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Weitere Zeichnungen für das Museum der Stadt Füssen

Malerfamilie Keller überreicht weitere drei Zeichnungen

Als sich vor einem knappen Vierteljahrhundert die beiden Gemeinden Pfronten und Füssen entschlossen, zusammen das weitreichende Œu­v­re der Maler-Dynastie Keller für die Zukunft zu sichern, war man sich nicht ganz im Klaren darüber, wie umfangreich die Sammlung letztendlich werden würde. Bereits 2006 erwarb man über 250 Skizzen und Zeichnungen vom Westallgäuer Heimatverein aus Weiler, welche nun im städtischen Depot lagern und in Sonderausstellungen zeitweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Nun kamen drei weitere Federzeichnungen hinzu, welche unter anderem „Christus am Kreuz“ (Anfang 19. Jahrhundert) zeigen. Dieser ausgeführte spätbarocke Entwurf ist aktuell in der Berger Aussegnungshalle von Pfronten zu sehen und hing früher, als Hauptaltarbild, in der Kirche des heiligen Bartholomäus zu Epfach. Die beiden Bürgermeister Michaela Waldmann (Pfronten) und Paul Iacob (Füssen) sowie der Museumsleiter der Stadt Füssen Dr. Anton Englert brachten ihre Freude zum Ausdruck und dankten den überbringenden Erben Brigitte Freudig (* Keller) und Eugen Keller aus Pfronten für ihr Vertrauen. „Das Pfrontner Tal hat viele bedeutende Künstler hervorgebracht, die gerade bei der Gestaltung von Sakralgebäuden Einzigartiges leisteten. Es ist somit absolut wichtig, das dieses wertvolle Schaffen nicht verloren geht“, so die Pfrontener Bürgermeisterin. Bürgermeister Iacob verglich diese Mächler-Tradition gar mit dem Füssener Geigenbau.

Text · Fotos: Thomas Hugenschmidt

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