Lokales

Podiumsdiskussion „Overtourismus im Allgäu?“

Wie viele Touristen verträgt das Allgäu? Gibt es eine Grenze für die Freizeitindustrie? In der Region wächst der Widerstand: Etwa 1000 Menschen haben im Herbst am Grünten gegen die Ausbaupläne der Skiliftbetreiber demonstriert. Die Bürgerinitiative „Rettet den Grünten!“ befürchtet, dass künftig Berg und Tal von noch mehr Touristen überrollt werden, dass das Verkehrsaufkommen steigt, dass die Artenvielfalt leidet. Die Investoren widersprechen: Sie wollen Tourismus umweltverträglich und nachhaltig gestalten. Neue Anlagen, sagen sie, arbeiten effizienter als die alten und sind so ein Gewinn für die Umwelt. Ein neues Wegenetz soll Wanderer besser leiten.

Der Streit über neue Skilifte am Grünten, die jüngste Debatte über das Hotel am Forggensee: Immer wieder werden Projekte kontrovers diskutiert. Die Wirtschaft argumentiert mit Arbeitsplätzen und Übernachtungszahlen, Aktivisten beklagen einen Raubbau an der Natur.

Doch wann ist eine Grenze erreicht – und gibt es die überhaupt? Die Süddeutsche Zeitung lädt zu einer Podiumsdiskussion über das Phänomen des „Overtourismus“. Es debattieren Professor Alfred Bauer, Tourismusexperte an der Hochschule Kempten, Thomas Frey, Alpenbeauftragter und Regionalreferent Schwaben des Bundes Naturschutz, sowie Augustin Kröll, langjähriger Skiliftchef und Seilbahnunternehmensberater. Moderiert wird die Veranstaltung von Katja Auer, der Teamleiterin der SZ-Bayernredaktion. Der Eintritt ist frei.

Die Podiumsdiskussion zum Thema „Overtourismus im Allgäu“ findet am Donnerstag, 28. November, im Schlossbrauhaus in Schwangau ab 19:30 Uhr statt. Einlass ist bereits um 18 Uhr.

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