Wirtschaft


50 Jahre Autohaus Mendler PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 30. November 2010 um 15:49 Uhr

„Erfolg besteht aus Leidenschaft, harter Arbeit und den, unbeirrbaren Glauben an die Zielerreichung." Dieser Satz von Christian Bischoff lebt die Familie Mendler seit über 80 Jahren. Sie hat es geschafft, die kleine Werkstatt in Schwangau zu einem Top-Unternehmen in Füssen zu machen. Seit 50 Jahren ist das Autohaus Mendler ein starker Partner der BMW-Gruppe. Nicht immer war die Zeit einfach. Doch Voraussicht, gutes Management und hervorragende Mitarbeiter haben BMW Mendler zu dem gemacht, was es heute ist: Ausbildungsbetrieb, Arbeitgeber und ein wirtschaftlicher Faktor für die Region. Angefangen hat alles in Schwangau. Es ist 1930, als Ignaz und Friederike Mendler ihre kleine Reparaturwerkstatt eröffnen. In ihrer ersten Geschäftsanzeige heißt es: „Ich führe sämtliche Reparaturen an Autos, Motor- und Fahrrädern sowie Maschinen prompt und gut aus, bei billigster Berechnung und erlaube mir die verehrte Einwohnerschaft von Schwangau und Umgebung zu bitten, sich bei Bedarf meines Geschäftes zu erinnern."

Füssen. Es wurde alles repariert, was in die Werkstatt der Mendlers kam. Ob Auto, Fahrrad, landwirtschaftliche oder Haushaltsgeräte, Ignaz Mendler machte keine Unterschiede. Es waren schwere Zeiten und die galt es zu überbrücken. Otto Mendler, Seniorchef des Betriebes, erinnert sich lächelnd an die Zeiten zurück, als er sich mit Freunden auf die Hauptstraße, heute die Füssener Straße, mit ausgebreiteten Armen legte, in den Himmel schaute und vor sich hinträumte. „Es gab weit und breit kein Auto. Wir mussten nicht Angst haben, dass uns jemand überfährt." Autos gab es wirklich kaum, genau so wenig wie Männer im Dorf. Es waren die Wirren des 2. Weltkrieges, als alles drunter und drüber ging und keiner wusste, wie es danach weitergehen sollte.

„Mein Vater hatte Ziele, er war ein genügsamer und ruhiger Mann. Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals richtig geschimpft hätte", erzählt Otto Mendler. Vielleicht war es die Geduld, der Ehrgeiz, ein Ziel – vielleicht aber auch alles zusammen, was Ignaz Mendler beflügelte – aus seiner kleinen Werkstatt ein gutgehendes Geschäft zu machen. Wie viele andere auch, musste der Schwangauer nach dem Krieg von Neuem anfangen. Sein Ehrgeiz und sein technisches Können ließen den kleinen Betrieb wachsen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 02. April 2011 um 20:14 Uhr
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Frauenpower im Doppelpack PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 30. November 2010 um 14:33 Uhr

Claudia von Bochmann und Andrea UllothFrauenfeuer Ulloth

Füssen. Redensarten wie „Das geht einem unter die Haut", „Sie ist vor Scham errötet" oder „Ich könnte aus der Haut fahren" zeigen, wie sehr Haut und Seele miteinander verbunden sind. Die Röte aus Freude, Scham oder Wut entsteht dadurch, dass die Durchblutung der Gesichtshaut – ausgelöst von bestimmten Hormonen – für kurze Zeit in die Höhe getrieben wird. Die Haut ist das Spiegelbild des Menschen. Stress und Probleme, aber auch Freude und Glück zeichnen sich sofort ab. Manchmal vergessen wir, egal ob Mann oder Frau, wie wichtig unser größtes Organ für uns ist. Claudia von Bochmann und Andrea Ulloth haben sich der Seele beziehungsweise der Haut verschrieben. Sie arbeiten eng zusammen, um der Frau von heute mit ihrem Wissen und ihrem Einfühlungsvermögen zu helfen. Sie streicheln buchstäblich die Seele.

„Gerade in den Wechseljahren, der so genannten zweiten Pubertät, machen Haut und Seele eine starke Veränderung durch", so Wechseljahreberaterin Claudia von Bochmann. Sie berät Frauen in ihrer „heißesten" Zeit und weiß Abhilfe, um die typischen Symptome zu lindern und erarbeitet zusammen mit den betroffenen Frauen individuelle Lösungen für die jeweilige Lebenssituation. Auch Andrea Ulloth kennt sich mit den vielen kleinen Veränderung aus, die die Haut in dieser Zeit durchmacht.

„Zusammen möchten wir die Frauen unterstützen, ihnen ihr Selbstwertgefühl zurück geben und mit Beratung, Aufklärung und effektiven Behandlungen auf dem Weg der Veränderung weiter helfen", so die beiden Powerfrauen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 02. April 2011 um 20:14 Uhr
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Nachbarschaftshilfe mal anders PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 30. November 2010 um 12:26 Uhr

Renate Egeter und ihr „Tante Emma Laden"

Füssen.  Persönlich, nah am Kunden – ein Slogan der heutzutage gern von großen Einkaufsketten benützt wird. Wie unpersönlich sie tatsächlich sind, wird einem erst so richtig bewusst, wenn man den Laden von Renate Egeter betritt. Seit 30 Jahren ist sie in der Hanfwerksiedlung das Lebensmittelgeschäft wo man alles für den täglichen Bedarf bekommt. Renate Egeter hat einen Tante Emma Laden. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für die Großen und Kleinen, Alten und Schwachen und jenen, die zusehen müssen, wie sie den Monat überbrücken sollen, weil die Rente vorne und hinten nicht ausreicht. Die Armut hat Deutschland schon längst erreicht und mit ihr die täglichen Probleme, die damit verbunden sind.

Renate Egeter weiß von diesen Problemen. Die 68-jährige bekommt sie fast täglich mit. Mal sind es die Kinder, die sich zu fünft vielleicht nur drei Semmeln kaufen können oder die Rentner, die nach dem 20. des Monats nur noch Brot kaufen ohne Wurst und Käse. „Insbesondere die älteren Mitbürger würden nie den Schritt zur Tafel tun geschweige denn vom Staat Geld annehmen", erzählt sie. „Sie haben ihr ganzes Leben lang gearbeitet und waren von niemandem abhängig. Und jetzt auf einmal sollten sie betteln gehen?" Renate Egeter versteht das. Seit 20 Jahren hat sie eine Kasse hinter ihrem Ladentisch. Es ist eine kleine, durchsichtige blaue Plastikschwein, die gefüllt ist mit Centstücken. „Manchmal ist es nicht viel, aber es reicht um den Bedürftigen einige Scheiben Käse und Wurst einzupacken und mit in den Einkaufsbeutel zu tun". Viele ihrer Kunden wissen um die Kasse und lassen immer etwas mehr Geld zurück oder sagen ausdrücklich, das ist für die Kasse. „Es ist ein Einvernehmen ohne viel Worte", drückt sie aus.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 02. April 2011 um 20:14 Uhr
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Natur- und Familienbad St. Urban kommt bei Eltern und Kindern gut an PDF Drucken E-Mail
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Montag, 15. November 2010 um 15:58 Uhr
Rieden.    Nur eines fehlte bei der offiziellen Vorstellung des Natur- und Familienfreibades St. Urban in Rieden aufgrund der schlechten Witterung. Der herrliche Berg- und Schlossblick über den Forggensee. Er habe sich jedoch bereits im Sommer bereits aus eigener Anschauung überzeugen können, dass die EU-geförderte Anlage zur Erhöhung der Lebensqualität der heimischen Bevölkerung und zur Attraktivierung des Sees als Urlaubsziel sehr gut angenommen wurde, stellte Dr. Alois Kling, Leiter des zuständigen Landwirtschaftsamtes Kempten, fest. Speziell bei der Hauptzielgruppe, den Familien mit Kindern, wie Riedens Bürgermeister Max Streif betonte. Streif dankte allen Beteiligten, die an der schnellen Umsetzung mitgewirkt haben und vergaß auch jene nicht, die fleißig dafür sorgen, dass die neue Einrichtung stets sauber und gut in Schuss sei. 105.000 Euro, hiervon 40.000 Euro aus dem EU-Topf der Leader-Förderung, flossen in die Maßnahme. Ein Sanitärgebäude und ein Wassererlebnisbereich ist so am Seeufer bei Osterreinen entstanden. Um die nutzbare Fläche für die Erholungssuchenden zu vergrößern, legten die Arbeiter Kiesinseln, Flachwasserbereiche und Kinderspielmöglichkeiten an den bestehenden Bachläufen an.
Text · Bild: lck
Zuletzt aktualisiert am Montag, 31. Januar 2011 um 20:37 Uhr
 
50 Jahre Nahgalerie Kellner PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 15. November 2010 um 15:48 Uhr

Füssen.    Wer in Füssen das richtige Handwerkszeug und die passenden Utensilien zum Nähen sucht, der ist in der Nähgalerie in der Brunnengasse an der richtigen Adresse. Von der Nadel bis hin zum ausgefallenen italienischen Stoff findet man in dem kleinen, aber feinen Geschäft alles, was das „Näherherz“ begehrt. Dieses Jahr feiert das Fachgeschäft im Herzen der Füssener Altstadt bereits sein 50-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, über das sich die ganze Familie freut.

„Die Nähgalerie“, bis vor sechs Jahren noch unter dem Namen „Kellner Mode“ bekannt, ist ein richtiger Familienbetrieb. Paula und Franz Kellner eröffneten das Geschäft im Jahre 1960. 30 Jahre später übernahm Tochter Dagmar den elterlichen Betrieb und übergab ihn 2004 an ihre jüngere Schwester Eva Holzmann. Für sie ist das Geschäft „wie ein zweites Zuhause“. Schon als kleines Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Nähen. „Ich bin in unserem Laden aufgewachsen und das Nähen hat mich seit ich denken kann begleitet“, erklärt die Inhaberin. Kein Wunder, dass diese Handarbeit dann auch zu ihrer großen Leidenschaft geworden ist. Als sie das Geschäft vor mehr als sechs Jahren übernommen hat, war es ihr deswegen auch wichtig, das Sortiment noch mehr auf das Nähzubehör zu konzentrieren.

Breites Sortiment


Heute gibt es in der Nähgalerie deswegen fast nichts, was Eva Holzmann nicht hat. Ganz gleich, ob man ausgefallene oder witzige Utensilien für das nächste Faschingskostüm, edel gewirkte Stoffe für das selbstgenähte Dirndl oder Material für andere selbstgemachte Unikate sucht. Für jeden Bedarf den richtigen Stoff. Das ist das Motto der Nähgalerie. „Und was wir nicht haben, besorgen wir“, erklären Eva Holzmann und ihre Mutter Paula, die immer noch gerne im Laden mithilft. Auch Schnittmuster und die benötigten Kurzwaren wie Knöpfe, Zwirne, Schnallen, Nadeln, Borten, Bänder, Aufnäher, Reißverschlüsse und vieles mehr gehören selbstverständlich zur breiten Auswahl des Fachgeschäfts. Die Beratung der Fachfrauen ist gratis inbegriffen. Denn es gibt eigentlich kein „Problem“, zu dem die beiden keine Lösung wissen. 
Eine Tatsache, die die Kunden zu schätzen wissen. „Stoffgeschäfte sind rar geworden und eine so große Auswahl wie hier findet man selten“, so eine Kundin. Ein Angebot, das nicht nur die heimischen Kunden überzeugt. Bis von Augsburg und München kommen sie in die Lechstadt

Gefragte Nähkurse


Doch was nützt das beste Handwerkszeug, wenn man das Handwerk selbst nicht beherrscht. Auch hier kann Eva Holzmann Abhilfe schaffen. Zusammen mit ihrer Schwester Dagmar bietet sie über die Volkshochschule Füssen Nähkurse an, in denen man lernt, mit der Maschine und den entsprechenden Schnittmustern umzugehen. Ganz besonders freut sich Eva Holzmann dann, wenn „Schülerinnen“ oder Kunden ihr ein Foto ihrer Eigenkreationen schicken. Gerahmt hängt sie diese dann an ihre „goldene Wand“. „Das ist für mich nicht nur eine schöne Dekoration, sondern auch eine nette Erinnerung, die ich gerne meinen Kunden zeige“.

Souvenirs, Souvenirs


Neben Nähzubehör gibt es in der Nähgalerie auch kleine Souvenirs zu kaufen, für die Eva Holzmann in ihrem gemütlichen Geschäft eine kleine Ecke eingerichtet hat.

Text: msc · Bilder: oh, msc

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 02. April 2011 um 20:13 Uhr
 
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