Kultur

„Kunst im Foyer“ präsentiert Fotograf Peter Samer in Nesselwang

Mit den Worten „Zwischen Himmel und Erde ist der Stoff, aus dem Träume entstehen“ begrüßte der Personalleiter von Endress und Hauser Wetzer, Frank Walle, alle Gäste, die sich in Nesselwang zur Vernissage „Kunst im Foyer“ einfanden. „Und das hat“, so Walle weiter, „Peter Samer in wundervoller Weise umgesetzt.“ Rund 20 Bilder aus unserem Umfeld fanden auf drei Etagen verteilt den Weg ins Foyer, um die Menschen in eine Traumwelt zu versetzen. Er wünschte allen einen traumhaften Abend. Samer bedankte sich bei den Besuchern, dass sie den Weg in die Ausstellung fanden. Sein besonderer Dank galt den vielen helfenden Händen, besonders freute sich Samer aber darüber, dass Mario Ruschel mit seiner Ausstattung großartig für das akustische und optische Gelingen beitrug.

Sehr beeindruckend war gleich das erste Bild, das zur Vernissage einlud: Schloss Neuschwanstein bei einem mystisch wirkenden Sonnenuntergang. Beim Fotografieren hatte Samer fast das Gefühl, König Ludwig stehe hinter ihm. Auch Gedanken um Richard Wagners Götterdämmerung waren nicht weit. So werden beim Betrachten der Bilder Emotionen hervorgerufen, die die Besucher in die Welt des Königs und in die Welt der Träume eintauchen ließen.

Dann aber wurden die Gäste von der Musik gefangen genommen. Geigenvirtuose John Arthur Westerdoll war es, der Auszüge aus seinem klassischen Repertoire präsentierte. Mit seiner Art der Interpretation
erreichte er sein Publikum, davon zeugte auch der ohrenbetäubende Beifall. Aber einer fehlte noch! Es war König Ludwig. Doch der absolute Höhepunkt des Abends ließ nicht mehr lange auf sich warten. Der König (Marc Gremm) erschien mit seiner Sisi (Janet Chvatal). Mit „Wenn ich tanzen will“ aus dem Musical Elisabeth erfreuten sie das Publikum. Unter dem Bild Götterdämmerung trug Marc Gremm mit vielen Emotionen „Kalte Sterne“ aus Ludwig² vor und sorgte für Gänsehautfeeling.

Nur mit Leidenschaft, Freude und Ausdauer, so Gremm, kann eine solch schöne Ausstellung gelingen. Den Song „Leb deinen Traum und träume nicht dein Leben“ aus Schwanenprinz widmeten sie speziell Peter Samer. Ohne Zugaben ließ man die beiden nicht von der Bühne. Weitere Songs wurden vorgetragen, wobei beim „Che sera, sera“ das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde. Das geschah mit viel Freude.
Zu erkennen war auch für viele Gäste des Abends die „mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur“ der Firma Endress+Hauser Wetzer, eine Philosophie, die schon immer einen hohen Stellenwert in der Firma hatte. Es sei sensationell, so Samer, wie diese Firma das Projekt unterstützt.

In der Firma Endress und Hauser Wetzer gibt es seit 1993 jährlich wechselnde Kunstausstellungen, die den Künstlern aus der Region die Möglichkeit bieten, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine sogenannte „Win-Win-Situation“, denn auf diese Weise verbindet sich die Firma mit heimischer Kunst und Kultur, gleichzeitig nehmen die Mitarbeiter aus der Betrachtung auch neue Impulse für Inspiration und Erholung mit in den Arbeitsalltag. Die Ausstellung kann zu den üblichen Geschäftszeiten von jedermann angeschaut werden. Informationen über den Künstler und die Werke bekommen Besucher direkt am Empfang.

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