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Wirtschaft
„Das „Allgäuer Dorf“ wird schon tot geredet, bevor wir überhaupt planen können“ PDF E-Mail

Im Gespräch mit Füssens Bürgermeister Paul Iacob

Hitzige Debatten um das „Allgäuer Dorf“ stehen seit Wochen auf der Tagesordnung vieler Füssener Bürger und Bürgerinnen. So richtig kann sich niemand für das künstliche Dorf, das am Winkel der B310 und B16 entstehen soll, begeistern. Doch so viel Aufmerksamkeit, wie sie Füssen die letzte Zeit durch die Medien bekommen hat, gab es schon lange nicht mehr. Zuletzt beim Bau des Festspielhauses, seiner Eröffnung und der Absetzung des Musicals. Füssens Bürgermeister Paul Iacob kann es nicht verstehen, dass „man etwas kaputt redet, was noch keine richtigen Konturen hat. Es muss sich alles noch entwickeln“, so Iacob. Geplant ist, laut Projektleiter Trimmel, das Allgäuer Dorf 2015 zu eröffnen. Eine knappe halbe Million Besucher erwarten die Macher des Projektes. In dem Urlauberdorf sollen Familien angesprochen werden mit Kindern von drei bis 13 Jahren. Laut Iacob wird kein Hotel als „Riesenbunker“ gebaut, sondern wird aus schmucken, kleinen allgäutypischen Häusern bestehen. Der Rathaus-Chef betont immer wieder, dass er keinen Kitsch haben will, sondern eine touristische Aufwertung. Über die Investitionssumme gibt es nicht wirklich genaue Zahlen: Zwischen 40 und 60 Millionen kann das Projekt kosten, so Projektleiter Trimmel. Füssen aktuell sprach mit Paul Iacob, unter anderem über den Paragraphen 14 des Zweckverbandes, der manchem Gegner schwer im Magen liegt.

Braucht Füssen wirklich das „Allgäuer Dorf“?
Wir brauchen eine touristische Aufwertung in dieser Region. Wie wir sie bezeichnen ist zweitrangig. „Allgäuer Dorf“, was verstehen wir darunter?

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Zinsgünstiger Kredit bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit PDF E-Mail

Geld für erneuerbare Energien

Der Bund stellt über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für die Verbesserung der bestehenden Zuschussförderung ab sofort und bis 2020 jährlich zusätzliche Bundesmittel i.H.v. 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ wird noch attraktiver: Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse, in Zahlen ausgedrückt 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Ab heute stehen zusätzlich über acht Jahre weitere 300 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Ein kräftiger Schub für die Energiewende. Füssen aktuell sprach mit dem Energieberater Max Endras der Firma Doser aus Füssen über das neue Förderungsprogramm und wer wirklich davon profitiert.

Ab 01. März 2013 gibt es ein neues Förderprogramm für Öko-Heizungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Für welche Öko-Heizungen genau gilt dieses Förderprogramm?

· Zur Förderung von Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien, das sind  thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche
· Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW, zum Beispiel Holzvergaser, Pelletheizungen, Holzhackschnitzelheizungen
· Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
 

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„Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung war nicht immer einfach“ PDF E-Mail

Im Gespräch mit Klaus Keller

Klaus Keller war 30 Jahre erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft Füssen. Am 21. Februar 2013 finden die Neuwahlen statt, allerdings ohne der Kandidatur von Klaus Keller. Frischer Wind soll nun das „eingestaubte Image“, so nannte es ein Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft, zu einem modernen und zukunftsorientierten Verein führen. Füssen aktuell sprach mit Klaus Keller über die Vergangenheit und die Spannung zwischen ihm und der Verwaltung, aber auch über die Zukunft des Vereines.

Sie wollen nicht mehr kandidieren, weil Sie den „Jungen“ den Vortritt lassen wollen. Ist das wirklich der eigentliche Grund?
Es gibt verschiedene Gründe, die mich bewegen, für dieses Amt nicht mehr zu kandidieren.
a) 30 Jahre Arbeit in der Vorstandschaft ist sicherlich genug.
b) Meine gerade direkte Art ist mancher Führungskraft in der Verwaltung unangenehm, darum ist die Zusammenarbeit mit ein paar wenigen Führungskräften der Verwaltung nicht immer einfach. Ein Wechsel könnte das verbessern.
c) Ich kann mir vorstellen, dass meine sicherlich veralteten Vorstellungen einer Stadtentwicklung und der Führung einer Interessenvertretung in jüngeren Händen besser aufgehoben ist.

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Festspielhaus Füssen: Endlich ein Käufer? PDF E-Mail

Füssen.   Es ist ein Haus, das von Anfang an die Gerüchteküche nährte. Nach zweimaliger Pleite scheint das Festspielhaus in Füssen endlich den Hafen einer Investorengruppe erreicht zu haben. Ein Kaufvertrag wurde bereits unterschrieben, doch die Summe von elf Millionen Euro, ist bis dato noch nicht überwiesen worden. Eine Tatsache, die den Verkäufer, in dem Falle Günther Döbler, dazu veranlassen könnte, von dem Verkauf zurück zu treten.

Nach verlässlichen Informationen soll der Käufer, eine Investorengruppe aus Berlin, aus einer alter Theaterfamilie entstammen und ihr eigentliches Geld in der Baubranche verdienen. Anfang Oktober haben sie gemeinsam den Kaufvertrag unterschrieben. Nicht wie bislang spekuliert soll auf dem Festspielhaus-Gelände ein Luxushotel mit 180 Betten entstehen, sondern vielmehr ein Drei Sterne Plus Hotel. Mit Tagungen und 250 Veranstaltungen im Jahr soll das Festspielhaus samt Hotel auf Erfolgskurs gebracht werden. Treffen mit Friedrich Kurz, dem „Vater des Musicals“, der „Cats“, „Starlight Express“ und  „Phantom der Oper“ produzierte, sollen bereits stattgefunden haben. Friedrich Kurz steht derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Am Ferdinandplatz in Dresden soll nach den Entwürfen des New Yorker Architekten Daniel Libeskind ein neues Musicaltheater gebaut werden, in dem Friedrich Kurz das Musical „Michelangelo“ von Enrico Garzilli aufführen möchte. Dies meldete die „Südwest Presse“. Laut Informationen der Zeitung soll das Theater rund 3.500 Zuschauer fassen und im Frühjahr 2014 eröffnet werden. Die Kosten: 100 Millionen Euro. Sollte Friedrich Kurz wirklich an der Planung beteiligt sein, darf mit guten Kontakten in der Musicalbranche gerechnet werden. Für das Festspielhaus in Füssen dürfte das nur von Vorteil sein.

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Die Continentale Betriebskrankenkasse mit Service-Point nun auch in Füssen vertreten PDF E-Mail

Ansprechpartner: Continentale Bezirksdirektion Brammen GmbH

Füssen. Dass sie einmal die Agentur ihrer Eltern und ihres Bruders übernehmen wird, hätte sie nie gedacht. Seit dem 1. September diesen Jahres ist auch ihr Sohn Philipp Karakasch als Auszubildender zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen in der Agentur tätig. Heute, nach einer ausgezeichneten Ausbildung zur Versicherungsfachfrau und mehrjähriger Berufserfahrung, kann Claudia Brammen auf eine sehr interessante Zeit zurückblicken. „Es war einfach eine neue Herausforderung, der ich mich gerne gestellt habe, weil ich sie auch suchte“, erzählt die Chefin der Continentale Bezirksdirektion Brammen GmbH. Den Slogan „Sicherheit ist etwas Persönliches“, der auf ihrer Webseite zu lesen ist, nimmt Claudia Brammen wirklich persönlich.  „Ich denke dabei an mich. Wie reagiere ich auf bestimmte Dinge? Wem möchte ich in Versicherungsfragen und Angelegenheiten vertrauen? So etwas ist sehr privat. Deswegen verstehe ich es, wenn man die Person seines Vertrauens sucht. Ich will auch nicht von einer  Versicherungsagentur betreut werden, die mir nur etwas verkaufen will“, so die Versicherungsfachfrau. Dass sie mit dieser Einstellung bislang gut beraten ist, sieht man an den vielen Kontakten, die sie hat. Insbesondere Frauen sind froh, dass sie eine Ansprechpartnerin haben, mit der sie auch detaillierte „Frauensachen“  besprechen können. Aber nicht nur Krankenversicherungen gehören zum täglichen Geschäft von Claudia Brammen, sondern auch Lebens- und Sachversicherungen.

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Ausbildungsbeginn im Ostallgäu PDF E-Mail

Start in die berufliche Zukunft

Ostallgäu.    Seit dem 1. September hat für viele Menschen in Deutschland ein neuer Abschnitt ihres Lebens begonnen. Dann beginnt für sie nämlich ihre Berufsausbildung und damit der Ernst des Lebens. In Deutschland sind derzeit offiziell 469.941 Ausbildungsstellen gemeldet, auf welche sich 541.581 Bewerber gemeldet haben. Dies ist ein Zuwachs sowohl an Stellen, als auch an Bewerbern. Im Ostallgäu standen in diesem Jahr 1.049 gemeldete Ausbildungsstätten 909 Bewerbern gegenüber. Somit fallen auf einen Bewerber 1,16 Arbeitsplätze, was überdurchschnittlich gut ist.

Aber die Zahlen täuschen. Obwohl es aufgrund der Summe an Bewerbungen noch nicht zu akuten Problemen kommt, zeichnet sich beispielsweise in der Metallverarbeitungsbranche ein rückläufiger Trend für die Zukunft ab. Dies liegt zum einen an den geburtenschwachen Jahrgängen, zum anderen daran, dass die Leute lieber studieren, um angeblich eine bessere Qualifikation und Arbeitsstelle zu erlangen.

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M-Preis kommt nach Pinswang PDF E-Mail

Pinswang.    Voraussichtlich im Dezember 2012 eröffnet ein neuer M-Preis im Gewerbegebiet von Pinswang seine Pforten. Das Tiroler Familienunternehmen M-Preis hat sich bewusst für den grenznahen Standort neben der bestehenden Tankstelle entschieden. Das Einzugsgebiet erstreckt sich somit auf das nahe Allgäu und Tirol. Der Gemeinde Pinswang ist es damit gelungen, einen der beliebtesten Supermärkte mit geplanten 600 m² Verkaufsfläche als Nahversorger zu gewinnen.

Vor allem bei dem Pinswanger Bürgermeister Karl Wechselberger ist die Freude über den bereits im Bau befindlichen Supermarkt enorm. „Endlich ist es uns gelungen, in unser Gewerbegebiet einen umfassenden Nahversorger mit attraktiven Angeboten zu bekommen. Nach viel Überzeugungsarbeit, Standort- und Strukturanalysen gab es das grüne Licht für M-Preis. Auch für die direkten Nachbargemeinden Musau und Vils wird dieser Supermarkt die erste Einkaufsadresse werden“, so Karl Wechselberger überzeugt.

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Das Bestattungsinstitut Klaus in Füssen und Reutte PDF E-Mail

Eine Arbeit für das Leben und den Tod

Füssen/Reutte.   Es ist eine Schwelle – eine große Hemmschwelle, doch die meisten, die durch die Türe gehen, müssen da hin. Normalerweise wäre das gar nicht so schlimm, wenn da nicht diese gravierende Situation wäre, die das Leben ganz unvorhergesehen verändert. Nichts wird wieder so sein wie früher, eine Feststellung, die manche Menschen sehr verzweifeln lässt. Bettina Ziege-Klaus und Thomas Klaus kennen dieses Zögern, den Schmerz ihrer Kunden, ihre Wünsche, die Sorgen, manchmal auch die Einsamkeit, die sich dann danach einstellt. Die beiden jungen Unternehmer haben ein Bestattungsinstitut in Füssen und Reutte. Gemeinsam mit ihren sechs  Mitarbeitern kümmern sie sich um die Hinterbliebenen, die Formalitäten und natürlich um eine würdevolle Bestattung.

Neue Wege gehen

Um den Service beizubehalten, geht das Unternehmen immer wieder  neue Wege. „Unser Credo ist die Zufriedenheit unserer Kunden“, so Thomas Klaus.

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Es rührt sich was in Vils PDF E-Mail

Eine aufstrebende Stadt

Vils.    Vils ist zwar nur eine kleine Stadt, um genau zu sein die Kleinste in ganz Österreich, dennoch hat der 1.500 Einwohner große Ort am Rand zu Deutschland mehr zu bieten als manch Einer denken mag. Vils ist modern, zeitgetreu und muss sich nicht verstecken.

Beispielsweise pflegt Vils nunmehr seit 20 Jahren eine Partnerschaft mit der 17.000 Einwohner starken Stadt Markredwitz. Marktredwitz befindet sich 400 Kilometer entfernt und liegt in Bayern in der Nähe von Hof. Trotz der Größenunterschiede in der Einwohnerzahl versucht Vils so gut wie es nur geht mit den Freunden aus Bayern zusammenzuarbeiten. „Es klappt, wir sind gut ausgelastet“, so der Vilser Bürgermeister Günter Keller. So gibt es etwa eine schulische Partnerschaft mit der Volksschule und der Hauptschule. Im Zuge dieses Partnerschaftsjubiläums wird am 21. September im Stadtsaal eine Feier stattfinden.
Auch die Huanza, die Außerferner Kulturinitiative, hält im Rahmen ihrer 23. Außerferner Kulturzeit Ausstellungen in Vils ab. So sind im Schlössle, Kulturhaus und in der Alten Schule Kunst zu sehen.

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Berge, Brotzeit, Biergenuss PDF E-Mail

Füssener Hütte

Füssen.    „Wenn man sich seinen Traum von einer Hütte erfüllen kann, ist das schon etwas ganz Besonderes. Die viele Arbeit darf man nicht scheuen, man muss einfach seinen Weg gehen.“ Jörg Kratzer geht seinen Weg. Er hat ihn auf die Füssener Hütte geführt, dort, wo alles ein bisschen ruhiger ist, da, wo die Natur zum größten Teil noch unberührt ist. Ein typischer Hüttenwirt ist der gebürtige Weissenseer nicht, auch wenn er mit Lederhose und Hut seine Gäste auf 1.550 Meter Höhe empfängt.  Das gehört einfach zu ihm, das macht ihn so authentisch. Er lässt sich schwer in ein Klischee pressen, was auch gut ist. Jörg Kratzer ist so wie er ist, natürlich, gerade heraus und sehr naturverbunden.  

Anfangs war seine Frau Katharina skeptisch, ob die Hütte das Richtige ist. „Andere sehen die viele Arbeit nicht, die dahinter steckt“, sagt sie lächelnd. Während den Sommerferien ist sie öfter auf der Hütte „eigentlich jede Woche“, sagt sie und fügt hinzu „ich sehe, dass Jörg mich hier oben auch als Arbeitskraft braucht“. „Die Kinder fühlen sich hier wohl, sie brauchen niemanden, der sich mit ihnen beschäftigt. Es gibt immer etwas zu entdecken“, erzählt der Familienvater. Die Füssener Hütte ist ausser montags, geöffnet. „Der Montag ist unser Ruhetag und zugleich der Schlachttag“, erklärt der Metzgermeister. Als selbstständiger Schlachtmeister ist er viel unterwegs bei Hausschlachtungen im Allgäu und dem benachbarten Tirol sowie im Füssener Schlachthof. Die Familie ist sehr bedacht, ihren Gästen Qualität zu bieten. Deshalb werden in der Hüttenküche nur regionale Produkte verwertet. Das Wildfleisch wird von den Jägern aus der Halblecher- und Buchinger sowie aus der Musauer Jagd geliefert und das Brot wird beim Bäcker im Dorf gekauft. Selbst beim Bier hat der Hüttenwirt nicht auf Qualität verzichten wollen. Den Gästen wird im wahrsten Sinne des Wortes Königliches Bier ausgeschenkt, und zwar von der Brauerei Kaltenberg.

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Im Gespräch mit Bürgermeister Luis Oberer PDF E-Mail

Autofreier Tag in Reutte

Bschlabs.    Nach dem letztjährigen Erfolg des „Autofreien Tags“ will die Gemeinde Reutte  auch in diesem Jahr wieder das Bewusstsein schaffen und mit dem bewussten „Nein“ zum Auto an diesem Tag überzeugen und eventuelle Gewohnheiten überdenken lassen. Denken die Menschen wirklich um, und gibt es vielleicht Überlegungen für eine Fußgängerzone in Reutte? Füssen aktuell erläuterte diese Fragen in einem Interview mit Reuttes Bürgermeister Luis Oberer. 

Zum dritten Mal findet nun ein Autofreier Tag in Reutte statt. Wie sind sie auf diese Idee gekommen, beziehungsweise was hat sie dazu bewogen, einen Autofreien Tag einzuführen? Die Initiative kam vom Umweltausschuss unter Obmann GR Helmut Hein, sich auch in Reutte am Europäischen Autofreien Tag am 22. September zu beteiligen. Wir wollten mit dieser Aktion bewusst machen, dass es durchaus auch ohne Auto geht. Der Autofreie Tag, der 2010 mit einer Mobilitätswoche begann, sollte auch zum Umstieg auf alternative Möglichkeiten anregen um das überwiegend „hausgemachte“ Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Die Bevölkerung hat diesen neu gewonnenen Freiraum ohne Autos im historischen Zentrum von Reutte jedenfalls begeistert aufgenommen.

Wie haben die Geschäftsleute auf diesen Vorschlag reagiert? Gab es irgendwelche Einwände? Natürlich gab es einzelne Kritik von Seiten der Wirtschaft. Es wurden Umsatzeinbussen und die Einführung einer Füßgängerzone im Untermarkt über die „Hintertür“ befürchtet. Viele Geschäftsleute verhielten sich zunächst einmal zurückhaltend um zu schauen, was die Gemeindeverantwortlichen da so vorhaben. Mittlerweile ist dieser Autofreie Tag eine fixe Einrichtung in der Marktgemeinde Reutte geworden, an dem sich auch immer mehr Kaufleute aktiv  beteiligen.

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Großprojekt auf dem Hanfwerk-Gelände geplant PDF E-Mail

Füssen.   Wenn es nach Ekkehard Kremer geht, dann soll in Füssen ein Fünf-Sterne Hotel entstehen, ein Day-Spa für die Öffentlichkeit, ein Gesundheitsbau mit Rehabilitationsmaßnahmen und schicke Wohnungen. Und das alles auf dem Grundstück der ehemaligen Hanfwerke. Genügend Platz wäre ja da. Insgesamt sechs Hektar stünden zur Bebauung bereit, falls das große Projekt, das Millionen kostet, realisiert werden könnte. Viele Gespräche fanden bereits statt, unter anderem mit der Firma Glass, die vor einigen Jahren die komplette Hanfwerkanlage kaufte. Ekkehard Kremer, Vorstand der Provitag Projektentwicklung AG mit Firmensitz in Prien am Chiemsee, hofft nun mit seinen Partnern die Möglichkeit zu bekommen, das Projekt zu realisieren. Mit im Boot ist Professor Franz Schlapka, Bauingenieur und eine Koryphäe auf dem Gebiet des Projektmanagements. Seine Referenzen lesen sich wie das Who ist Who in diesem Bereich: Concorde Hotel Berlin, Medienzentrum Sat1 in Berlin, Sony Center in Berlin oder das Hotel Wasserturm in Hamburg.

Für jedes Projekt wird eine neue Projektgesellschaft gegründet, auch für Füssen, erklärt Volljurist Ekkehard Kremer, der aus dem Bereich der Fond-Sanierung kommt, „die unschöne Seite des Fonds“, wie es der 55-Jährige nennt. Euphorie will Ekkehard Kremer nicht verbreiten, „das ist noch viel zu früh“. Probleme mit dem Denkmalamt sollte es nicht geben. Lediglich die Direktorenvilla steht unter Denkmalschutz. „Wir haben bereits mit dem Denkmalamt gesprochen und ich denke, wir haben verstanden, worum es geht“, so Kremer. Füssen aktuell sprach mit dem Volljuristen, Ekkehard Kremer über das Projekt Hanfwerke.

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Zukunftsweisende Architektur am Standort Füssen PDF E-Mail

Spatenstich für das Autohaus Heuberger

Füssen. Mit dem offiziellen Spatenstich startet das Autohaus Heuberger, gemeinsam mit Bürgermeister Paul Iacob, die Bauphase für das Leuchtturm-Projekt im Gewerbepark Allgäuer Land, den neuen Heuberger Standort mit den Marken Audi und VW. Nach einer rund 12-monatigen Bauphase wird hier im Sommer 2013 einer der modernsten Handelsbetriebe Deutschlands entstehen.

Mit einer Investition von rund sechs Millionen Euro bekennt sich das Autohaus Heuberger klar zur Region: „Mit dem neuen Audi und VW Standort setzen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft des Unternehmens und werden im Zuge des Neubaus auch weitere Arbeitsplätze schaffen“. Auch Bürgermeister Paul Iacob würdigt das Bauvorhaben als Meilenstein moderner Architektur im Gewerbepark Allgäuer Land.

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Neueröffnung – Ferienhaus Schnöllerhof mit Ulli‘s Café PDF E-Mail

Hausname „Beim Schnöllar“ seit 1569

Füssen.    Ein geschichtsträchtiger Platz am Forggenseeufer in Dietringen hat sich zu einem Ort der Erholung und Gastlichkeit gewandelt. Am 4. April vergangenen Jahres begannen die Abbrucharbeiten am alten Schnöllerhof. Nach dreijähriger Bauplanung und Genehmigung der Bausatzungsänderung konnte das Projekt starten.

Seit dem Jahr 1569 ist der Hausname „Beim Schnöllar“ nachweisbar, ebenso der von ihm in früheren Jahrhunderten geleistete Vorspanndienst mit Roß und Wagen, woher sich wohl auch der Name ableitet. Der Vater der heutigen Besitzerin, Ulrike Richter, erinnert sich noch gut an die Erzählungen seines Vaters und Großvaters. Sie wussten vom Spanndienst für den „Gasthof Schwarzenbach“ – damals noch an der alten B 16 am heutigen Forggensee gelegen – hinauf über die B 16 bis kurz vor Roßhaupten zu berichten. In ganz frühen Zeiten wurde hier das Salz, das „weiße Gold“, nach Augsburg transportiert.

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Vorläufig kein Umbau für das Krankenhaus Füssen PDF E-Mail

Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen

Füssen.    Dass der Bürgerentscheid so ausgeht, haben sich die Befürworter, die für die weitere Zusammenarbeit mit dem Kommunalunternehmen und den Kliniken plädierten, sicher nicht vorgestellt. Nur 27,8 Prozent der Füssener nahmen an der Wahl teil. War das Desinteresse zu groß oder waren die Wähler ungenügend informiert? Eine Wahlniederlage wie sie im Buche steht. Während die Gegner das Marketing gut beherrschten und die Wähler mit Anzeigen und anderen PR-Maßnahmen informierten, waren die Befürworter eher zurückhaltend damit. Füssen aktuell befragte hierzu einige Kommunalpolitiker und Landrat Johann Fleschhut. Unsere Fragen an die Kommunalpolitiker: 1. Worauf führen Sie die schlechte Wahlbeteilung der Füssener Bürger zurück? Wie sehen Sie die Prognosen für das Krankenhaus Füssen?

Bürgermeister Paul Iacob

Frage 1: Ich stelle mir selbst diese Frage. Wir haben den Stadträten Materialien wie Plakate und Flyer zur Verfügung gestellt, um die Bürger zu informieren. Man muss sich fragen, hat man wirklich alles getan, um die Bürger genügend aufzuklären?

Frage 2: Aus dem Stehgreif muss ich sagen, dass unser Haus für die Zukunft noch nicht gerüstet ist. Wir haben hervorragende Ärzte und Personal, aber wir haben ein veraltetes Gebäude. Wenn wir aus dem Kommunalunternehmen austreten, können wir keine Sanierungen für dieses Jahr stemmen, weil wir diese Summe im Kreishaushalt nicht haben.

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„Wir brauchen jeden, der arbeiten will“ PDF E-Mail

Stimmen und Einschätzungen von der diesjährigen Berufsorientierungsmesse 

Schwangau.   Auch in diesem Jahr fand die traditionelle Messe zur Berufsorientierung für die kommenden Absolventen von Mittel-, Realschulen und Gymnasien der Region statt. Über 60 Aussteller fanden sich am 28. November auf dem Gelände des Gymnasiums Hohenschwangau ein, um den interessierten Schülern und ihren Eltern mit Informationen zu den vielen verschiedenen Berufsbildern und mit individueller Beratung zur Verfügung zu stehen. Die Messe fand erstmalig in Hohenschwangau statt, da die Füssener Mittelschule, die in den vergangenen Jahren ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, auf Grund von bemängelten Brandschutzmaßnahmen als Veranstaltungsort ausfiel.

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Autohaus Heuberger investiert in Neubau rund sechs Millionen Euro PDF E-Mail

Hochkarätiger Zugang im Gewerbepark Allgäuer Land

Füssen.     Die Kranwerkstatt Guckler und Bartsch machte im Juni 2011 den Anfang: Das erste Unternehmen hatte sich im Gewerbepark Allgäuer Land angesiedelt. Jetzt kann sich die Stadt Füssen über eine weitere positive Entwicklung freuen, denn auch das Autohaus Heuberger plant einen Neubau im Füssener Westen. Direkt am Ortseingang  an der Kemptener Straße soll ab Frühjahr 2012 auf einer Fläche von 1,5 Hektar ein repräsentatives und hochwertiges Gebäude entstehen, in dem die Hersteller Audi und Volkswagen jeweils ein eigenes Ausstellungs- und Verkaufsgebäude erhalten werden. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro.

„Die Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 haben wir mit dem Gewerbepark Allgäuer Land deutlich gemerkt und auch einige Rückschläge erlebt“, so Hauptamtsleiter Andreas Rist. Um so größer war deshalb die Freude auf Seiten des Zweckverbandes Allgäuer Land und natürlich auch der Stadt Füssen, als die Gespräche und Verhandlungen mit Reiner Heuberger, Inhaber  des Autohauses Heuberger in Füssen und Bernbeuren, einen positiven Abschluss fanden. „Die Firma Heuberger wollte expandieren und wir sind froh und dankbar, dass wir diese Möglichkeit mit unserem Gewerbepark bieten können. So können wir ein Unternehmen in Füssen halten, das mit 60 Arbeitsplätzen und als Ausbildungsbetrieb mit 15 Ausbildungsplätzen einen wichtigen Faktor für die positive Entwicklung der Wirtschaft in unserer Stadt darstellt“, so Bürgermeister Paul Iacob. Auch Reiner Heuberger zeigt sich sehr erfreut über die kommende Erweiterung: „Erst mit dem Standort Füssen wurde das Unternehmen Heuberger bekannt, denn Füssen ist ein sehr guter Werbeträger und weltweit bekannt. Früher mussten wir Füssen durch unseren Hauptstandort in Bernbeuren stärken. Heute ist es genau umgekehrt. Durch die Erweiterung wird Füssen zur Schaltzentrale unseres Unternehmens“.

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20 Jahre Mahler – Mode für Männer in Füssen PDF E-Mail

„Eine Hose ohne Gürtel ist wie ein Auto ohne Felgen“

Füssen.    „Damals sind wir wirklich aus allen Nähten geplatzt“ erinnert sich Andreas Mahler an das Jahr 1991 und die Anfänge seines Herrenmodegeschäfts in der Ritterstraße. Bereits damals gab es bei Mahler – Mode für Männer alles, was Mann braucht, um gut auszusehen: Von der légèren Jeans bis zum feinen Zwirn. Vom sportlichen T-Shirt bis zum schicken Hemd. Von der Socke bis zum Schal. Und das damals auf nur 50 Quadratmetern. Über 20 Jahre sind seitdem vergangen und die Zeit hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Nur die kompetente und freundliche Beratung von Inhaber Andreas Mahler und seinem Team ist in dieser Zeit immer konstant geblieben.

Angefangen hat alles in dem kleineren Teil des heutigen Geschäfts in der Ritterstraße. „Im großen Geschäftsraum befand sich damals noch ein Kurzwaren- und Handarbeitsgeschäft“, erzählt Andreas Mahler. Als diese Räumlichkeiten frei wurden, bot sich dann endlich die Gelegenheit, die Geschäftsräume zu erweitern. „Das war wirklich dringend notwendig, denn durch unser großes Sortiment hatten wir extreme Platzprobleme. Aber irgendwie haben wir es doch geschafft“, erinnert er sich an stapelweise Jeanshosen auf dem Boden.

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Edi Carda PDF E-Mail

Vom Testflieger zum T-Shirt-Drucker

Füssen.    Klein, kreativ und sehr individuell, so kann man das Geschäft von Edi Carda bezeichnen. Seit 15 Jahren gehören zu seiner Kundschaft nicht nur Privatpersonen, auch viele Unternehmen und Vereine verlassen sich auf seine qualitative Arbeit. Angefangen hatte alles mit einer Druckmaschine für T-Shirts. Heute betreibt Edi Carda mehrere Stickmaschinen, eine Tamponmaschine, mit der sich Werbeartikel wie Feuerzeuge oder Kugelschreiber bedrucken lassen und eine Direktdruckmaschine für den schnellen und unkomplizierten T-Shirt-Druck.

Design und Farben haben Edi Carda immer schon fasziniert. „Mit einem Aufkleber kann man die Welt verändern. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein super Mountain-Bike und da wäre kein Schriftzug, kein Design drauf, das wär doch langweilig!“ Kein Zweifel, der ehemalige Testpilot hat Recht - die Welt wäre um einiges ärmer. Wir müssten alles lesen, anstatt visuell aufzunehmen. Nicht immer war Edi Carda Grafik-Designer. Erst machte er eine Lehre als Gas-Wasser-Installateur und Zweiradmechaniker, bevor er sich entschloss, Abitur und Studium nachzuholen. „Es war eine harte Zeit – über drei Jahre lang Geschäft und Studium unter einen Hut zu bringen“, wie er heute sagt. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Seine Kunden wissen es zu schätzen, wenn ihnen ein kompetenter Designer gegenüber sitzt, der weiß, wie ein Logo aufgebaut werden muss und auch etwas von Farben und Typographie versteht.

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Thomas Klaus bietet Tierbestattungen an PDF E-Mail

Wenn das Tier stirbt ...

Füssen.    Sie sind einfühlsam, klug und treue Wegbegleiter. Sie helfen uns unser Gleichgewicht zu halten oder auch wiederzuerhalten. Sie berühren unsere Seele auf ihre ganz eigene Art. Für viele Menschen ist das Haustier der Partner, das gewünschte Kind – einfach ein Familienmitglied. Umso schlimmer ist es dann, wenn man das geliebte Haustier verliert. Im Haus ist es dann plötzlich still. Kein Bellen, kein Miauzen, kein Zwitschern. Thomas Klaus, der seit kurzem auch Tierbestattungen in Füssen anbietet, kennt diese Trauer, der er immer wieder während seiner Arbeit begegnet. „Viele haben anfangs ein großes Problem, weil dann im weitesten Sinne der Ansprechpartner plötzlich nicht mehr da ist. Natürlich kann ein Tier nicht sprechen, aber es fühlt mit, spürt Freude und Trauer. Es ist in den seltensten Fällen ‚nur‘ ein Tier“, erzählt der Bestatter.

Deswegen ist es ganz und gar nicht ungewöhnlich, dass die Betroffenen sich dann auch die Frage stellen, wohin mit dem toten Tier? Eine Tierbeseitigungsanlage kommt für die meisten Tierbesitzer nicht in Frage. Denn dort werden die verendeten Tiere unter Druck (drei bar) und bei einer Temperatur von 133 Grad Celsius verarbeitet. Die daraus gewonnene Substanz dient zur Herstellung von Ölen, Schmierstoffen und Kosmetika. Für viele Tierfreunde eine grausame Vorstellung. Sie wollen einen würdevollen Abschied von ihrem geliebten Haustier haben. Sich von seinem Kameraden ehrfurchtsvoll zu verabschieden ist also keineswegs zu belächeln. Immerhin gab es schon vor 12.000 Jahren Tierbestattungen. In Ägypten wurden zum Beispiel die heilig geltenden Tiere nach ihrem Tod aufwendig einbalsamiert und rituell bestattet.
Noch gibt es in Füssen keinen Tierfriedhof – aber einen Tierbestatter, der die Tiere abholt und ins Tierkrematorium bringt. Füssen aktuell sprach mit Tierbestatter Thomas Klaus und Bettina Ziege.

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Ein Unternehmer vereint Ethik, Allgemeinwohl und Geschäftserfolg PDF E-Mail

Leuchtturm und Vorreiter sein

Hopferau/Schwäbisch Hall.    Ideen haben Flügel und sind nur wirklich von Bedeutung, wenn man sie auf den Boden bringt wie ein Flugzeug auf die Landebahn. Kennt Bernd H. Rath dieses hier sinngemäß wiedergegebene Zitat eines bedeutenden Amerikaners? Ich habe ihn bei unserem Gespräch nicht danach gefragt und diese Tatsache ist auch gar nicht wirklich von Bedeutung. Jedenfalls wird bei der Betrachtung des Bera-Gründers schnell klar, dass dieser Gedanke ein Grundmotto des innovativen und erfolgreichen Unternehmers sein könnte. Der 52-jährige Schloss-Eigentümer sprüht nicht nur vor Ideen, er bringt sie auch zügig, sichtbar und wirkungsvoll „auf den Boden“.

In diesem Zusammenhang wird es besonders spannend für das südliche Ostallgäu. Mit dem Kauf des über 550 Jahre alten Schlosses zu Hopferau hat sich der Familienvater einen Kindheitstraum erfüllt und für ihn nach einem guten halben Jahr bereits die ersten Erwartungen in das „Projekt Schloss“. Das von Liebe zur Sache durchdrungen doch viel mehr als bloße Liebhaberei ist.

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Die AktivA Beteiligungs AG aus Füssen PDF E-Mail

Breitgefächerte Investitionen

Füssen.   Ihre Leidenschaft ist die Wirtschaft und ihr Erfolgsrezept ist die Lust Neues zu beginnen. Als sie vor 20 Jahren die Senioren – und Pflegezentren „Phönix“ gründeten, hatten sie wenig Ahnung von Pflege. „Wir wussten aber was wir anders machen wollten“, erzählt Jürgen Dietz. Ihr Anderssein hat ihnen Erfolg und einen guten Namen eingebracht. Nach dem Verkauf von „Phönix“ wollten sie ein neues Unternehmen aufbauen. Mit „AktivA“ haben die Geschwister Dietz mit Roland Kolb einen Aufgabenbereich gefunden, der hochinteressant und vielschichtig ist. 

Die AktivA Beteiligungs AG versteht sich als klassische Holding, die über Tochtergesellschaften und Firmenbeteiligungen ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten in Deutschland und im europäischen Ausland entfaltet. An dem Unternehmen „Solar Invest Gießen“ ist das Unternehmen zu zweidrittel beteiligt. Photovoltaik ist eines der Hauptsparten des jungen Unternehmens, das in Frankreich, Italien, und Griechenland tätig und im Allgäu führend sind. Derzeit entsteht auf den Dächern des Firmenkomplexes des Hôtel d`Entreprises in La Coume eine 768,66 kWp grosse Photovoltaikanlage.

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Es fehlte etwas Ungewöhnliches ... PDF E-Mail

Eine Paninothek für Füssen

Füssen.    Einen Treffpunkt, zu dem jeder gerne kommt. Dani  findet, dass Füssen speziell so ein Ort noch fehlte. Aus diesem Grund wird sie nun, als neue Pächterin der Schiffwirtschaft in Füssen, ihre Wirtschaft zu genau so einem Ort umgestalten. Eine Paninothek soll es werden, ein Hauch Italien, aber dennoch international.

Die Bar und Paninothek soll sowohl zum lockeren Plaudern und Beisammensein einladen, als auch mit guter Musik zum Tanzen und Spaß haben anregen. Mit gemütlichen Sofas an den Seiten und kleinen Tischen, um Essen und Getränke abstellen zu können, erinnert der neu eingerichtete Wintergarten an eine Lounge.  Aus den großen Fenstern der Schiffwirtschaft heraus hat man einen wundervollen Ausblick auf den türkisfarbenen Lech. Good vibes und diverse Live-Bands sorgen für gute Stimmung.

Das Prinzip Paninothek

Um der Bar und Paninothek ihren besonderen Zauber zu verleihen, hat die neue Pächterin im Voraus ihre besten Freunde nach ihrem „Traum-Panini“ befragt. Sie wollte also wissen, wie für den Einzelnen der perfekte Belag aussehen würde. Und genau diese Belags-Kombinationen kann man nun in der Schiffwirtschaft bestellen. Die verschiedenen Beläge tragen den Namen des Freundes, der diesen vorgeschlagen hat. Zu jedem Belag kann man dann entscheiden, auf welcher Brotsorte dieser zubereitet wird: Ciabatta, Bruschetta oder Focaccia. Und um den Genuss vollkommen zu machen, bietet sich dazu ideal ein Wein aus der vielfältigen Weinkarte an. Dieser wird in der Schiffwirtschaft nur noch in Karaffen serviert. Auch Hauswein wird angeboten. Neben den Weinen gibt es natürlich noch viele andere Getränke zu genießen. Außerdem werden täglich frische Tagesgerichte zubereitet, gemäß dem Motto: „Einmal um die ganze Welt“.

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Gemeinsam neue Wege gehen PDF E-Mail

Füssen Tourismus & Marketing als Vermittler

Stefan FredlmeierFüssen.   Wenn es klappt, dann haben Füssen Tourismus & Marketing und auch die Stadt Füssen einen weiteren starken Partner mit ihm Boot, die gemeinsam große und kleine Projekte vorantreiben werden. Füssens Tourismuschef Stefan Fredlmeier tritt bei den Gastronomen als Vermittler auf. „Wir wollen gemeinsam neue Wege gehen“, heißt das Credo beider Seiten. Füssen aktuell wollte mehr über den Zusammenschluss wissen, der sich noch in der Aufbauphase befindet.

Sie versuchen gerade die Gastronomen mit in die Verantwortung der Stadt Füssen einzubeziehen. Wie kommen Sie voran? Die ersten Gespräche mit einer kleinen Gruppe Gastronomen und Hoteliers waren überaus konstruktiv. Diese Gruppe bestätigte die Notwendigkeit, die Gastronomen insgesamt gezielt anzusprechen und eine strukturierte Zusammenarbeit einzuleiten. Hätte diese Gruppe die Situation anders analysiert oder die Notwendigkeit, dass sich die Gastronomie organisiert, anders gesehen, hätten wir das Vorhaben nicht gestartet.

Dass heißt, es wird in Zukunft einen Ansprechpartner für die Gastronomie in der Innenstadt geben? Gab es denn nicht schon einmal einen Wirtesprecher? In welcher Form sich die Gastronomen organisieren steht nicht fest und hängt zunächst von der Bereitschaft ab, überhaupt mit einer Stimme sprechen zu wollen. Clive Smith ist der aktuelle Wirtesprecher. Aufgrund der schlechten Organisation untereinander kam seine Funktion bisher allerdings nicht richtig zum Tragen. Dies soll sich aber ändern.

Welche Aufgaben übernimmt dieser Zusammenschluss der Gastronomen? Vorrangig geht es darum, die Interessen der Gastronomie geschlossen zu vertreten und damit bei wichtigen Fragen wie Stadtbild, Weihnachtsdekoration, Veranstaltungen oder auch Ausrichtung des gastronomischen Angebotes mitsprechen zu können. Nur wer sich an solchen Diskussionen aktiv beteiligt, kann überhaupt Einfluss nehmen.

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Gestanzte Träume aus dem Allgäu – 40 Jahre Unimet GmbH in Rieden PDF E-Mail

Rieden.    Niemand hätte vor 40 Jahren erahnen können, was für ein Potential in der kleinen Werkstatt mitten im Herzen von Rieden steckt. Rudi Kolb begann schon lange vor seiner Selbständigkeit nach Feierabend mechanische Teile für seinen damaligen Arbeitgeber, die Firma Bihler in Pfronten, in einer Garagenwerkstatt herzustellen. Nach einem langen Arbeitstag mühte er sich am Abend zusammen mit seiner schwangeren Ehefrau ab, um die Teile, die am nächsten Tage dringend benötigt wurden, in Handarbeit zu fertigen. Drehen, Fräsen, Gewinde schneiden – keine Arbeit war ihnen zu schade und das ist auch so geblieben. Heute ist die Firma Unimet eines der erfolgreichsten und modernsten Unternehmen im Allgäu geworden.

Mit über 330 Mitarbeitern in der Gruppe zählt Unimet derzeit zu den größten Arbeitgebern der Region. Im Jahr 1970 gegründet, ist das Unternehmen heute eines der erfolgreichsten und innovativsten seiner Branche.

Unimet ist Zulieferer für viele Bereiche der Wirtschaft, darunter Automobilindustrie, Telekommunika-
tionsunternehmen, Industrie, Umweltunternehmen, Optik oder Photovoltaikhersteller. Die Angebotspalette ist breit gefächert und reicht von der Produktion von Stanz- und Biegeteilen über die Entwicklung und Herstellung von Hochleistungswerkzeugen bis hin zu zur Produktion von kompletten Baugruppen.

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