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Mietwohnungen mit Tennishalle

35 Wohnungen könnten in der Kemptener Straße entstehen

Die Tennishalle in Füssen ist ab dem 1. Mai geschlossen. Grund für die Schließung ist der aktuelle Zustand der Halle. Denn die müsste komplett neu gedämmt werden. „Sie ist marode und in die Jahre gekommen“, so Wiedemann. Erst vor Kurzem hatte der Geschäftsmann sein Vorhaben, einen Ersatzneubau der Tennishalle zu errichten und gleichzeitig neue Wohnungen zu schaffen, nach einer ausgiebigen Debatte im Stadtrat zurückgezogen. Denn einige Stadträte schlugen vor, dass auch die Stadt von dieser doch erheblichen Bodenwertsteigerung ihren Teil abbekommen solle. „Wenn ich schon eine neue Tennishalle baue, die finanziell sicher nicht lukrativ ist sowie dringend benötigte Mietwohnungen, so ist es Beitrag genug für die Stadt“, meint Wiedemann.

Enstehe das Vorhaben nicht, so stünden die Tennisplätze dann nur noch für die Gäste des Motels zur Verfügung, nicht mehr für die Öffentlichkeit. „Vielleicht könnte dort auch Indoor-Fussball gespielt werden“, fügt er hinzu.

Falls sich beide Seiten einigen, könnten 35 neue Wohnungen in unterschiedlichen Größen, von 29 über 85 bis hin zu 153 Quadratmetern, auf insgesamt drei Ebenen entstehen. Alle Wohneinheiten könnten über eine Terrasse oder einen kleinen Garten verfügen.

Wiedemann geht aber am Ende dennoch von einer positiven Entscheidung des Stadtrates aus. Entstehen könnten so etwa 35 neue Wohnungen in unterschiedlichen Größen, von 29 über 85 bis hin zu 153 Quadratmetern, auf insgesamt drei Ebenen. Alle Wohneinheiten würden über Terrassen oder sogar einen kleinen Garten verfügen. Dafür müsste die Halle vorher komplett abgerissen werden. Den aktuellen Planungen nach würden alle Wohnungen dann um eine Art Innenhof herum entstehen. Auch eine Senioren-Wohngemeinschaft könnte in dem Neubau ihren Platz finden. Pro Quadratmeter kalkuliert der Eigentümer mit einem ungefähren Mietpreis von runden acht Euro. Letztendlich würden nach diesen Planungen auch zwei Tennisplätze erhalten bleiben.

Wiedemann wird sich zu einem weiteren Gespräch mit Bürgermeister Paul Iacob treffen. „Alles andere als eine positive Entscheidung wäre nicht nur für mich unverständlich. Außerdem gibt es bereits gute Zeichen für den Neubau, denn der Stadtrat hat unter anderem schon seine Forderungen nach Stellplätzen pro Tennisplatz um die Hälfte von vier auf zwei reduziert.“ Machen die Räte den Weg frei, könnte Wiedemann bis zum Frühjahr des nächsten Jahres mit dem Neubau beginnen. Im Winter 2019 könnte der normale Spielbetrieb wieder auf genommen werden und die ersten Mieter bis zum Sommer 2020 einziehen. Sowohl das Motel als auch das Restaurant Croatica wären von den Baumaßnahmen kaum betroffen und könnten ohne zeitlichen Ausfall weiterhin betrieben werden.

Text: rie/lps · Bilder: privat

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