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Mazedonische Bürgermeister zu Besuch bei der Regionalentwicklung Ausserfern

REAEine Studienreise führte 18 Bürgermeister aus Westmazedonien kürzlich ins Außerfern. Besonderes Interesse galt dabei verschiedenen Formen der regionalen Kooperation. Der Verein Regionalentwicklung (REA) stellte hierfür ein entsprechendes Programm zusammen. Den Beginn machte eine Fahrt auf den Hahnenkamm. Über einer zähen Wolkendecke referierte Wolfgang Moosbrugger über Vorteile und Tücken einer öffentlich-privaten Partnerschaft am Beispiel der Reuttener Seilbahnen. Im Haus Ehrenberg erläuterte
Bürgermeister Aurel Schmidhofer die Strukturen des Krankenhaus- und Pflegeheimverbandes. Unterstützt wurde er dabei von Verwaltungsdirektor Dr. Dietmar Baron und Heimleiterin Christine Huter. Klaus Eberle vom Roten Kreuz stellte anschließend den Gesundheits- und Sozialsprengel vor. In Vils empfing Vize-Bürgermeister. Günther Keller die mazedonischen Kollegen.
Dort stand das interkommunale Gewerbegebiet auf dem Programm. Den Abschluss bildeten ein Besuch der Europäischen Burgenwelt Ehrenberg und eine Diskussion über Voraussetzungen einer regionalen Zusammenarbeit mit REA-Geschäftsführer Günter Salchner. Dabei wurde eine engere Kooperation vereinbart.
Diese Studienreise ist Bestandteil eines mehrjährigen Kooperationsprojekts zur regionalen Entwicklung in Mazedonien. Dieser internationale Know-how-Transfer wird finanziell unterstützt von der Bundesrepublik Deutschland. Bereits im März 2004 stellte Mazedonien einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft. Im Dezember 2005 erhielt das südosteuropäische Land den Kandidatenstatus zuerkannt. Derzeit blockiert Griechenland den Beitritt des kleinen Balkanstaats in die NATO und das Festsetzen eines Startdatums für die EU-Beitrittsverhandlungen. Grund dieser Blockade ist ein Namensstreit. Griechenland beansprucht den Namen Mazedonien für sich allein.

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