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85 Prozent deutsche Urlauber im Tannheimer Tal

1,7 Millionen Übernächtigungen zählte das Tannheimer Tal für das Jahr 2008. Sieben Prozent mehr als das Jahr zuvor. Die Verweildauer der Gäste betrug 4,8 Tage. Interessant ist es zu sehen, dass 85 % der Gäste aus Deutschland kommen, knapp 7 % aus der Schweiz und Lichtenstein, 2,7 % Holländer, knappe 2 % Österreicher, 1 % Belgier und Franzosen. Tourismuschef Michael Keller operiert mit einem Budget von ungefähr 2,1 Millionen Euro. Für Projektrealisierungen und Werbezwecke bleiben dann etwa eine Million übrig. Füssen aktuell sprach mit Michael Keller über das schönste Hochtal Europas.

Das Tannheimer Tal hat das Glück, nicht saisonal von den Gästen abhängig zu sein. Woran liegt das?

 

Dadurch, dass wir eine Ganzjahresdestination sind, haben wir durchgehend Gäste im Tannheimer Tal. Wir können über das ganze Jahr hinweg ein gutes Angebot bieten und dies wird von den Gästen auch angenommen. Vor allem beim Wandern, in Zusammenarbeit mit den Bergbahnen haben wir ein sehr starkes und ganzjähriges Produkt anzubieten.
Welche Projekte konnten Sie im letzten Jahr realisieren?

Wir sind im vergangen Jahr zum dritten Mal als beliebteste Wanderregion Österreichs ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung können wir gut werben und uns als Wanderdestination noch stärker positionieren. Weiters lief unser selbst ausgearbeitetes „Rennrad-Booklet“ bestens an und weckte auch bei den Journalisten großes Interesse. Auch hier merken wir einen Aufwärtstrend für den Sommer.
Das Tannheimer Tal ist touristisch gesehen ein Vorzeigeobjekt. Gibt es für die Zukunft Projekte, wo sie die Destination Tannheimer Tal noch mehr stärken können oder werden?

Wir sehen uns als Ganzjahresdestination und bewerben die auch so. Im Winter stehen wir auf drei Säulen. Winterwandern, Ski Alpin und Nordisch. Im Sommer mit dem Hauptthema Wandern, dazu die Nischen Laufen und Nordic Walking, Fischen und Rennradfahren. Und dies auch mit dem Fokus auf Familien, denn hier haben wir mit dem Tanni-Kinderclub auch ein gutes Angebot zu bieten. In Planung sind Wegeprojekte, die das Erlebnis Wandern noch weiter stärken sollen.

Das Gespräch führte Sabina Riegger
Bild: oh

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