Menschen

Willkommen im Betreuungszentrum St. Anna

Als vor 20 Jahren mit dem Bau des Betreuten Wohnens das
Betreuungszentrum St. Anna entstand, ergab sich auch für viele
Senioren eine neue Alternative des Wohnens, nämlich die Möglichkeit,
selbstbestimmend zu wohnen und falls benötigt wird, Pflege in
Anspruch zu nehmen, welche die kath. evang. Sozialstation
bereits seit 1980 anbot.

Die christliche Ausrichtung setzt sich im Verantwortungs-bewusstsein für die uns anvertrauten Menschen fort: Menschlichkeit – Erfahrung – Kompetenz – Qualität – Beratung – Transparenz sind die Eckpfeiler, nach welchen alle Angestellten der Sozialstation, trotz oder gar wegen aktuellen Entwicklungen der Politik sowie Entscheidungen im Pflegebereich tagtäglich handeln. Anja Schmid, Geschäftsführung der Kath.-Evang. Sozialstation

Ab 1999 wurde im Haus Nr. 12 im 1. OG die Verwaltung für alle Bereiche und der Sitz der Geschäftsführung der Sozialstation untergebracht. Außerdem befand sich dort die Tagespflege mit sechs Plätzen. Zeitgleich wurde im 2. OG die Kurzzeitpflege mit 11 Betten eröffnet. In das Dachgeschoss wurden zwei Behinderten gerechte Wohnungen eingebaut. Durch die Nähe zum Betreuten Wohnen und der 24 Stunden Betreuung, war es möglich, die Hausnotrufe auf die Sozialstation zu schalten, was das Sicherheitsgefühl der Bewohner noch einmal mehr stärkte. 2001 wurde aufgrund der starken Nachfrage das EG für weitere 7 Plätze Kurzzeitpflege erweitert, und die „Annastube“ als Mittagstisch für die Bewohner des Betreuten Wohnens eingerichtet. Im Laufe der Jahre mussten auch technische und sicherheitsspezifische Aspekte den neuen Gesetzen entsprechend umgesetzt werden, so dass ab 2012 eine Brandmeldeanlage und ein zweiter Fluchtweg in Form einer Außentreppe nachgerüstet wurden. 2014 konnte die Sozialstation ihr Angebot um die vollstationäre Pflege erweitern. Somit bietet sie 18 Plätze vollstationär mit eingestreuter Kurzzeitpflege an. Zwei Jahre später wurde die vollstationäre Station nach dem neuesten Stand des AVPfleWoqG (Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes) umgebaut und ein Teil des 1. OG mit integriert. Dadurch entstand im Dachgeschoss ein „Raum der Stille“ für die Bewohner von St. Anna, die sich dort für ein stilles Gebet oder für die Angehörigen zur Verabschiedung ihres Verstorbenen zurückziehen können. Die Sozialstation bietet den Bewohnern des Betreuten Wohnens, dazu gehören mittlerweile die Centralresidenz, die König-Ludwig Residenz und einige Wohnungen der Residenz Königswinkel: Gottesdienste, Kaffeenachmittage, Gymnastik, Chor und verschiedene Feste an, um ihnen die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben.

5 Jahre Dr. Elisabeth Seif Haus

Ebenfalls 2014 war es der kath. evang. Sozialstation durch eine Zuwendung von Frau Dr. Seif möglich, das gleichnamige Haus am Ziegelangerweg zu errichten. Mit diesem Haus erweiterte die Sozialstation auf 5 Etagen ihr Leistungsangebot.

  • Im Kellergeschoss befindet sich die Versorgungsküche. Dort werden unter der Woche bis zu 300 Essen pro Tag gekocht. Es werden die Tagespflege, die stationäre Pflege, Bewohner im Betreuten Wohnen, die Annastube, die Grund- und Mittelschule, der Kindergarten “Sternschnuppe”, das Franziskanerkloster, das MGH in Roßhaupten und seit Juli auch das MGH in Rieden mit Essen versorgt. Im Erdgeschoss ist die Tagespflege mit großem Gartenanteil und Terrasse, in der 20 Gäste Platz finden, untergebracht.
  • Im 1. Obergeschoss befand sich bis 2016 eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für bis zu 9 Personen mit einer 24 Stunden Betreuung. In diesem Jahr wird eine ambulante Intensivpflege Wohngemeinschaft einziehen.
  • Im 2. Obergeschoss ist mit einer Hausgemeinschaft eine weitere neue Wohnform geschaffen: Sechs 1-Zimmer Appartements mit einem großen Gemeinschaftsraum inklusiver Küche.
  • Im 3. Obergeschoss befinden sich drei barrierefreie Penthaus-Mietwohnungen im Sinne des „Betreuten Wohnens“.
    Alle Menschen, egal welcher Konfession, Nationalität oder Herkunft sind bei der Kath. Evang. Sozialstation jederzeit herzlich willkommen.

PROGRAMM zum 20-jährigen Bestehen

Dienstag, 22. Oktober, 16.00 Uhr
Demenzvortrag von Herrn Vogt (Demenzbeauftragter des Landkreises OAL) zum Thema „Demenz und Familie- spielen genetische Faktoren eine Rolle?“ im Begegnungsraum Treff 16.

Dienstag, 29. Oktober, 16 Uhr
Vortrag von Roswitha Ganseneder-Lotter zum Thema „Gesundheit und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele mit den 5 Säulen nach Sebastian Kneipp“, im Begegnungsraum Treff 16.

Sonntag, 10. November, 16 Uhr
Benefizkonzert mit dem St. Anna-Chor
“Silberklang” in der Evangelischen Kirche.

Kath.-Evang. Sozialstation Füssen gGmbH
Am Ziegelstadel 12 · 87629 Füssen · Telefon +49 8362 9171-0
Telefax +49 8362 9171-128 · info@sozialstation-fuessen.de
www.sozialstation-fuessen.de

Text: pm · Fotos: Sabina Riegger

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