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Es rührt sich was in Vils

Eine aufstrebende Stadt

Vils.    Vils ist zwar nur eine kleine Stadt, um genau zu sein die Kleinste in ganz Österreich, dennoch hat der 1.500 Einwohner große Ort am Rand zu Deutschland mehr zu bieten als manch Einer denken mag. Vils ist modern, zeitgetreu und muss sich nicht verstecken.

Beispielsweise pflegt Vils nunmehr seit 20 Jahren eine Partnerschaft mit der 17.000 Einwohner starken Stadt Markredwitz. Marktredwitz befindet sich 400 Kilometer entfernt und liegt in Bayern in der Nähe von Hof. Trotz der Größenunterschiede in der Einwohnerzahl versucht Vils so gut wie es nur geht mit den Freunden aus Bayern zusammenzuarbeiten. „Es klappt, wir sind gut ausgelastet“, so der Vilser Bürgermeister Günter Keller. So gibt es etwa eine schulische Partnerschaft mit der Volksschule und der Hauptschule. Im Zuge dieses Partnerschaftsjubiläums wird am 21. September im Stadtsaal eine Feier stattfinden.
Auch die Huanza, die Außerferner Kulturinitiative, hält im Rahmen ihrer 23. Außerferner Kulturzeit Ausstellungen in Vils ab. So sind im Schlössle, Kulturhaus und in der Alten Schule Kunst zu sehen.

Miteinander bewegen

Seit über zwei Jahren gibt es in Vils einen Verein, der von Eltern geführt wird und der eine Ganztagesbetreuung für Kinder von drei bis zwölf Jahren anbietet. Der Verein nennt sich „Vils betreut“. Bislang stellten die Eltern eine ausgebildete Pädagogin an, die während dem Jahr bis zu 18 Kinder betreut. Trotz der geringen Einwohnerzahl wurde das Projekt sehr gut angenommen. Nicht nur Kinder aus Vils sondern auch aus den benachbarten Gemeinden bekamen hier eine Ganztagesbetreuung mit Mittagstisch. Im Sommer, während der Ferienzeit, sind es bis zu 30 Kinder, die betreut werden. Wurde der Verein, wie oben bereits gesagt, bislang ausschließlich von Eltern geleitet, wird er ab September aufgrund eines neuen Gesetzes über die Stadt Vils laufen. „Am Konzept wird sich nichts ändern. Lediglich die Kosten laufen über uns“, erklärt Günter Keller. Eine Kinderkrippe wird hier jedoch nicht angeboten. Für die Kinder bis zu drei Jahren wird in der Nachbargemeinde Breitenwang eine Betreuung angeboten.

Sehr gute Konditionen

Starke Preise im wahrsten Sinne des Wortes bietet  die kleine Stadt den Interessierten, die nach Vils ziehen wollen. „Wir haben die Möglichkeit gute Grundstückspreise anzubieten. Sie liegen weit unter den Angeboten in Füssen“, so der Vilser Bürgermeister. Von den 1.500 Einwohnern sind es über 300, die eine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Die Attraktivität der Stadt zeichnet sich hauptsächlich durch ihre zentrale Lage aus und natürlich die reizende Landschaft. Wer Interesse am Kauf einer Wohnung hat oder in Vils gerne bauen möchte, kann sich direkt an die Gemeinde wenden.

 

Text: Thomas Linder
Bild: Hubert Riegger

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