werden“, fasst Christian Wiedemann zusammen.

Text: Sabina Riegger · Foto: Margarete Häfelein (1), privat

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