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„Bei uns soll man sich wohlfühlen“

Das Hotel Bergblick im Tannheimer Tal in Tirol

Seit dem 1. Juni diesen Jahres sind Diana und Artur Kammerlander die neuen Geschäftsführer des Hotels Bergblick in Grän. Zuvor waren sie als Direktionsehepaar des Alpenhotels Krone in Pfronten tätig. Auf ihre neue Aufgabe sind sie bestens vorbereitet und freuen sich nun auf die Herausforderung, die das Viersterne Superior Hotel bietet.

Das Wellness-Hotel Bergblick ist ein Wohlfühl Hotel. Der Gast soll sich entspannen können, die Auszeit genießen, den Alltag vergessen. Diana und Artur Kammerlander liegt das besonders am Herzen. Sie haben ein stimmiges Gesamtkonzept entwickelt, bei dem eben alles zusammenpasst: Die Lage, die exquisite Küche, die Einrichtung und das Angebot.

Die beiden kennen sich in der Gastronomie aus, sind sozusagen alte Hasen in der Branche. Diana Kammerlander absolvierte nach ihrem Abitur von 1998-2001 die Ausbildung zur Hotelfachfrau im Rheingau, ihrer ursprünglichen Heimat. „Das Hotel Krone, in dem ich gelernt habe, war früher das Hotel am Platz“, erzählt die 37-Jährige. Diana Kammerlander kennt sich vom Service bis zur Küche sehr gut aus. Viele Stationen ihrer bisherigen Laufbahn haben sie zu dem gemacht, was sie heute ist. Eine kompetente Fachfrau mit vielen Ideen. Artur Kammerlander ist gebürtiger Österreicher. Er besuchte die Hotelfachschule im Zillertal, absolvierte eine Ausbildung als Koch im „Wilden Mann“ in Lanz, um danach in „guten Häusern“ im In- und Ausland Erfahrung zu sammeln, darunter auch auf dem Kreuzfahrtschiff „Disney-Magic“ wo er sich drei Jahre lang um das Wohl der Gäste kümmerte.Das I-Tüpfelchen seiner beruflichen Laufbahn setzte er mit einer Ausbildung als Diplom-Sommelier fort. Sein Wissen gibt er nun seinen Mitarbeitern in regelmäßigen Schulungen weiter. Kammerlander nennt sie „Genuss-Schulungen“, denn riechen und schmecken ist für eine Weinschulung unabdingbar.

Ein traumhafter Ausblick

Das Hotel Bergblick liegt eingebettet in den Alpen auf 1.100 Meter Höhe, es ist kein Straßenlärm zu hören, die Aussicht mitten in die Natur herrlich. Das Wander- und Mountainbike-Paradies befindet sich also direkt vor der Tür. „Außerdem haben wir hier den ganzen Tag von morgens bis abends Sonne“, so Diana Kammerlander. Und auch das Interieur des Hotels kann sich sehen lassen. 2010 wurde das ganze Hotel renoviert, die Einrichtung und Möbel mit viel Liebe zum Detail komplett erneuert. „Vieles hier ist von Hand gemacht, wie beispielsweise die aufwendigen Tischschnitzereien oder der Aufzug, aber trotzdem wirkt es nicht kitschig, es passt einfach irgendwie“, meint die Hotelfachfrau. Außergewöhnliche Details findet man überall im Hotel. Wände, die mit Steinen oder Rundhölzern verkleidet sind, eine in den Boden eingelassene Glasscheibe, extravagante Lampen. Auch Kunst spielt im Hotel eine zentrale Rolle, sind doch viele Stücke, darunter eine große Sammlung antiker Uhren, und Gemälde im Hotel ausgestellt. „Die Kunstwerke, die die Gäste bestaunen können, sind aus so vielen verschiedenen Kulturen. Es entsteht ein tolles Gesamtbild, obwohl die einzelnen Stücke so kontrastreich sind. An der Treppe hängt zum Beispiel eine Jugendstil-Leuchte neben einer afrikanischen Urvolk-Skulptur.“

Die 42 Zimmer im Hotel tragen alle einen Kräuternamen, wie zum Beispiel Rittersporn. Gäste, die ihren Hund nicht zu Hause lassen wollen, können ihn gerne mitnehmen. Es stehen extra Zimmer dafür bereit. Und wer eine Allergie hat, dem bietet das Hotel spezielle Allergiker-Bettwäsche an. Der Wellness-, Spa- und Beauty-Bereich umfasst auf 700 m² zwei Saunen, ein Kräuterdampfbad, eine Infrarot-Kabine, Solegrotte, Bergsee und eine Eisgrotte. Auch ein Fitnessraum steht den Gästen zur Verfügung, Mountainbikes und E-Bikes können geliehen werden. Entspannen kann man dann in der gemütlichen Lounge mit offenem Kamin, kulinarische Höhenflüge genießen im Restaurant des Hauses mit Panoramablick und großer Außenterrasse.

Genuss pur – mit Kräutern

Im hauseigenen Restaurant hat Küchenchef Stefan Uhlig das Sagen, er ist leidenschaftlicher Koch, belebt die Speisekarte mit eigens kreierten Gerichten. Wichtig ist ihm vor allem die Rückkehr zur Regionalität. Die Produkte, mit denen er kocht, sind aus der Region und sehr hochwertig. „Der Ziegenkäse kommt beispielsweise aus Pfronten, unser Saibling aus Tirol.“, so der Koch. Außerdem wird so viel wie möglich selbst gemacht, auch die Nudeln. Das macht es möglich, das Essen für Gäste, die beispielsweise an Zöliakie oder Laktoseintoleranz leiden, individuell anzupassen. „Wenn wir die Information vorher haben, können wir für den Gast individuell angepasste Menüs zubereiten, auch für Vegetarier oder Veganer“, erklärt der Küchenchef.

Passend zu den Zimmernamen wird die Speisekarte mit Wildkräutern aufgepeppt, die ab nächstem Jahr dann im hauseigenen und begehbaren Kräutergarten angepflanzt werden sollen. So gibt es zum Beispiel ein Brunnenkressesüppchen mit Lammschinken oder Zander auf Ananas-Salbei-Kraut mit Schupfnudeln. Dazu dann noch ein guter Wein aus dem Weinkeller, den Blick hinaus in die Natur und die Berge. Was gibt es Schöneres?

Das Restaurant des Hauses ist öffentlich, es gibt eine Mittags-, Nachmittags-, und Abendkarte. Darüber hinaus werden verschiedene Desserts, Kuchen und Eisbecher angeboten. „Es ist also auch optimal für Wanderer, die nach ihrer anstrengenden Tour auf unserer Terrasse einen großen Eisbecher oder ein Stück Torte genießen wollen.“, meint Diana Kammerlander. „Wir wollen einfach, dass sich bei uns jeder wohlfühlt.“

Hotel Bergblick
Am Lumberg 20
A-6673 Grän
Tel. +43(0)5675 6396
Fax +43(0)5675 6396-600
info@hotelbergblick.at
http://www.hotelbergblick.at

Text: Katja Sontheim
Bilder: Sabina Riegger, Hotel Bergblick

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