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Wanderbares Lechtal

Wandern gehört im Herbst zweifelsohne zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Lechtal. Kein Wunder, die Berge der Lechtaler und Allgäuer Alpen sind an Schönheit und Abwechslung kaum mehr zu überbieten. Klettererfahrene, schwindelfreie Bergfreunde werden sich über eine Vielzahl an hohen, mehr oder weniger schweren Berggipfeln freuen. In Bach, im Bereich der Hermann von Barth-Hütte, bietet ein eigener Klettergarten viel Abwechslung. Der Großteil der Feriengäste des Lechtals fühlt sich aber sicher von den vielen Almen und den herrlichen Wanderwegen zwischen sonnigen Bergrücken und abwechslungsreichen Tälern angezogen. Das Lechtal genießt nicht umsonst den Ruf, ein einzigartiges Wandergebiet zu sein. Umfassendes Kartenmaterial liefert wertvolle Informationen über die weit verzweigten Wanderwege – erhältich in Ihrem Lechtaler Tourismusverband.

 

Namloser Jägersteig Gehzeit: ca. 4 Stunden
Vom Dorfplatz in Stanzach (Parkmöglichkeit) nach links zum
Ortsteil Rauth, der Straße entlang bis zum „Moserhof“. Dort beginnt der eigentliche Jägersteig nach Namlos (beschildert).
Es ist ein herrlicher Wanderweg auf der gegenüberliegenden Seite der Namloser Straße. Es muss in zwei Täler ab- und aufgestiegen werden (jeweils ca. 50 bis 70 Höhenmeter), doch der Weg ist an diesen Stellen ausgezeichnet gesichert, deshalb auch für die etwas größeren Kinder geeignet. Einkehrmöglichkeit: zwei Gasthäuser.

Bschlabs – Hölltal – Boden (Weg der Sinne – zum Ort der Stille)

Gehzeit: ca. 2 bis 2,5 Stunden
Der Weg wurde von einheimischen Künstlern gestaltet. Kunstwerke von Holz bis zu Edelstahl, meistens mit der Geschichte des Tales verbunden, säumen den Weg. Immer wieder trifft man auf Verse, welche zum Nachdenken anregen.
Der Weg beginnt rechts von der Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ in Bschlabs. Ab hier folgt man dem Wegweiser „Weg der Sinne“ auf einem schmalen Pfad. Am steilen Weg in Richtung Hölltal kündet ein besinnlicher Text mit dem Thema „Morgenwanderung“ bereits die Einzigartigkeit dieses Tales an. Nach dem Überqueren der Hängebrücke erreicht man schließlich den Ort der Stille, die höchstens von Wassertropfen unterbrochen wird. Nach 50 min Gehzeit endet hier der eigentliche Weg der Sinne. Danach kann man die wildromantische Hölltalschlucht, 45 m tief, aber teilweise nur 40 cm breit, aus nächster Nähe betrachten. Weiter geht es nach Boden ( ca. 1 Stunde) oder über den Bschlaber Höhenweg zurück nach Bschlabs ( ca. 1,5 Stunden).

Stockach – Benglerwald Gehzeit: ca. 2 Stunden

In der Ortsmitte von Stockach (vor der Kirche) von Bach kommend nach rechts abbiegen bis Gasthof „Lechtalstube“ (dort Parkplatzmöglichkeit). Von dort zum Stockacher Steg, um den Lech zu überqueren. Nach der Brücke führen zwei Wege nach rechts. Wir nehmen den ansteigenden, der in ca. 30 bis 40 Minuten hinaufführt bis zum Benglerwald. (Einkehrmöglichkeit im Hotel).Rückweg über die Fahrstraße nach Kreichen, von dort Fußweg (meist dem Lech entlang) zurück zum Ausgangspunkt. Die Wanderung ist auch für Kinder jeden Alters sehr gut geeignet. Am Ende der Wanderung Einkehrmöglichkeit.

Gramais Rundwanderweg – Mühlschrofen

Gehzeit: 1 bis 1,5 Stunden
Bei der Kirche vorbei, durch das Feld zur Hirschlesbrücke, über die Kälberwiese, vorbei am Fischweiher zum Wildfütterungsstand. Dort zweigt der Weg zum Mühschrofen auf 1.433 m ab (schöner Aussichtspunkt). Auf dem selben Weg zurück oder in Richtung Lahnschlagweg (Wanderpfad) absteigend und am Sägewerk vorbei zum Dorf zurück.

Von Holzgau zur Rossgumpenalm

Vom Ortszentrum in Richtung Kirche, dort den Weg in Richtung Kemptner Hütte (Cafe Uta/Simswasserfälle) zuerst stark ansteigend bis zu den Simswasserfällen am Cafe Uta vorbei noch ca. 45 Minuten bis zur Rossgumpenalm Jausenstation.

Von Steeg zu den Bockbachalmen

Von Steeg ca. 2 km Richtung Warth in der Steigung links abbiegen ins Bockbachtal den leicht ansteigenden asphaltierten Weg immer geradeaus über die Blumenwiesen von Birchetsgump (Almsiedlung) bis hinauf zu den Bockbachalmen, Vorderbockbachalm und Alm zur „Gamsvroni“.

 

Paul Scharf Höhenweg (Hagerweg) Holzgau – Steeg
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden
In Holzgau vom Ortszentrum Richtung Kirche, dort links den Gföllweg entlang bis zur hinteren Gföll, geradeaus weiter in Richtung Hager über eine kleine Hilfsbrücke hinauf zum Hager, oberhalb von Hägerau und weiter in Richtung Ebene, oberhalb von Steeg, dann den Weg entlang in Richtung Ebene und Steeg bis zur Jausenstation Ebene, wo eine Einkehrmöglichkeit besteht, um auszuruhen und sich zu stärken. Dann weiter hinunter nach Steeg und von dort wieder den Lechweg auf beiden Uferseiten entlang über Dürnau zurück nach Holzgau.
 
 

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