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Die “Jewels of Romantic Europe Tour” durch Bayern, Tirol und Salzburg

Vor 20 Jahren ist die „Jewels of Romantic Europe“ gegründet worden. Eine Reiseroute, die die Schönheit von Bayern und Tirol in den Vordergrund stellt. Landschaft, Menschen, Städte, Traditionen – alles zusammengefasst und einzeln in Touren aufgeteilt, so dass der Tourist seine eigene Reiseroute selbst zusammenstellen kann. Der Preis richtet sich nach dem, was man gebucht hat. Füssen aktuell sprach mit Thomas Günter, der vor 20 Jahren Mitbegründer der „Jewels of Romantic Europe“ war, über die Attraktivität dieser Reiseroute und ihrem heutigen Stand auf dem touristischen Markt.

Wer steckt hinter dem Namen Jewels of Romantic Europe und welchen Zweck hat sie?
Hinter dem Namen – übersetzt „Juwelen des romantischen Europa“ steht eine Marketingkooperation bestehend aus folgenden Partnern: Flughafen München, Stadt München, Bayerische Zugspitzbahn, Schloss Hohenschwangau und Museum der Bayerischen Könige, KulturGut AG , Innsbruck und Swarovski Kristallwelten, Salzbergwerk Berchtesgaden und Stadt Salzburg, Prien am Chiemsee (welches aber heuer ausscheidet)

Ziel und Zweck dieser Marketinggemeinschaft ist es, die touristischen Höhepunkte Bayerns, Tirols und Salzburgs zu vermarkten. Wichtig dabei ist, dass alle Orte nahe beieinander liegen, das heißt maximal 2 Stunden Fahrzeit zwischen den Destinationen. In den letzten 20 Jahren hat sich im Tourismus sehr viel getan. Er ist individueller geworden. Mittlerweile haben die Touristen die Möglichkeit, sich ihre Reiserouten selbst zusammenzustellen.

Wie gefragt ist Ihre „Jewels of Romantic Europe “ heute?
Diese Reiseroute war schon immer individuell und erfreut sich deswegen auch großer Beliebtheit, denn wir bieten einen Tourenvorschlag an, den die Reiseindustrie sehr gerne aufgenommen hat. Die Reiseveranstalter nehmen entweder die komplette Tour auf oder picken sich Bausteine aus der Route heraus. Das Interesse bei unseren Präsentationen jeweils vor Ort ist immer enorm groß, was man daran sieht, dass zu unseren Veranstaltungen immer die General Manager und die Produktentscheider kommen. Wir sind sowohl auf Internetseiten und Reisebroschüren, als auch regelmäßig in der Fachpresse vertreten. Die Jewels of Romantic Europe Reiseroute hat in Südostasien einen sehr hohen Stellenwert.

Kann man das in Zahlen ausdrücken?
In Zahlen lässt sich das leider nicht ausdrücken, da wir kein Gesamtpackage anbieten, sondern nur Impulse geben. Jedoch hat sich gezeigt – hier kann ich nur für Hohenschwangau sprechen – dass sich seit der Gründung der Jewels of Romantic Europe viele andere Märkte aufgetan haben, die vor 20 Jahren noch nicht am Ort waren.

Ist die Konzeptionierung dieses Zusammenschlusses nur für den asiatischen Markt ausgerichtet?
Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf den südostasiatischen Markt. Auch hier gibt es neue, interessante Märkte, wie zum Beispiel die Philippinen, wo wir uns nun ebenfalls etablieren möchten.

Wie wird sich die „Jewels of Romantic Europe“ in Zukunft verändern?
Bisher haben wir uns überwiegend auf das reine Gruppengeschäft konzentriert, also wirklich „nur“ Sightseeing-Programme. Wir bauen unsere Angebote auf Kulturreisen, Luxusreisen, Eventreisen und Geschäftsreisen immer weiter aus und werden in den kommenden Wochen eine dementsprechende Broschüre, auch mit „Insider Tipps“ herausgeben.

Vielen Dank für das Gespräch
Wir haben zu danken.

Text: Sabina Riegger · Grafik: JORE

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