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Gymnasiasten bauen Periodensystem

Nicht-Greifbares begreifbar machen

Nichts weniger als dies ist den Schülern des Projekt-Seminars (P-Seminar) Chemie des Füssener Gymnasiums gelungen. Das Besondere: Jedem chemischen Element legten die Schüler ein Objekt bei, welches beispielhaft für das entsprechende Element steht. So verdeutlicht etwa ein Stück einer Photovoltaik-Anlage, dass für die Fertigung Lithium benötigt wird oder eine Tube Zahnpasta, dass wir täglich im Badezimmer mit dem Element Fluor zu tun haben. Unterschiedlich farbiges Licht unterteilt das Periodensystem in Metalle, Nichtmetalle, Halbmetalle und nicht definierbare Elemente und macht das Objekt als Ganzes zu einem echten Hingucker. Die Stadt Füssen hat das Projekt finanziell unterstützt.

Das Organisationsteam hat das notwendige Geld erwirtschaftet, organisierte Pausenverkäufe, gewann Eltern und Lehrer und suchte weitere Sponsoren in Füssen. Das Designteam musste Kreativität entwickeln, wie das Periodensystem aussehen soll und auch die Frage, wie giftige, radioaktive, ätzende oder flüchtige Elemente durch Objekte dargestellt werden können, beantworten. Das Bauteam setzte die Ideen um: Die Schüler schweißten das Stahlgerüst zusammen, sägten das Holz für die einzelnen Kästen zurecht, schnitten die Buchstaben aus Acrylglas aus und installierten die Technik. Wie viel Arbeit das war, verdeutlichen zwei Zahlen: Die Schüler verbauten in dem Periodensystem 1.000 LED-Lampen und verbanden diese mit einem Kilometer Kabel. Die bei der Präsentation Anwesenden zeigten sich vom Ergebnis begeistert und spendeten viel Applaus. Der verantwortliche Lehrer, Ben Fischer, sagte: „Ich bin wirklich stolz auf euch!“

Text · Bild: pm

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