Lokales

Fairtrade-Stadt Füssen macht Schrott zu Gold

5000 Tonnen Elektroschrott entstehen laut Mission Eine Welt in Deutschland durch alte Handys. Meist verschwinden die ausgedienten Geräte in irgendeiner Schublade. Ein Problem für Mensch und Umwelt – denn Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Gold, deren Abbau laut Mission eine Welt zumeist mit Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung verbunden ist. Die Fairtrade-Stadt Füssen nimmt sich dem Problem an. Wie die Verwaltung bekannt gibt, beteiligt sich die Stadt an der Handyaktion Bayern der Mission Eine Welt. Dafür können Bürger ihre alten Handys ab sofort im Bürgerbüro abgeben. Die Verwaltung schickt die Geräte dann zum Recyceln an die Mission Eine Welt. Mit dem Erlös der Rohstoffe werden Bildungsprojekte in El Salvador und Liberia sowie ein Projekt des Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. unterstützt.

Der Erste Bürgermeister der Stadt Füssen, Paul Iacob, ist stolz, dass sich die Fairtrade-Stadt Füssen an der Handyaktion beteiligt und appelliert an die Bürger: „Geben Sie bitte Ihre ausgedienten Handys im Bürgerbüro ab! Sie leisten dadurch einen Beitrag, dass weniger Rohstoffe unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Minen abgebaut werden müssen und bewirken so etwas Gutes für die Umwelt und die Menschen.“

Mehr Informationen zu dem bayernweiten Projekt finden Sie hier:
https://mission-einewelt.de/kampagnen/handyaktion-bayern/

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