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Ameron Hotel

Offizielle Eröffnung in Hohenschwangau

Wir feiern hier eine Investition“ und ein „gut durchdachtes Konzept“, so nannte Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, bei ihrer Ansprache den neuen Bau des Ameron Hotels in Hohenschwangau, das nun offiziell eröffnet wurde. Viele Mitglieder des Hauses Wittelsbach, darunter Seine königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, nahmen an der Eröffnung des Hotels teil. Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, übergab an Thomas H. Althoff offiziell den Schlüssel, der mit einer Krone versehen war. Obwohl die Eröffnung vor einigen Monaten sehr holprig angefangen hat, ist das Haus mit den Belegungszahlen für August mehr als zufrieden. „Wir haben eine Auslastung von 90 % im August gehabt“, freut sich Thomas H. Althoff und hofft auf Kunden, die mehrere Tage im Hotel verweilen wollen. Auch die Alpenrose, die den ganzen Sommer über geschlossen war, öffnete an diesem Tag ihre Terrasse mit Blick auf den Alpsee. Das Hotel beschäftigt 100 Mitarbeiter, hat 137 Zimmer und mehrere Restaurants zur Auswahl. Die zahlreichen Gäste hatten an diesem Tag auch die Möglichkeit, die Zimmer, Restaurants und den SPA-Bereich anzuschauen.

ZITATE

„Sie haben einen Ort zum Verweilen geschaffen. Man kann die Schlösser in der Umgebung natürlich besichtigen. Man muss es nicht zwingend, weil an sich schon die Natur und die Umgebung und auch die Kultur eine Attraktion sind“. – Ilse Aigner.

„Unsere Aufgabe ist es, diese Landschaft zu schützen. Das tun wir, das ist auch vielfach schon passiert. Wir sind ein Teil des Naturschutzgebietes Ammergebirge,… Wir sind heilklimatischer Kurort… Ich warne davor, dass wir immer diesen Gesamt-Tourismus auf Neuschwanstein reduzieren und auch auf die Tagesgäste…. Ein heilklimatischer Kurort ist ein besonderes Prädikat“. – Stefan Rinke

Text · Foto: Sabina Riegger(1)

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2 Kommentare

  1. Hallo!
    Seit Jahrzehnten kommen wir immer ein Mal im Jahr nach Hohenschwangau und müssen mit Entsetzen sehen, wie das schöne „Dorf“ langsam zum „Autobahnrastplatz-Omnibus-Wende-Horror“ entfremdet wird. Was mal schön und idyllisch (zugegeben: mit vieeeeelen Menschen) war ist jetzt nur mehr GeldGeldGeld. Der Neubau der Lisl ist eher für eine Reihenhaussiedlung geeignet. Man kann dankbar sein, dass man nicht allzuviel davon sehen muss wenn man stur den Blick auf die Schlösser hält. Hotel Müller hat doch vorgemacht, wie man Dorf-verträglich umbauen kann – mit der Wittelsbacher-Lagerhallten-Architektur ist das diametral „gelungen“. Als unlängst Dieter Bohlen wohl in der Alpenrose Gast war befleißigte sich das Personal im Braustüberl emsig lauthalt Bohlen-Hits zu singen, damit ja auch alle Besucher nach dem Grund und dem illustren Hotelgast fragten. Ob man sich da als „Prominenter“ wirklich gut aufgehoben fühlt? Wer hätte das gedacht? Man kann wirklich alles ruinieren. Sogar Hohenschwangau.

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