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Sportliche Bereicherung

Der Skateplatz in Füssen - Ein Symbol für attraktive und moderne Freizeit

Willkommen in der Skate-Stadt Füssen! Dieses neue Prädikat hat sich die Lechstadt bereits innerhalb nur eines einzigen Jahres durchaus verdient. Nicht nur, dass sich der Skate- und Bikepark Füssen, der im November vergangenen Jahres eröffnet wurde, in der gesamten Region unheimlich schnell etabliert hat. Vielmehr gilt er als neuer Treffpunkt, als Sportplatz für Jung und Alt und er bringt vielleicht sogar auch ein neues Klientel an Touristen nach Füssen. Zusammen mit dem Landkreis Ostallgäu, dem Amt für Landwirtschaft und Forsten in Kempten sowie zahlreichen Spendern, Initiatoren und Jugendvertretern, konnte das Projekt im letzten Jahr endlich realisiert und schließlich am 17. November eröffnet werden.

„Natürlich haben wir uns eine große Resonanz erhofft“, sagt Skate & Bike Park Initiator Thomas Scheibel. „Dass der Park aber so grandios einschlägt, hat uns schon überrascht. Er ist generationenübergreifend. Ein Vater meinte mir gegenüber, dass bisher alles schwarz und weiß war und jetzt alles bunt ist. Das war einer der schönsten Sätze, die ich gehört habe. Die Kids identifizieren sich damit.“ Der Skate-Park mit der längsten Skater-Bahn in Deutschland stellt nun nicht nur eine Aufwertung der Füssener Sportanlagen dar, er gilt vor allem auch als Symbol für ein neues attraktives und modernes Freizeitangebot. Denn schon seit den 80er Jahren existiert in Füssen eine bodenständige Skaterszene, der Bedarf einer entsprechenden Skateanlage war seither Jahr für Jahr gestiegen.

Weit über hundert Skater gab es bis dahin in der Stadt, dazu unzählige BMX-, Scooter-, Inline- und Longboardfahrer. Mittlerweile dürften es aber schon wesentlich mehr sein, wie man täglich von morgens bis abends im Park sehen kann. Hier tummeln sich nicht nur erfahrene Skater, sondern Hobby- und Profisportler aus nahezu allen Altersklassen. Sogar Drei- und Vierjährige versuchen bereits die ersten Tricks auf den Bahnen.

Mittlerweile hat sich auch das Einzugsgebiet enorm erweitert. Die Vorzüge des Parks haben sich in der Skaterszene in kürzester Zeit rege herum gesprochen, Gäste kommen aus Oberbayern, dem Oberallgäu oder bis aus Innsbruck aus dem benachbarten Tirol. Dazu haben auch die bisher durchgeführten Veranstaltungen, wie die Skateboard Meisterschaft oder die Pumptrack Championships, beigetragen. „Manche verbinden das auch mit einem verlängerten Wochenende“, sagt Scheibel. „Als Familienvater überlegt man sich vielleicht schon, ob man zum Wandern in den Schwarzwald fährt, oder mit seinen Kids nach Füssen kommt.“ Insgesamt besteht die Anlage bisher aus einem Skaterpark mit Skate Bowl, mehreren Rampen inklusive Rooftop-ledge, Chinabank und Pyramide, sowie einem Pumptrack, also einem Rundkurs mit Wellen. Auch das Toilettenhäuschen ist nun seit wenigen Wochen aufgestellt.

Bis zum nächsten Frühsommer soll der Park auch noch durch eine weitere Pumptrackbahn erweitert werden. „Außerdem werden Holztribünen für Zuschauer angebracht. Und auch die Flutlichtanlage mit zwölf Strahlern und ein Trinkbrunnen sowie eine kleine Werkzeugstation sollen in den nächsten Monaten installiert werden“, so Thomas Scheibel.
„Das Einzige, was dann noch fehlt, ist das neue Jugendhaus.“

Text: Lars Peter Schwarz · Foto: Sabina Riegger

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