Menschen

Lebendige Glieder einer lebendigen Kirche

Der Pfarrgemeinderat dient dem Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde, berät und unterstützt den Pfarrer in vertrauensvoller Zusammenarbeit in seinen Aufgaben. Er ist in jeder Pfarrei zu errichten,  ist in eigener Verantwortung tätig und tritt mindestens viermal jährlich zusammen. Seine Größe richtet sich nach der Anzahl der Katholiken in der Pfarrei, in der Regel sind die Sitzungen des PGR öffentlich. Die Mitglieder im PGR werden auf vier Jahre gewählt, die nächsten Wahlen finden im März 2010 statt. (Quelle: Satzung für Pfarrgemeinderäte der Diözese Augsburg)

Annemarie Mayer
Pfarrei St. Ulrich Seeg
Seit 1998 im PGR,
seit 2006 als Vorsitzende.
„Wir haben etwa sechs Sitzungen jährlich. Der Zeitaufwand für die Sitzungen sowie für die Vorbereitung  hält sich in Grenzen, ist überschaubar. Ich engagiere mich gerne im Ehrenamt, kann so das pfarrliche Leben in der Gemeinde mitgestalten. Mein Einsatz im PGR lässt sich auch gut mit meinem Beruf als Erzieherin im katholischen Kindergarten Seeg verbinden. Eine Werte orientierte Erziehung ist unser großes Anliegen, die regelmäßigen Kontakte mit den Eltern sind dabei sehr hilfreich.“ 

 

 

Heinz Böhling
Pfarrei St. Maria und
Florian Schwangau

Seit fast 30 Jahren im PGR, seit über 10 Jahren Vorsitzender.

„Wir haben etwa alle zwei Monate eine Sitzung. Die Zeit opfere ich gerne, ich war schon in meiner Jugend Ministrant und habe bei Pfarrer Welzmiller in der Ministrantenarbeit mitgewirkt. Es ist wichtig in diesen Zeiten Zeugnis zu geben, in der Öffentlichkeit geradlinig für christliche Werte einzustehen. Das Einsatzfeld wird erweitert durch die Betreuung von Gästen im Kurort und die Feste in der Wallfahrtskirche St. Coloman.“

 

Stefan Christa,
Pfarrei St. Andreas Trauchgau

Seit 26 Jahren im PGR,
davon 22 Jahre mit kurzer
Unterbrechung Vorsitzender.

„Wir haben alle sechs bis acht Wochen eine Sitzung. Die anfallende Arbeit wird auf mehrere Schultern verteilt, gemeinsam lässt es sich leichter meistern. Das Engagement ist lohnend durch Geben und Nehmen. Wir veranstalten monatlich einen Seniorennachmittag und jährlich zwei Pfarrausflüge. Wir beteiligen uns an der Altpapiersammlung im Dorf. Der Erlös kommt der Kirchenstiftung für karitative Zwecke zugute. Wünschenswert wäre ein Schritt noch vorne in der Jugendarbeit.Es ist mein Anliegen, Wünsche und Gedanken aus der Pfarrgemeinde aufzugreifen und in die Tat umzusetzen. Zu sehen, was im Gemeindeleben zu verbessern ist, welche Dienste gefragt sind, wo Bedarf besteht.“

Christl Kaltenbach
Pfarrei St. Nikolaus Pfronten

Seit 1990 im PGR,
seit 1998 Vorsitzende.

„Im vergangenen Jahr hatten wir wegen des Pfarrerwechsels mehr Zeitaufwand als üblich. Freude bereitet die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Pfarrer und den örtlichen Vereinen. Die Kirche muss sich in der Gemeinde präsentieren, volksnah sein, vor Ort Gewachsenes soll im Bewusstsein gehalten werden beziehungseise wieder hineingebracht werden.
Wir gehen auch mit Veranstaltungen aus der Kirche heraus hin zu den Gläubigen. Durch meinen Einsatz erfahre ich persönlichen Gewinn, auch durch mein Engagement in der Ghanahilfe für die Diözese Konongo-Mampong.“

 

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