Essen & TrinkenLeben

Das italienische Restaurant in der Füssener Altstadt


10 Jahre Il PescatoreFilippo Russo und Idalina de Castro mit ihren drei Kindern.

Füssen.    Seine Nudeln sind eine Delikatesse und die Fischgerichte eine Spezialität. So jedenfalls hört man die Gäste schwärmen. „Il Pescatore“ ist schon längst nicht mehr „nur“ das italienische Restaurant in der Altstadt Füssens . Wer wirklich gut italienisch essen will, hat beim „Fischer“  – so die deutsche Übersetzung von „Il Pescatore“ – die richtige Adresse in Füssen gefunden.

Seit zehn Jahren gibt es den Italiener am Kappenzipfel, dem schönen romantischen Stadtteil Füssens. Die engen Gassen, die schmalen Häuser, lassen mediterranes Flair entstehen. Während man von der einen Sonnenterrasse des Restaurants einen schönen Blick auf die historische Stadtmauer und dem schönen Brunnen hat, sitzen die Gäste auf der zweiten Terrasse auf dem Franziskanerplatz wie auf einer Piazza in der Toskana.
Als Filippo Russo und Idalina de Castro nach Füssen kamen haben sie sich in dieses kleine Restaurant regelrecht verliebt. Gerade mal 25 und 21 Jahre alt, erfüllten sich die jungen Leute ihren Traum von der Selbstständigkeit. Filippo Russo wollte mehr als nur Pizza anbieten – nämlich gute italienische Küche, so wie er es von zuhause gewohnt war. Vieles hatte der junge Koch von seiner Mutter und Tante gelernt. Den Feinschliff holte er sich allerdings bei den vielen Stationen seiner Kochkarriere. Heute ist Filippo Russo ein Koch aus Passion. „Kochen macht mir Spaß und wenn ich sehe, dass es meinen Gästen schmeckt, dann bin ich glücklich, dann habe ich nichts falsch gemacht“, erklärt er. Jeder Gast wird von Idalina de Castro persönlich empfangen und zum Platz geführt. „Ich biete den Gästen den Service an, den ich für mich selber auch beanspruche“, so die junge Frau. Die Mühen haben sich gelohnt, die die junge Familie investiert hat.
Filippo Russo und Idalina de Castro haben das geschafft, wovon viele andere träumen. Die Gäste melden sich an. Denn gerade am Wochenende herrscht Platzmangel in dem kleinen, aber feinen Restaurant.
Die Teigwaren werden täglich selbst gemacht, genau so wie das Brot. Es herrscht immer viel Arbeit in der kleinen Küche. Doch jeder Handgriff sitzt auch ohne viele Worte. „Wenn man ein eingespieltes Team ist, dann funktioniert das reibungslos“, so der 35-Jährige Koch. Filippo Russo kocht sehr gerne mit frischen Kräutern. „Sie geben dem Essen eine besondere Würze“, so Russo. Ein wahres Juwel sind auch seine Gewürzmischungen, die er selber zusammenstellt und gerade für die Fischzubereitung nicht wegzudenken sind. So wie viele andere passionierte Köche auch, „arbeitet“ Filippo Russo auch während seiner Freizeit. „Kochen ist für mich mittlerweile mein liebstes Hobby“, sagt er lächelnd. Denn wann sonst kann er seine Kochideen umsetzen wenn nicht in seiner freien Zeit? „Wir dürfen dann alles probieren“, erzählt Idalina de Castro, die in Portugal geboren und im Schwarzwald aufgewachsen ist.

Sich ausruhen auf den wohlverdienten Lorbeeren, das kommt für die Familie Russo /de Castro nicht in Frage. Trotz der vielen Arbeit, das Paar hat drei Kinder, gibt es viele Ideen, die noch umgesetzt werden sollen.

Text/Bilder: rie

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Dich auch interessieren
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"