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Ortsbus Pfronten erfolgreich gestartet

Verantwortliche ziehen positive Bilanz nach erstem Betriebsmonat

Für Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann ist der Start des neuen Ortsbus unter den Namen „pfronten mobil“ geglückt, „obwohl wegen des Schneemangels auf dem Breitenberg weniger Skifahrer und Rodler die Busse nutzen, konnten die Beförderungen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, allein den Ortsbus nutzten in den ersten 31 Tagen 279 Fahrgäste“.

Wirtschaftsreferent Peter Däubler und ÖPNV Bearbeiter Christian Lenz koordinierten das Busangebot und sorgten mit den behördlichen Genehmigungen für den reibungslosen Start. Derzeit diskutieren die Projektpartner verschiedene Tarifmodelle, um auch Einheimischen eine kostengünstige Nutzung der Busse in Pfronten anbieten zu können. Der Ortsbus verkehrt in neun Rundläufen zwischen Ried-Röfleuten-Weißbach-Rehbichl-Weißbach-Berg-Ried-Meilingen-Ried ganzjährig. Die bisherige Mittagslücke in der Bedienung wurde geschlossen, so dass der Bus auch attraktiver für Einheimische zur Fahrt in und von Pfronten-Ried ist. Die Ortsbuslinie wird ergänzt durch die regionalen Buslinien zwischen Kappel-Weißbach-Kreuzegg-Ried-Dorf-Ösch und Steinach.

Der Bahnhof Pfronten-Ried ist der zentrale Umsteigepunkt für alle Bus- und Bahnlinien. Zusätzlich bietet „pfronten mobil“ einen saisonalen Winterbusverkehr. Diese Linie 711 dient als Zubringer von fast allen Ortsteilen in die drei örtlichen Skigebiete in Röfleuten und Steinach. Der Winterbus fährt zusätzlich fünfmal täglich in das Achtal, um die Rodler vom Breitenberg und Winterwanderer von der Fallmühle zurück zur Talstation der Breitenbergbahn zu bringen. In Spitzenzeiten wird der Linienverkehr durch zusätzliche Pendelbusse ergänzt.

Text · Bild: pm

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