Lokales

Gute Nachricht für Seeger Schüler: Kombi-Ticket wird weitergeführt

Koordiniert und ausgearbeitet vom Landkreis Ostallgäu ist zusammen mit der Gemeinde Seeg und den Verkehrsunternehmen eine Lösung für die Kombi-Tickets für Seeger Schüler gefunden worden. Ab Montag, 25. November, ist das System aktiv und die Schüler können mit ihrer Monatskarte wieder den Bus oder die Bahn von Seeg nach Füssen benutzen. „Es freut mich, dass wir nach vielen Gesprächen mit den Beteiligten eine Lösung für die Schulkinder finden konnten“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Nachdem sich die Deutsche Bahn und Regionalbus Augsburg (RBA) bayernweit nicht mehr auf Modalitäten einigen konnten, war das Kombi-Ticket für viele Schüler weggefallen. Im Ostallgäu waren vor allem die Schüler aus Seeg betroffen, die in Füssen zur Schule gehen. Seegs Bürgermeister Markus Berktold war von Beginn an daran interessiert, dass seine Schüler weiter die Möglichkeit haben, das Beförderungsmittel wählen zu können, um den zeitintensiven Schulweg in einem angemessenen Rahmen zu halten.

Landkreis und Gemeinde beteiligen sich finanziell

Mit Landrätin Zinnecker fand Berktold eine Mitstreiterin, die Koordinierung und Gespräche mit der Bayerischen Regiobahn (BRB), als neuen Betreiber dieser Schienenstrecke, und RBA vorantrieb. Nach einigen Terminen und Schreiben wurde dann eine für alle Seiten tragfähige Übergangslösung erarbeitet. „Wie so oft lag es am Schluss noch an der Finanzierung“, sagt Bürgermeister Berktold. Der Landkreis und die Gemeinde Seeg waren sich aber schnell einig, dass es daran nicht scheitern könne und sagten ihre finanzielle Unterstützung zu gleichen Teilen zu. Landrätin Zinnecker dazu: „Es war für mich immer unverständlich, warum das Angebot des Kombi-Tickets, das für Eltern und Schüler einen Zeitgewinn brachte, einfach abgeschafft wurde. Als sich dann eine Lösung für die Wiedereinführung abzeichnete, war eine finanzielle Beteiligung des Landkreises, die noch dazu im Rahmen liegt, keine Frage mehr.“ Bürgermeister Berktold zeigt sich über die Lösung sichtlich erfreut und dankt der Landrätin für ihren Einsatz. „Wir hoffen, dass das Kombi-Ticket nun ein dauerhaftes Angebot bleibt, damit sich unser Engagement auch lohnt“, wünschen sich Landrätin Zinnecker und Bürgermeister Berktold gemeinsam.

Text/Bild: Landkreis Ostallgäu

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