Menschen

Che bel giardino

Was für ein schöner Garten!

„Dolce Vita“ auf Allgäuerisch, so könnte man Füssen beschreiben. Ein bisschen mediterran, traditionell und mit viel Leben erfüllt. So mancher Füssener Familienname hat italienische Wurzeln. Der Großvater oder Ur-Großvater kam in die schöne Lechstadt, um hier seinen neuen Lebensmittelpunkt zu schaffen. Die meisten waren Handwerker und kamen aus dem nördlichen Italien. Stefano Ceschin lebt seit 1994 in Füssen, er ist der Tradition seines Vaters gefolgt, der bereits einige Eisdielen verstreut in Deutschland hatte.

Doch keine war der Heimat und dem südlichen Flair so nahe wie Füssen. Stefano Ceschin ist Speiseeishersteller. Mittlerweile ist Füssen mindestens neun Monate im Jahr der Arbeits- und Lebensmittelpunkt des Nord-Italieners. Stefano Ceschin kommt aus Conegliano. Der Ort gehört zur Provinz Treviso in der norditalienischen Region Venetien.

Viele Hinterhöfe in der Altstadt Füssens haben schöne Gärten. Manche sehen verwunschen aus und andere fast filigran. Stefano Ceschins Garten ist nach dem venezianischen Stil gestaltet. „Ich habe mir ein Stück Italien ins Allgäu geholt“, lacht der sympathische Geschäftsmann. Bei schönem Wetter trifft sich am Vormittag der Stammtisch auf einen Espresso im Garten. „Nach dem Feierabend gehört dieser Platz uns“, so Ceschin, der dann mit Freunden, seinen Mitarbeitern oder Familie den Tag mit einem Glas Wein abschließt.

Text: Sabina Riegger · Bild: Margarete Häfelein

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