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Schulter an Schulter mit den Schwachen

Wertachtal-Werkstätten feiern offizielle Eröffnung mit vielen Gästen

Rund 200 Gäste waren zur offiziellen Einweihung der Wertachtal-Werkstätten in der Hiebelerstrasse 17 in Füssen-West erschienen, moderiert von der Werkstatt-Leiterin Dagmar Rothemund sowie Wolfgang Neumayer von der Lebenshilfe Ostallgäu.

Alle Festredner stimmten überein, dass mit dem Projekt „Integra Mensch“ vielen Menschen die Möglichkeiten gegeben wurde zu arbeiten, was wiederum zu mehr Lebensqualität führt. Füssen hat dadurch etwas positives bewirkt, nämlich die Chance zu ergreifen, Schulter an Schulter mit den Schwächeren zu gehen, denn der Wert einer Gesellschaft sei daran zu messen, wie sie mit den Schwächeren umgehe, waren sich alle einig.

Dass dies nicht nur „schöne Worte“ sind, bewies die Zusammenarbeit mit der Firma Zetka, für die bereits Aufträge ausgeführt wurden. Auch mit den anderen umliegenden Firmen, wie Bihler und PMG, wurden schon die ersten positiven Gespräche geführt. Ein guter Partner könnte auch die Bundeswehr werden, um im Standort eventuell vorhandene Arbeitsplätze zu schaffen. In den nächsten 24 Monaten sollen die Gebäude erweitert und ergänzt werden und das festgesteckte Ziel, 60 Arbeitsplätze für behinderte Menschen bis zum Jahr 2019 konsequent weiter voran zu treiben, zu erreichen.  Die Füssener Pfarrer Frank Deuring und Joachim Spengler segneten die Räume und die Beschäftigten der Werkstätten mit einem Pauluswort, das treffender nicht hätte sein können: „Einer trage des anderen Last“.

LEBENSHILFE OSTALLGÄU E.V.
Frühförderstelle 08362 939285-50
Offene Hilfen 08362 939285-51
Wohnen 08362 939285-52
WERTACHTAL-WERKSTÄTTEN
Werkstatt für behinderte Menschen
Telefon: (0 83 62) 939285-10

Text · Bild: Manfred Sailer

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