Gesundheit

Bewegung gegen den Strom

Die Fitnessinnovation jetzt endlich auch in Füssen

Es ist die schnelllebige Zeit die viele Menschen die Zeit nimmt um für ihre Gesundheit etwas zu tun. Zeit und Gesundheit scheint immer in Konflikt zu stehen. „Wir Menschen werden immer älter. Deshalb ist es sehr wichtig so früh wie möglich seinen Körper fit zu halten. Und dazu gehört in erster Linie Bewegung, Krafttraining und gesunde Ernährung“, erzählt Andreas Schramm. Als Pflegedienstleiter in einem Seniorenheim weiß er, wie wichtig es für seinen Beruf und für die Menschen um ihn herum ist, seine körperliche Konstitution aufrecht zu erhalten. Seit vielen Jahren ist sein Leben und das seiner Familie mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und Phasen der Erholung verbunden. Gemeinsam mit seiner Frau Aneta gehen sie drei bis fünf Mal ins Fitnessstudio LöWe oder bewegen sich draußen in der Natur. Die 23jährige Tochter Judyta ist ebenso sportbegeistert. Sie studiert seit einem Jahr Gesundheitsmanagement.

Die Idee in Füssen ein EMS-Studio zu eröffnen, kam der Familie auf der Internationalen Fitness-Messe in Köln. Dort informierten sie sich über EMS-Geräte und bei Vorträgen über die Studien, Erfolge und die Zukunft in der Fitnessbranche. „Umso mehr ich mich mit der Materie auseinandersetzte, umso mehr war ich davon überzeugt“, erklärt Andreas Schramm. „Meine Frau und ich machten im Urlaub bei Körperformen eine Trainingslehre und Trainingspraxis für EMS Trainer. Da wir nun gerüstet sind, freuen wir uns auf alle die etwas für ihre Gesundheit tun wollen.“

Ganzkörpertraining unter Reizstrom

Doch wie funktioniert das EMS Training und warum ist es so effektiv? Beim EMS-Training braucht man weder Hantelbank noch Beinpresse. Stattdessen ist EMS technisch gesehen ein Ganzkörpertraining unter Reizstrom. Unsere Muskeln werden bereits im ganz normalen Alltag ständig durch Bioelektronik stimuliert. Genau das macht sich auch die EMS, die Abkürzung steht für elektrische Muskelstimulation, zunutze: Diese körpereigene Funktion wird von außen durch Zuführung von elektrischen Reizen verstärkt, um die Muskulatur zu kräftigen. Ein Trainer reguliert die elektrischen Impulse mit Hilfe eines Gerätes, an das die Sportler angeschlossen sind. Jede Muskelgruppe kann von dem Gerät einzeln angesteuert werden. Damit der Impuls auch bei den Muskeln ankommt, haben die Trainierenden speziell leitende Funktionskleidung an, über die eine verkabelte Weste, ein Hüftgurt sowie Manschetten für Arme und Beine kommen. Mithilfe des EMS-Geräts werden Elektroimpulse an die Muskeln abgegeben – vier Sekunden lang, dann folgen vier Sekunden Pause. Während des Impulses werden die Übungen absolviert. Diese können je nach individuellem Ziel variieren, umfassen häufig aber alle großen Muskelgruppen. Durch den Reizstrom wird die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt, die Anstrengung ist deutlich erhöht und selbst vermeintlich leichte Kniebeugen werden sehr anspruchsvoll sein. Dafür erreicht man auch tiefer liegende Muskelschichten. 20 Minuten EMS, ersetzen mehrere Stunden Gerätetraining. Bis zu 600 Kilokalorien werden pro Sitzung verbraucht. Die Körperhaltung wird bereits nach wenigen Trainingseinheiten verbessert. Die Reduzierung des Körperumfangs und der Kraftzuwachs sind nach vier bis sechs Wochen mess- und sichtbar. Selbst untrainierte Menschen erzielen mit einem Zeitaufwand von 20 Minuten pro Woche in kurzer Zeit sicht- und spürbare Ergebnisse.

Besondere Vorteile bietet Körperformen für:

  • Berufstätige mit wenig Zeit für Fitnesstraining
  • Nichtsportler, Sportler und Spitzensportler, die gezielt ihre Leistungen, v.a. den Muskelaufbau, optimieren möchten
  • Übergewichtige, die auf natürliche Weise Körperfett abbauen und ihren Körper formen möchten
  • Asthmatiker, die ohne Sauerstoffeinschränkung hocheffektiv trainieren möchten
  • Patienten mit Rückenbeschwerden durch gelenkschonendes Rückentraining und Stabilisation der Wirbelsäule

Das EMS-Training kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich. Hier wird es eingesetzt, um zum Beispiel nach Verletzungen einem Muskelschwund vorzubeugen.

Umfangreiche Studien, unter anderem am „Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth” oder am “Institut für Medizinische Physik, Universität Erlangen Nürnberg”, belegen: „Das spezielle EMS-Training stellt ein zeitsparendes, sehr wirksames Allround-Training dar, das weitreichend positive gesundheitliche Effekte erzielt. Und es bietet erstmals die Chance frei zu wählen, welches Ziel verfolgt werden soll“, so Andreas Schramm. „Körperformen“ ist kein Fitnesstudio im herkömmlichen Sinne, wo stundenlang trainiert werden kann, zumal der Trainierende auch nie alleine trainiert, weil immer ein Trainer die Trainingseinheit unterstützt. „Es ist mit einem Personaltraining zu vergleichen. Jede Trainingseinheit ist individuell an den Trainierenden angepasst. Deswegen sind Terminvereinbarungen notwendig“, erklärt Judyta.

Familie Schramm freut sich auf die Neueröffnung Ihres Studios am 29. Juli. Von 10 bis 19 Uhr laden die drei in die Hopfener Straße 4 in Füssen zum Sektempfang um Probetrainings zu vereinbaren.

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1 thought on “Bewegung gegen den Strom”

  1. EMS Training wird seit Kurzem auch bei uns im Studio angeboten und ich finde das echt eine interessante Methodik. Ich werde es auch mal ausprobieren. Habe gehört, das soll ordentlich Muskelkater geben!

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