Lokales

Uniper unterstützt Outward Bound Schwangau

Mit einer Geldspende in Höhe von 1000 Euro fördert der Kraftwerksbetreiber Uniper die Arbeit der Einrichtung Outward Bound in Schwangau. Der symbolische Spendenscheck, mit dem sich Uniper gleichzeitig auch für das soziale und ökologische Engagement der gemeinnützigen Einrichtung bedanken will, wurde am Vormittag auf der Badeinsel in Brunnen an die Verantwortlichen überreicht.

Da der Forggensee derzeit immer noch wegen der Erneuerung der Dammdichtung trocken liegt, nutzt Outward Bound das Areal für ausgiebige Touren und Freizeitaktivitäten. Die erlebnispädagogische Einrichtung bietet seit nunmehr über 65 Jahren ein breites Spektrum an Kurs-, Trainings- und Seminarangeboten, welche je nach Zielsetzung auf die jeweiligen Teilnehmer abgestimmt sind. Unter den Gästen sind unter anderem Schulklassen, Vereine, Einzelpersonen oder auch Firmengruppen. „Das Gelände ist für unsere Arbeit sehr wertvoll“, erklärt Christine Mangold, Geschäftsführerin von Outward Bound Germany. „Wir sind mit den jungen Leuten hier draussen, um ihnen auch das Naturverständnis näher zu bringen. Das hat mit Verantwortung, Rücksichtnahme und sozialer Kompetenz zu tun, genauso aber auch mit Umweltschutz.“ „Wir verlassen jeden Platz sauberer, als wir ihn vorgefunden haben“, ergänzt Manuel Wenzel, Leiter des Bildungszentrums in Schwangau. „Zudem führen wir im Rahmen unserer Ausflüge auch Müllsammelaktionen im und um den ausgelassenen Forggensee durch. Dabei gehen wir dann auch auf die Geschichte des Stausees oder auf seine geologischen und ökologischen Zusammenhänge ein.“

Forggensee-Aufstau wird wöchentlich geprüft

Die Einrichtung verfügt über eine Kapazität von 92 Betten, rund 6000 Teilnehmer nutzen die Programme im Jahr, Sommer wie Winter. Zu den Programmen zählen Wander-, Berg- und Kletter- oder Schnechschuhtouren, Iglu- und Schneehöhlenbau, bis hin zum Floßbau. „Mit der Spende wollen wir die Arbeit von Outward Bound unterstützen“, sagt Uniper Pressesprecher Theodoros Reumschüssel. „Auch unser Haus arbeitet sehr naturbewußt, das verbindet uns. Auch in anderen Regionen engagieren wir uns, erst vor wenigen Jahren haben wir einen Naturerlebnispfad etwas weiter Lech aufwärts gefördert.“ Mit der aktuellen wasserlosen Lage des Forggensees steht die Spende in keinem Zusammenhang, betont Reumschüssel. „Alle Bohrungen und Injektionen laufen nach Plan. Wir prüfen derzeit im Wochenrythmus, ob wir noch in diesem Sommer einen Teilaufstau wagen können. Fest steht, dass die Arbeiten bis in das Frühjahr hinein andauern. Dass wir auch im kommenden Jahr keinen aufgestauten See haben, wie es zu lesen war, ist völlig unrealistisch.“

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