geblitzt


2013 2013
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Lechaschau 2012
Sport & Freizeit
Der Mai in seiner schönsten Pracht PDF E-Mail

Frauenschuhblüte in Martinau

Über 6.000 Einzelexemplare verzaubern den Lech jedes Jahr mit ihrem gelben Blütenkleid. In einträchtiger Nachbarschaft mit dem Maiglöckchen lebt der Frauenschuh, die prächtigste wildwachsende Orchideenart Europas, versteckt bei Martinau im Lechtal. Wanderer können in der Blütezeit dieser seltenen und wunderschönen Pflanze, von Mitte Mai bis Mitte Juni, ein Meer aus gelben Blüten in den schattigen Waldwinkeln Martinaus aufspüren und die einmalige Flora des Lechtals anhand dieses fulminanten Farbenspiels erleben.

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Lermoos ab 18. Mai, in Biberwier ab 9. Mai 2013 PDF E-Mail

Summer Opening

Das Wanderparadies rund um die Bergbahnen Langes

Die Bergbahnen Lermoos und Biberwier begeistern für Berge und Bewegung. Bewegung mit Bergerlebnis in Lermoos und Biberwier hat Niveau - Zwischen Bergen und Seen sind Sie auf der ganzen Höhenlinie unterwegs: Im Hochgebirge, in mittelgebirgigen Almlandschaften, in sanften Ebenen. In der angeblich schönsten Ecke Tirols erleben Sie die Erfüllung aller Sommerurlaubs-Wünsche.

Bevor Sie Ihre Wanderschuhe schnüren und den Rucksack packen, noch ein paar Worte zur Orientierung: Im Süden stemmen sich von Westen die Lechtaler Alpen, von Osten die Mieminger Kette in den Horizont. Beides überragende Zweitausender-Massive, die nur vom Fernpass getrennt werden. Die Grenze markiert im Nordosten der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze mit 2.962 m. Im Anschluss liegt das Wettersteingebirge. Dort, wo im Nordwesten die Zugspitz Arena etwas „flacher“ wird, reichen die Ammergauer Alpen von Bayern nach Tirol herein.

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Bergsommer Tirol PDF E-Mail

Das Herz der Alpen

Tirol entdecken:
Vom Salz, vom Wasser, von der Zeit – Tirols neue Themenwege

1492 – Mit der Erstaufschlagung des König-Max-Stollen beginnt für die Salzgewinnung in Tirol ein neues Kapitel. Rasch entsteht ein ausgeklügeltes Wechselspiel zwischen dem Bergwerk oben im Herz des Karwendel und den Sudhäusern drunten am Inn im Städtchen Hall. Kilometerlange Leitungen und Lieferwege durchziehen das Halltal, Gebäude entstehen, Stadt und Region blühen auf.

Auf dem Salz-Themenwanderweg, der im Sommer 2013 eröffnet wird, können Wanderer, vor allem Familien und Kinder, diese Geschichte neu entdecken. Vorbei an Kapellen, Brunnen und Soleleitungen nähert man sich dem Höhepunkt des Ausflugs – dem alten Stollen. Hier kann man einen Blick ins Innere des Berges werfen – beinahe so, wie ihn die ersten Knappen vor über 500 Jahren getan haben.

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Im Gespräch mit Tourismuschef Stefan Fredlmeier und Bürgermeister Paul Iacob PDF E-Mail

Füssen Wasted Youth?

Zu mancher Abendstunde am Ende einer Woche wirkt Füssen fast wie ausgestorben. Eine echte Szene existiert nicht. Und wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, hat man schnell mit frühen Sperrstunden und Lärmbeschwerden zu rechnen. 10 Jahre hat es gedauert, bis der stillgelegte Skateplatz im Weidach einen neuen Anlauf in den Hanfwerken fand, doch dazu war erstmal ein Verein nötig. Wi     e sieht die momentane Situation in Bezug auf Freizeitgestaltung der Jugendlichen in Füssen aus und warum mangelt es an neuen Ideen und kreativen Denkansätzen? Wir unterhielten uns mit Stefan Fredlmeier und Paul Iacob. 

Herr Fredlmeier, Sie sind nun seit vier Jahren als Tourismus-Chef in Füssen tätig. Was hat diese Stadt für junge Touristen alles zu bieten?
Stefan Fredlmeier: Der Füssener Raum lockt potentielle Besucher hauptsächlich durch das breit gefächerte Angebot unserer Naturwelt. Neben den Schlössern bieten wir zahlreiche Seen zum Baden, Rad- und Wanderwege, Skifahren in den Bergen, et cetera. In unserem Prospekt „Füssen – Hits für Kids“ haben wir passend dazu ein umfangreiches Angebot speziell für Kinder herausgearbeitet, das  nach unseren Erfahrungen sehr gut ankommt. Bei Jugendlichen hingegen, die nicht wegen unseres Naturangebots herreisen, wird das natürlich schwerer. 

Wäre es aber nicht schön, wenn wir auch mehr junge Familien mit Kindern in Füssen begrüßen dürfen?
Sicherlich wollen wir auch Familien mit Kindern als Gäste, da wir schließlich auch für junge Menschen ein großes Freizeitangebot offerieren. Jedoch mangelt es, trotz Ferienwohnungen und Gästehäusern, meiner Meinung nach, an einem richtigen Familienhotel in der Region. Deshalb wäre das „Allgäuer Dorf“ mit einem Familienhotel und familiengerechten Unterhaltungselementen eine gute Ergänzung des aktuellen Unterkunfts- und Freizeitangebotes.

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Wunderbares Lechtal PDF E-Mail

Winter ist Skifahren. Jedenfalls für viele Menschen. Es macht einfach Spaß, mit Skiern oder Snowboards über bestens präparierte Pisten zu gleiten und seine Schwünge in die weiße Pracht zu ziehen. In punkto Wintersport hat das Lechtal einiges zu bieten. Zwar kann die Region nicht mit den ganz großen Skigebieten mithalten, dennoch kommt man auch bei uns voll und ganz auf seine Kosten. Speziell Familien fühlen sich im Lechtal wohl. Hier ist noch alles etwas beschaulicher und auch überschaubarer als andernorts.

Im Bereich der Lechtaler Liftanlagen geht im Normalfall niemand „verloren“. Aber genau das wissen viele unserer treuen Feriengäste zu schätzen. Und Hand aufs Herz: Wenn andere Skigebiete mit 200 Pistenkilometern und mehr werben, wird nicht gesagt, wieviele Verbindungswege da mithineingerechnet sind, und außerdem bleibt unerwähnt, dass viele Skifahrer am Ende zwei, drei oder vielleicht vier „Lieblingspisten“ haben, die großteils befahren werden. Die Liftanlagen im Lechtal sind, wie erwähnt, allesamt „überschaubar“. Ob Stanzach, Elbigenalp, Bach oder Holzgau - hier findet man  erstklassig präparierte Skipisten, die sich dem Gelände ebenso anpassen. Es sind ideale Voraussetzungen für Familien und Genuss-Skifahrer, die man hier vorfindet. Und wer jetzt Lust auf noch mehr bekommen hat, dem steht das Skigebiet Warth-Schröcken unmittelbar vor der Haustüre des Lechtals zur Verfügung. Wer seine Unterkunft im unteren Lechtal hat, für den ist auch das Skigebiet am Hahnenkamm in Höfen naheliegend. Skifahren ist aber nicht die einzige Wintersportart, die sich ganz vorzüglich im Lechtal ausüben lässt. Langläufer finden in der Region einzigartige Möglichkeiten vor. Auch wer sich gerne aufs Eis begibt, ist im Lechtal richtig. Natürlich kann man auch wandern oder spazieren gehen. Rodler werden über die Vielfalt an Möglichkeiten staunen. Dazu gesellen sich weitere Freizeitmöglichkeiten.

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Burgruine Hopfen am See PDF E-Mail

Bis zur Sanierung der Burg zwischen 2000 und 2006 wusste man so gut wie nichts über diese weitgehend verschwundene Burganlage. Historisch fassbar wird ein den Welfen dienstverpflichteter Hopfener Ortsadel 1146 mit Swigger de Hopfen. Bald nach 1191, als die Herren von Hopfen gemeinsam mit den Welfen aus der Geschichtsschreibung verschwanden, kam die Burg in Besitz des Hochstiftes Augsburg und blieb bis zum Ausbau der Burg Füssen im Jahr 1322 Sitz des Propstamtes Füssen. Danach setzte schleichend ihr baulicher Niedergang ein. Bereits im frühen 17. Jahrhundert verzeichnen die Landkarten hier keine Burg mehr. 1701/02 brach man die Burgreste zum Umbau des Klosters St. Mang in Füssen.

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Discolauf in Füssen PDF E-Mail

Schlittschuhe angezogen und losgelaufen

Dass Füssen eine „Eisstadt“ ist, zeigte sich unlängst bei der 90 Jahr-Feier des EV Füssen. Große Spieler hat die Lechstadt hervorgebracht, aber auch kleine Eis-Prinzessinnen, die sich graziös auf zwei Kufen bewegten und die später die Welt mit „Holliday on Ice“ erkundeten. Füssen wurde das Mekka des Eishockeys. Grund genug, damals das Bundesleistungszentrum zu bauen. Der ehemalige DEB Präsident und Bürgermeister Füssens Otto Wanner rief dann das Projekt des Bundesleistungszentrums in Füssen 1972 ins Leben. Heute dient das Bundesleistungzentrum dem DEB, sowie den Bundessportverbänden als Trainings- und Wettkampfstätte. 

Der Reiz auf dem Eis wie schwerelos zu gleiten ist geblieben. Für die Einen ist es immer noch Leistungssport pur, für die Anderen ein vergnügliches Hobby. Jeden Montag treffen sich hier die Schlittschuhläufer, um nach der Musik ihre Bahnen und Pirouetten zu drehen. Es ist Discolauf. Seit wann es den Diskolauf in Füssen gibt, weiß hier Niemand so genau. Es muss ihn aber schon ziemlich lange geben, wenn man bedenkt, dass der aktuelle DJ Peter Graage seit 1989 hier jeden Montag auflegt. Ob im Winter von 19.30 – 21 Uhr, oder im Sommer von 20 – 21.30 Uhr, Schlittschuhfahren bei Diskolichtern und Chartmusik kann man im Bundesleistungszentrums in Füssen das ganze Jahr.

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Mit Stricknadeln gegen den Alltagsstress PDF E-Mail

Die Meisten von uns sind im Alltag durch Beruf, Haushalt und Familie immer größeren Belastungen ausgesetzt und oft bringen selbst unsere Freizeitgestaltung und Hobbies eher noch mehr Stress als Entspannung. Wir hetzen von einem Termin zum nächsten und sehnen uns nach mehr Ruhe, Zeit und einem einfacheren Leben. Stressbedingte Krankheiten wie Burnout nehmen immer mehr zu, wir stehen oft hilflos da, wenn es darum geht, endlich wieder an uns selbst zu denken und uns darauf zu besinnen, was uns wirklich Freude bringt und uns glücklich macht. Oft sind es die kreativen Tätigkeiten, die uns alles um uns herum vergessen lassen und das ersehnte Wohlbefinden bringen. So auch das Stricken:

Für Menschen die stricken ist es wunderschön, aus einem Faden und zwei Nadeln mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen. Sie haben ein Ziel vor Augen und sehen es in ihren Händen langsam wachsen, sie empfinden Stolz, das fertige Produkt zu tragen oder zu verschenken. Das Stricken zu erlernen erfordert anfangs etwas Geduld und Konzentration, aber es lohnt sich: Beide Gehirnhälften werden trainiert, das Erinnerungsvermögen geschult und vor allem Stress abgebaut. Laut diverser Studien aus den USA senkte Stricken bei Probanden den Blutdruck und die Pulsrate, bei magersüchtigen Mädchen verringerte es die Angst und beruhigte sie. Sogar im Gefängnis in Baltimore erlernen Insassen das Stricken zur Aggressionsbewältigung.

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Die kalte und schnelle Extremsportart am Hopfensee PDF E-Mail

Mit dem Wind um die Wette: Segeln auf dem Eis

Es gibt heutzutage viele Extremsportarten, dazu gehört auch das Eissegeln. Ein Sport, der durchaus als gefährlich eingestuft werden kann. Viel Segelerfahrung ist deshalb wichtig. Doch gerade dieser Reiz der Gefahr erhöht den »Adrenalinspiegel“ und somit auch den Spaß am Sport. Beim Eissegeln geht es hauptsächlich um die Geschwindigkeit. Je schneller desto besser.

Die ersten Eissegler

Auch wenn das Eissegeln nach ausgeflippten Speed-Freaks klingt, ist es keinesfalls eine Erfindung der letzten Jahre. Angefangen hat alles vor vielen Jahrzehnten und zwar in den Niederlanden. Entstanden ist dieser Sport nicht aus Spaß. Er diente vielmehr einem guten Zweck. Die ersten holländischen Eissegler montierten die Kufen auf ihre Boote, um dann damit übers Wattenmeer zum Fischfang zu segeln. Diese Art der Fortbewegung auf dem Eis wurde auch dazu genutzt, diverse Lasten über die vielen zugefrorenen Grachten und Kanäle des Landes zu befördern. Mit der Zeit hat sich aus dieser Notwendigkeit eine eigenständige Sportart entwickelt

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Speed4 als „Zünder“ für mehr Bewegung holt 140 Kinder in 9 Ballschul-AGs PDF E-Mail

Die Ballschule begeistert

Füssen.    Die Kinder dieser Welt wachsen kulturell unterschiedlich auf. Aber überall ist das Spielen mit Bällen sehr beliebt. In Afrika heißt es, dass die Jungen mit einem Ball am Fuß geboren werden und die erste Liebe der Kinder in Brasilien rund ist. In Europa – und vor allem in Deutschland – spielen Kinder heute anders als ihre Eltern oder Großeltern. Früher wurden Straßen, Bolzplätze und Wiesen für verschiedene Ballspiele genutzt. Jetzt fahren dort Autos oder es gilt „Betreten verboten!“. Gespielt wird deshalb immer häufiger nur noch mit der Maustaste.

Immer mehr Kinder bewegen sich immer weniger und die Folgen sind dramatisch: Motorik und Koordination schwinden rasant. Das, was uns in der Kinder- und Schulzeit prägt, begleitet uns bis ins hohe Alter. Wenn wir in dieser Zeit also Versäumnisse haben, dann wird es sehr schwer, diese später einmal nachzuholen. Sport fördert Sozialkompetenz, Teamgeist und auch Begeisterungsfähigkeit – Eigenschaften, die die Gesellschaft heutzutage von uns in allen Lebensbereichen erwartet. 
Mit einem einzigartigen Konzept möchte die zum diesjährigen Schulbeginn gebildete Patengemeinschaft aus fünf ortsansässigen Unternehmen und der Stadt Füssen dieses Problem angehen. In Ballschul-AGs soll den Kindern die Welt des Ballsports auf spielerische Weise nähergebracht werden. Entwickelt wurde das mittlerweile auch international erfolgreiche Sportkonzept vom renommierten Sportwissenschaftler Herrn Prof. Dr. Klaus Roth. 1998 startete die „Ballschule Heidelberg“ mit 60 Kindern. Inzwischen spielen rund 10.000 Kinder im Alter zwischen 2 und 11 Jahren in ganz Deutschland in Ballschul-Gruppen. 

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Skatepark in Oy eröffnet PDF E-Mail

Starkes Brett auf Rädern

Oy-Mittelberg.   Ganz oben auf einer Wunschliste örtlicher Schüler an Bürgermeister Theo Haslach stand ein Skatepark. Es dauerte eine ganze Weile, bis dieser Wunsch realisiert werden konnte. Die Elterninitiative KID e.V. (Kinder im Dorf e.V.) unterstützte mit viel Tatkraft und Einsatzbereitschaft diese Aktion, stellte Recherchen in der Umgebung und bei Anliegern an. Jetzt steht der Skatepark.

In Kooperation mit der Firma Schneestern konnte in den letzten Wochen und Monaten auf einer Fläche von 1.200 qm das sehr ehrgeizige Skatepark-Projekt realisiert werden. Hilfe kam dabei von vielen Privatpersonen und ehrenamtlichen Helfern. Einer der Unterstützer der ersten Stunde ist der Gemeinderat Norbert Trunzer, der das Projekt mit viel Engagement und einer gehörigen Portion Herzblut begleitete.
Für die Umsetzung des idyllisch gelegenen Skateparks war die Beschaffung der benötigten Gelder nicht unerheblich. Der beträchtliche Teil von 30.000 Euro setzt sich aus Privatspenden und Einzelaktionen zusammen. Die Beträge reichen von 10 Euro als Teil des Taschengelds bis hin zu Spenden in beachtlicher Größenordnung, die zum Beispiel die Sparkasse Allgäu, die PSD-Bank Augsburg oder die Zuwendung der Käthe-Flöck-Stiftung Köln gaben.

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Bewegungsinitiative Ballschule startet in Füssen und Umgebung PDF E-Mail

„Mehr Bewegung für mehr Kinder“
ab Oktober an sechs Grundschulen der Region

Füssen.    Zum diesjährigen Schulbeginn wird an sechs Grundschulen in Füssen und Umgebung erstmals ein einzigartiges Konzept umgesetzt, das Kindern die Welt des Ballsports auf spielerische Weise näherbringen und sie für unterschiedliche Ballsportarten begeistern soll. Das Konzept der Ballschule stammt von Sportwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Roth, wurde 1998 als „Ballschule Heidelberg“ gegründet und startete zunächst mit 60 Kindern. Inzwischen spielen rund 10.000 Kinder im Alter zwischen zwei und elf Jahren in ganz Deutschland in Ballschul-Gruppen. Auch international wird das Sportkonzept erfolgreich umgesetzt: Kooperationen bestehen mit Partnern in Österreich, Luxemburg, Brasilien, Japan, Mexiko und Chile.

In Füssen beteiligen sich in diesem Jahr erstmals sechs Grundschulen. Hier werden in den kommenden zwei Jahren Ballschul-AGs stattfinden, bei denen Kinder die Chance bekommen sollen, in freier Form das „ABC des Spielens“ zu erlernen. Folgende Einrichtungen bieten ab diesem Jahr Ballschul-AGs an: die Erich-Kästner Schule Füssen, die Grundschule Schwangau sowie die Volksschulen Füssen, Halblech, Eisenberg und Bernbeuren. Alle Eltern werden zu Schulbeginn mit Informationsmaterial versorgt und haben in den kommenden Wochen die Möglichkeit, ihre Kinder für eine Teilnahme an der einmal wöchentlich stattfindenden AG anzumelden. Gestartet wird im Oktober.

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Top-Berge für Mountainbiker PDF E-Mail

Sie lieben das Extreme und die Herausforderung. Es sind die Mountainbike-Freerider, die am liebsten mit ihren Bikes dort runter brettern, wo sich vielleicht manch ein Wanderer nicht laufen trauen würde. Über Stock und Steine, Wurzeln, ... je extremer die Routen, um so besser. Die Bergbahnen Langes haben diesen Sport-Trend schon vor mehr als zehn Jahren kommen sehen und haben mit Planern und Mountainbikern aus der Szene den Forrest Thunder entwickelt. Keine andere Freerider-Route lässt sich mit der der Bergbahnen Langes messen. „Wir haben ein abwechslungsreiches Gelände, das jeden Mountainbike-Freerider anspricht. Vom Laien bis hin zum Profi“, erklärt Marketing- und Vertriebsleiter Gottfried Hosp. Letztes Jahr wurde die Strecke generalsaniert und einige Stellen besser optimiert.

Der Streckenverlauf beginnt auf einem ca. 900 Meter langen Forstweg mit einem durchschnittlichen Gefälle von 3%. Nach dieser Aufwärmphase beginnt die eigentliche Free-Ride-Trialstrecke, welche circa zwei Kilometer durch einen Gebirgswald führt und dabei ein durchschnittliches Gefälle von 33% aufweist. Im Streckenverlauf sind mehrer Sprünge, Rampen und Steilwandkurven eingebaut. Auch gibt es in einigen Streckenabschnitten steilere Varianten für die Profis. Zum Abschluss geht es dann für die extrem Wagemutigen noch über den BIG JUMP unmittelbar neben der Talstation der Grubigsteinseilbahn.

Füssen aktuell sprach mit dem Marketing- und Vertriebsleiter der Bergbahnen Langes, Gottfried Hosp, über die Mountainbike-Freerider-Strecke und eventuell neue Projekte.

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42. Europäisches Schulsportfest in Hohenschwangau und Reutte PDF E-Mail

Hohenschwangau/Reutte.    Von 8. bis 11. Oktober 2012 findet – in diesem Jahr am Gymnasium Hohenschwangau und dem Bundesrealgymnasium Reutte – bereits zum 42. Mal das Europäische Schulsportfest statt.

Das Europäische Schulsportfest wird nach 6 Jahren wieder gemeinsam von den beiden Gymnasien in Hohenschwangau und Reutte durchgeführt. Bereits seit Jahresbeginn sind die Sportfachschaften beider Schulen und ein Praxis-Seminar des Gymnasiums Hohenschwangau intensiv mit der Planung dieses größten, privat organisierten Sportfestes für Schulmannschaften beschäftigt, an dem in diesem Jahr sieben Schulen teilnehmen werden. Etwa 250 Schülerinnen und Schüler aus Ungarn, Italien, Österreich und Deutschland werden sich drei Tage lang in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen, Basketball und Fußball messen.

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Entlang des Lechs PDF E-Mail

Lechtal.    Wir sind dem „ungezähmten Wilden“ auf der Spur: Dem Lech, der sich seinen Weg durch das Tiroler Lechtal immer neu bahnt und der noch nicht künstlich in seine Schranken gewiesen wurde. Entlang des neuen Lechwegs entdecken wir dabei einen Schatz nach dem anderen.

Der Aussicht, auf der längsten Fußgängerhängebrücke Österreichs in 110 Metern Höhe über die Höhenbachschlucht im Tiroler Lechtal zu spazieren, kann so gut wie Keiner widerstehen. Es ist ein Wandern, das man „mit-allen-Sinnen-genießen“ muss. Natürlich gibt es Welche , die lieber hoch hinauf, steile Gipfel zu Fuß erobern wollen und rasante Abfahrten am Bike erleben möchten. Für mich muss es keine Bergspitze sein, ich bin lieber auf schmalen Pfaden unterwegs, die zu herrlichen Aussichtspunkten, am Wasser entlang oder durch die Wälder führen. Beim Start im kleinen Örtchen Steeg  ragen links die Allgäuer, rechts die Lechtaler Alpen majestätisch in die Höhe – man ist bereits mittendrin. Über weite Felder und an einem wildromantischen Wasserfall vorbei wandern wir bis Holzgau. Hier zieren bunte Malereien die Fassaden. Wir bewundern sie, als wir in einem Gastgarten sitzen. „Lüftlmalerei, das gibt es nur bei uns“, erzählt uns der Wirt stolz. Von nun an sehen wir genauer hin und entdecken immer wieder Hauszeichen, Jagdbilder oder Zeichnungen vom Hauspatron. Beschwingt machen wir uns wieder auf den Weg: Jetzt wartet die Hängebrücke. Spektakulär spannt sich das mächtige Stahlkonstrukt über die Schlucht, 200 Meter in luftiger Höhe liegen vor uns, 110 Meter Abgrund unter uns. „Perfekt!“, ist er begeistert und in wenigen Schritten auf der Brücke.

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Eröffnung des Outdoor-Hochseilgartens Füssen PDF E-Mail

Kletterspaß von und für Kinder

Füssen.   Der neue Outdoorbereich des Hochseilgartens am Sportmarkt Schratt wurde erfolgreich eröffnet. Ein Außenparcours aus 14 Meter hohen, bunten, stählernen Mikadostäben bildet den Rahmen für Adlerhorst, Steinbockdraisine und Co. Ingesamt 14 fantasiereiche Übungen wurden hier verbaut. Besonderen Adrenalinschub verspricht die insgesamt 230 Meter lange Seilrutsche, der sogenannte „Flying Fox“, der sich über das gesamte Gelände erstreckt. Der Outdoorbereich ist die ideale Ergänzung zum bereits im Juli 2010 eröffneten Indoor-Hochseilgarten. Hier klettern Groß und Klein in sechs bis acht Metern Höhe durch 19 Elemente in zwei Parcours. Die beheizte Halle gilt als ideale Schlechtwetteralternative und wurde von Anfang an sehr gut angenommen. Durch eine Tür kann man ab sofort nahtlos in den Outdoorbereich zum dritten Parcours gelangen.

Dank der guten Zusammenarbeit mit Bürgermeister Paul Iacob, Stadtrat und Landratsamt, die sich gemeinsam für die Umsetzung stark gemacht haben, konnte im Gewerbegebiet West ein zukunftsweisendes Freizeit- und Familien-Projekt realisiert werden. Zudem entstanden neue Arbeitsplätze im Verkauf und der Betreuung des Hochseilgartens. Einheimische und Gäste schätzen den bereits bestehenden Indoor-Hochseilgarten. Mit der Erweiterung nach Außen stehen den Besuchern fortan noch mehr originelle Elemente zum Hangeln, Balancieren, Schwingen und Klettern zur Verfügung. Mit Blick auf die Füssener Berge klettern Besucher durch einen einzigartigen, individuell gestalteten Hochseilgarten.

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10. Offene Kreismeisterschaften in Füssen mit Ranglistenwertung PDF E-Mail

TTC Füssen bereitet DEVK - OSTALLGÄU-OPEN

Füssen.    Eine Rekordbeteiligung von 95 Teilnehmern machte das Turnier der Ostallgäu-Open im Jahr 2011 zu einem großen Ereignis mit zahlreichen sehr guten Tennisspielern. In diesem Jahr ist ein ähnlich großer Andrang zu erwarten, zumal sich die gesamte Preisgeldausschüttung auf 2.500 Euro beläuft. Ab Freitag, den 31. August, wird in den Kategorien Damen und Herren ab 30 bis ins hohe Alter von 70 Jahren um den Einzug ins Finale gekämpft.

Die Anmeldungsphase läuft und schon jetzt haben sich Tennisspieler aus ganz Deutschland angekündigt. Darunter wird man auch Spieler aus den vergangenen Jahren finden, die besonders die Atmosphäre auf der Anlage in Bad Faulenbach genießen und die Teilnahme gleich mit einem Urlaub in Füssen verbinden. Die Verantwortlichen des TTC Füssens mit ihrem Vorsitzendem Rudolf Leinweber stehen vor dem Höhepunkt der Tennissaison und die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. So müssen zusätzliche Plätze in den Nachbarvereinen gebucht werden, das Tableau wird erstellt und ausgelost und der Spielplan erarbeitet. Zudem gilt es unter anderem Preise für die Tombola zu besorgen und die Helfer einzuteilen.

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Einweihung – Seilhängebrücke Holzgau PDF E-Mail

Lechtal.    Was lange währt, wird endlich gut. Erste Planspiele zum Bau einer Hängebrücke, wenn auch an gänzlich anderer Stelle, geisterten schon in den 90er Jahren durch einige Köpfe von Holzgauer Bürgern. Vor gut 10 Jahren hat diese Idee dann doch noch konkretere Formen angenommen. Im Jahre 2009 wurden dann die ersten Beschlüsse gefasst über eine Hängebrücke, die das Höhenbachtal überspannen sollte. Noch vor zwei Jahren am 11. Mai 2010 drohte wegen Naturschutzproblemen das erneute Scheitern dieses Projektes. Doch konnte Gott sei Dank noch ein tragbarer Konsens zwischen allen Beteiligten gefunden werden und am 30. Mai 2011, vor gut einem Jahr wurde der Beschluss unter Dach und Fach gebracht. Dem Bau der Seilhängebrücke sollte nun nichts mehr im Wege stehen.

Die Brücke ist ein architektonisches Meisterstück. Sie überspannt das Tal in einer Höhe von 105 Metern und hat eine Länge von 200,51 Metern und ist so ausgelegt, dass gleichzeitig 630 Personen die Brücke überqueren können.

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Prominentes Tirol-Team radelt zu Olympischen Spielen nach London PDF E-Mail

1.300 Kilometer und 10.000 Höhenmeter für einen guten Zweck

Ausserfern.   Noch bevor das Olympische Feuer in London entzündet wird, sorgt ein Radmarathon der Sonderklasse zwischen Innsbruck und London für Schlagzeilen. Unterwegs wird Geld für den guten Zweck gesammelt und zwar für die in England ansässige „Disability Snowsport UK“, eine Organisation, die es geistig und körperlich behinderten Menschen ermöglicht, Schneesport auszuüben. Für diesen Zweck wurde eine eigene Spenden-Homepage eingerichtet (www.thealpsoflondon.tirol.at/charity)

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FC Füssen verliert Freundschaftspiel gegen TSG 1899 Hoffenheim mit 12:1 PDF E-Mail

Ein „Klasse“ Spiel mit vielen Zuschauern

Füssen.    „Es war das erwartet schöne Fußballfest mit mehreren Hundert Zuschauern“, wie der Vorsitzende des FC Füssen Ulrich Schwerdtfeger nach dem Abpfiff gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim rundum zufrieden äußerte. Dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer/Innen verlief alles zur Zufriedenheit, es war mit einem Wort gesagt: „Klasse“.

Auch Kapitän Manuel Günes war begeistert,  auch wenn man sich das Ergebnis etwas niedriger, eher  im einstelligen Bereich gewünscht hätte, das Freundschaftsspiel endete nicht unverdient 12 : 1 zugunsten der Erstligamannschaft. Ein Ziel jedoch ist erreicht worden, den Ehrentreffer konnte Simon Ambos auf Zuspiel von Günes bereits in der 32. Minute erzielen.

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Die Seifenmanufaktur aus Hopferau PDF E-Mail

Duftende Natur

Hopferau.    Seifensieder mag sich Dietrich Zarnack nicht nennen. Nicht, weil er den Beruf nicht schätzt. Es ist eher der Blickwinkel, aus dem er seine Arbeit betrachtet. Vielmehr mag er sich Naturkosmetik-Hersteller nennen. Nicht, weil es sich besser anhört, sondern weil es genau das ist, was er tatsächlich macht. Aus pflanzlichen Rohstoffen Seifen, Öle und Badezusätze herzustellen.

Als Dietrich Zarnack mit der Seifenherstellung anfing, war für ihn wichtig, Seifen für Jedermann zu produzieren. Auch Menschen mit empfindlicher Haut sollten ohne Probleme auf seine Produkte zurückgreifen können. Deswegen sind die Inhaltsstoffe für den Seifensieder enorm wichtig. Für seine Pflanzenseifen verwendet Dietrich Zarnack nur qualitativ hochwertige und rein natürliche Zutaten: Pflanzenöle, Laugen und rein ätherische Öle sind die Basis jeder Seife. Das Wasser, das er zur Herstellung benötigt, holt er eigens aus der anerkannten Calcium-Sulfat-Quelle im Faulenbacher Tal. Auch die Färbung erreicht Dietrich Zarnack auf natürliche Art und Weise. 

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1 Ticket – 3 Attraktionen in der Naturparkregion Reutte/Tirol PDF E-Mail

Das neue 3B-Sommerticket BAD / BAHN / BURG der Naturparkregion Reutte, dem „Tor zu Tirol“, ist extrem familienfreundlich und ab sofort erhältlich.

Die Angebote der Alpentherme Ehrenberg, der Reuttener Seilbahnen und des Burgenensembles Ehrenberg können jetzt einzeln oder mit der ganzen Familie vergünstigt erlebt werden. Mit dem 3B-Sommerticket intensiviert die 3B-Marketingkooperation des TVB Naturparkregion Reutte mit den drei Außerferner Freizeiteinrichtungen seine Bestrebung nach einer attraktiveren Angebotsstruktur. „Das 3B-Sommer-Ticket ermöglicht den vergünstigten Zutritt zu allen drei Einrichtungen. Damit möchten wir all jene, die sonst nur singuläre Angebote in Anspruch nehmen würden, auch für die anderen Möglichkeiten sensibilisieren“, erklärt TVB Reutte Geschäftsführer Franz Kammerlander die Grundintention.

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Modellflugschule Fliegerhimmel startet in den Sommer PDF E-Mail

Wie im siebten Fliegerhimmel – mit diesem Motto startet die Allgäuer Modellflugschule aus Lechbruck am See in die Sommersaison 2012 und lässt den Traum vom Fliegen wahr werden.
Hier lernen große und kleine Hobbypiloten ab 10 Jahren alles rund ums Fliegen. Unter professioneller Anleitung von Fluglehrer Maximilian Schmeller dürfen die Teilnehmer gleich selbst das Steuer übernehmen und lernen, wie man einen ferngesteuerten Elektrosegler sicher durch die Lüfte manövriert. Mit seiner über 25-jährigen Flugerfahrung weiß Fluglehrer Maximilian Schmeller genau, wie wichtig es ist, den richtigen Start in ein tolles Hobby zu finden.

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Seit 100 Jahren gibt es Tourismus im Tannheimer Tal – Das größte Plus sind die herzlichen Menschen PDF E-Mail

„Zu jedem Haus gehört ein Gesicht“

Tannheim.    „Liebe zur heimatlichen Scholle und Unantastbarkeit der Vatersitte“: Unter diesem Motto trafen sich 54 Tannheimer am 29. Mai 1912 im Gasthof Post – auf Einladung von Postmeister Rudolf Zobl. Das ist die Wurzel des sehr erfolgreichen Tourismusverbandes Tannheimer Tal. Er feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen.

Der Erfolg hat sich allerdings nicht sofort eingestellt, denn es gab einige Schwierigkeiten und Rückschläge zu überwinden. Am Anfang ging es darum, Wege gangbar zu machen, zu schottern und zu markieren. Denn das war in den Alpen (im Gegensatz zur Schwäbischen Alb, von wo heute viele Wanderfreunde begeistert ins „wohl schönste Hochtal der Alpen“ strömen) noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Der Erste Weltkrieg brachte allerdings erst einmal alles wieder zum Stillstand. In den Hungerjahren in Deutschland und Österreich konnte kaum jemand an Sommerfrische oder Winterfreuden denken. Da waren andere Dinge wichtiger.

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Einzigartig in Tirol und darüber hinaus PDF E-Mail

Die alte Hammerschmiede in Vils

Vils.    Nördlich des Städtchens Vils am Fuße des Saloberberges, liegt St. Anna. Die St.-Anna Kirche, von der dieser Ort seinen Namen hat, die alte Hammerschmiede, auch Waffenschmiede genannt, und die Burgruine der Herren von Hohenegg zu Vilseck sind geschichtlich eng miteinander verbunden. Nun will der Museumsverein unter der Leitung von Reinhold Schrettl die Hammerschmiede   komplett renovieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

„Schwere Pferdefuhrwerke brachten das Roheisen in Holzfässern zur Schmiede. In der großen Esse wurde das Eisen geschweißt und zu brauchbaren Stücken und Formen geschmiedet“, erzählt der St.-Anna-Schmied Engelbert Hartmann (1892-1924) aus eigenem Erleben und mündlicher Weitergabe durch seine Vorfahren. „Es waren mehrere Schmiedegesellen angestellt und man arbeitete oft Tag und Naht in drei Schichten. Tür- und Torbeschläge, Schaufeln, Hacken und Schneidwerkzeuge wurden in großen Mengen hergestellt.“ Früher, unter den Hoheneggern, wurden hier auch Schwerter hergestellt, daher der Name Waffenschmiede.

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FC Füssen spielt am 22. Juni gegen den ersten Bundesligisten Hoffenheim PDF E-Mail

Füssen.    „Ich wünsche mir, dass sie bei diesem Spiel richtig viel Spaß haben“, hofft Ulrich Schwerdtfeger, der seit letztem Jahr Vorstand des FC Füssen ist. Die Rede ist vom Fußballspiel FC Füssen gegen TSG 1899 Hoffenheim, dem ersten Bundesligisten, der am 22. Juni gegen die Füssener Mannschaft spielen wird.

Seit März weiß Ulrich Schwerdtfeger, dass die Hoffenheimer nach Füssen kommen. „Sie wollten unseren Platz zum trainieren und da habe ich gleich nachgehakt, ob sie nicht Lust hätten gegen uns zu spielen“, erzählt der Rechtsanwalt. Trainer Manuel Günes ist angenehm überrascht, dass ein Verein, der in der ersten Bundesliga spielt, keine Antrittsprämie verlangt. „Das ist nicht alltäglich. Üblich ist eine Antritts-prämie in einer fünfstelligen Summe“, so der Trainer. Ob sie alle ihre Stars mitbringen werden, wissen weder Manuel Günes noch Ulrich Schwerdtfeger. „Fakt ist, dass wir alle 20 Spieler einsetzen werden“, versichert Günes, der schon einmal gegen einen Bundesligisten gespielt hat, und das Tor gegen FC Augsburg geschossen hat. 11:1 hat Füssen damals verloren. Die Prognose, dass FC Füssen gegen TSG 1899 Hoffenheim gewinnt, teilt nur Kapitän Alexander Ambos. „Wir gewinnen 1:2“, meint der ehrgeizige Sportler.  Bis zu 2.000 Zuschauer werden an diesem Tag erwartet. „Für unsere Mannschaft ist das ein Highlight“, sind Günes und Schwerdtfeger überzeugt. Darin, dass Füssen unbedingt ein Tor schießen muss, sind sich alle einig und hoffen gleichzeitig, dass die Hoffenheimer im einstelligen Torbereich bleiben.

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Von Donnerstag, 5. Juli bis Samstag, 14. Juli zum 22. Mal PDF E-Mail

Die Füssener Sporttage

Die Füssener Sporttage sind Mehrkämpfe, bei denen an einer Einzelolympiade, Mannschaftsolympiade und einer Kinder- und Jugendolympiade teilgenommen werden kann.

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Rad-Marathon Tannheimer Tal streift auch Vorarlberg PDF E-Mail

Tannheimer Tal.    Der Startschuss zum vierten Rad-Marathon Tannheimer Tal fällt am 15. Juli 2012 um 8 Uhr in Tannheim. Die Distanzen sind mit 130 und 230 Kilometer festgelegt und führen durch die reizvolle Landschaft der Allgäuer und Lechtaler Alpen. Ein Rahmenprogramm inklusive Rennradtouren und Autogrammstunde mit den Ex-Radprofis Gerrit Glomser und Marcel Wüst rundet den rollenden Sportevent ab.

„Ein echter Rad-Marathon“, so wird er von den Teilnehmern eingestuft. 230 Kilometer und 2.940 Höhenmetern lassen das Radlerherz höher schlagen. Von Tannheim über Pfronten, Reutte durchs Lechtal hinauf ins Gebirge. Flexen- und Arlbergpass auf knapp 1.800 Meter Seehöhe werden bezwungen, um anschließend rund 50 Kilometer und eintausend Abfahrtshöhenmetern durch´s Inntal bis nach Imst zu brausen. Dort warten knapp 1.100 Höhenmeter bei der Auffahrt aufs Hahntennjoch. Auf 1.940 Meter Seehöhe am höchsten Punkt der Strecke wartet eine großzügige Verpflegungsstation, ehe die kurvenreiche Abfahrt ins Lechtal ansteht. Als letzte Hürde wartet der Gaichtpass 15 Kilometer vor dem Ziel.

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Forggenseeschifffahrt startet in die Saison PDF E-Mail

Füssen.    Ab sofort heißt es wieder „Leinen los!“ auf dem Forggensee. Nachdem Bayerns größter Stausee spätestens am 1. Juni 2012 seinen vollen Wasserstand erreicht haben muss, läuft die bis zum 15. Oktober dauernde Rundfahrtsaison der Forggenseeschifffahrt.

Vom Bootshafen Füssen aus starten die MS Füssen und die MS Allgäu täglich zu neun Rundfahrten. Die kleine Rundfahrt im südlichen Seebereich dauert 55 Minuten. Die zweistündige große Rundfahrt verbindet als Linienschifffahrt die acht Anlagestellen rund um den See miteinander. Beide sind „Sehreisen“ der schönsten Art, denn je weiter man sich vom südlichen Seeufer entfernt, desto grandioser wird der Panoramablick auf die Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und die Füssener Stadtsilhouette.

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Einweihung der Fußgängerhängebrücke über die Höhenbachschlucht und Eröffnung des Lechwegs am 15.Juli PDF E-Mail

Lechtal.   Mit einer Länge von 200,5 Metern und einer Höhe von 110 Meter ist die neue Fußgängerhängebrücke in Holzgau die längste und wohl auch spektakulärste in Österreich. Am 15. Juni wird sie feierlich eingeweiht. Gleichzeitig wird der 125 Kilometer lange Lechweg durch ein „Anwandern“ von Holzgau nach Elbigenalp eröffnet. Der Lechweg bietet leichtes Wandern in einer spektakulären Alpenlandschaft, die über weite Abschnitte auch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas ist. Er beginnt im Quellgebiet des Lechs nahe Lech am Arlberg, führt durch die Naturparkregion Lechtal-Reutte und erreicht sein Ziel am Lechfall in der Stadt Füssen im Allgäu.

650.000 Euro hat das Gesamtprojekt „Fußgängerhängebrücke“ gekostet, finanziert durch die Gemeinde Holzgau, der Agrargemeinschaft sowie dem Tourismusverband der Ortsgruppe Holzgau. Etwa zweidrittel der Investitionskosten sind Fördermittel, die über das Regionalwirtschaftliche Programm zur Verfügung gestellt wurden. Es handelt sich dabei um Förderungen vom Land Tirol und von der EU.
Bürgermeister Günter Blas von der Gemeinde Holzgau sieht die Investition mehr als gelungen an. „Es ist auf jeden Fall eine spektakuläre bauliche Einrichtung, die, so hoffen wir, mehr Gäste ins Lechtal bringen wird.“ Auch Geschäftsführer des Tourismusverbandes Lechtal, Michael Kohler, hofft durch diese einmalige attraktive Infrastruktureinrichtung, welche in den internationalen Medien bereits für enormes Interesse sorgt, das Lechtal für Urlauber besser zu sensibilisieren.

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Objekt des Begehrens PDF E-Mail

Der neue Funpark von Reutte

Reutte.    Bald ist es so weit: In Reutte entsteht ein neuer Funpark. Den alten beim Schwimmbad hat Vizebürgermeister Dietmar Kohler  letztes Jahr abreißen lassen. Im Herbst 2011 hat Bürgermeister Alois Oberer zusammen mit den anderen Parteien, den Jugendlichen und der Firma Camp Ramps im Jugendzentrum Smile einen Workshop organisiert. „Über vierzig Jugendliche kamen, und haben miteinander einen Funpark nach ihren Wünschen erarbeitet.

„Ich hoffe, dass der Funpark Mitte bis Ende Juli fertig wird. Für die Jugendlichen ist ein Jahr eine lange Zeit. Sie können nicht verstehen, dass es so lange dauert, bis er endlich gebaut wird.“ Bürgermeister Luis Oberer ist es wichtig, dass die Jugendlichen sagen, was sie wirklich wollen und nicht „dass wir Ihnen etwas aufsetzen“.

Ende Mai wird mit dem Bau begonnen. Cirka 150 Euro Budget stehen zur Verfügung. Er soll 33 Meter lang und 25 Meter breit werden. Zentrum eines jeden Skaterparks, so auch in diesem, ist die Halfpipe oder der Pool. Er wird tiefer gelegt und besteht, wie alles andere, aus Beton, weil das weniger Lärm erzeugt als Eisen. Neben der halben Betonröhre gibt es  mehrere Quarter bis 1,7 Meter hoch, die mit Minirampen zum trainieren verbunden sind.  Auf zwei Rails (Geländer), können die Skateboardfahrer oder Rollerskater  „sliden“ (entlangrutschen). Wichtig war dem Bürgermeister auch, „dass der Funpark in der Nähe des Jugendzentrums gebaut wird. Dort kann er betreut und bewacht werden.“ Allerdings soll der Park für Jeden zugänglich sein, wird also nicht eingezäunt. Da er keine künstliche Beleuchtung erhält,  ergeben sich natürliche Öffnungszeiten. Wenn es dunkel wird, ist es vorbei. Der Rest  bleibt weiterhin ein Veranstaltungsplatz.

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Schönes Lechtal PDF E-Mail

Frauenschuhblüte in Martinau

Lechtal.  Der Lech und seine Auwälder stellen ein letztes Refugium für viele Pflanzenarten dar, die einst in Wildflusslandschaften weit verbreitet waren. Im Naturpark wurden auf seiner Gesamtfläche von 41,38 Quadratkilometern bisher 1.116 Pflanzenarten nachgewiesen. Das entspricht in etwa einem Drittel aller in Tirol vorkommenden Pflanzenarten. 392 Arten sind als sehr wertvoll und gefährdet eingestuft. Durch den Schutz dieses Gebietes werden Seltenheiten der Pflanzenwelt, die ein bedeutendes Vorkommen in der Naturparkregion haben, bewahrt.

Blütezeit im Mai

Über 6.000 Einzelexemplare verzaubern den Lech jedes Jahr mit ihrem gelben Blütenkleid. In einträchtiger Nachbarschaft mit dem Maiglöckchen lebt der Frauenschuh, die prächtigste wildwachsende Orchideenart Europas, versteckt bei Martinau im Lechtal.

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Osterbräuche PDF E-Mail

Das Osterfeuer
Die Entzündung und Weihe des Osterfeuers in der Osternacht zum Beginn der Liturgie in der Osternacht ist ein zentrales Ereignis für alle Christen.
Am Osterfeuer wird die Osterkerze entzündet. Diese wird dann in einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Vielerorts steht das Osterfeuer aber auch symbolhaft für das Lichtwerden durch die Auferstehung Christi. Das Osterfeuer versinnbildlicht das neue Licht, das mit Christus in die Welt gekommen ist.  Die Sonne ist das Urfeuer. Schon zu heidnischer Zeit wurden Frühlingsfeuer entzündet. Das Feuer galt als Symbol für die Sonne. Die alten Ägypter verehrten sie als Gott. Im Altertum war das Feuer den Menschen heilig. Mit dem Osterfeuer sollte die Sonne auf die Erde herab geholt werden, denn die Sonne sollte Fruchtbarkeit und Wachstum bringen. Das heutige christliche Osterfeuer ist aus dem heidnischen Frühlingsfeuer entstanden. Die Sonne ist der Sieger über einen langen kalten Winter und sichert die Ernte der Menschen. So kann auch das Erscheinen Jesu gedeutet werden. Die Bedeutung des Osterfeuers kann auch auf Gott übertragen werden. Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Ohne sie ist kein Leben auf unserer Welt möglich. Das Osterlicht ist der Ausgangspunkt unseres Daseins.

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Überwältigende Aussichten auf dem Lech-Wanderweg PDF E-Mail

Vor Kurzem wurde sie eröffnet: Von der 110 Meter hohen und 200 Meter langen Hängebrücke in Holzgau bietet sich die wohl spektakulärste Aussicht auf dem gesamten Lechwanderweg. Vom Formarinsee bei Lech bis Füssen sind es 125 Kilometer zu laufen.

Die engere Zusammenarbeit zwischen den Tourismusverbänden Lech-Zürs, Lechtal, Reutte und Füssen ließ einen alten Traum nun zur Wirklichkeit werden. Die baulichen Arbeiten und die Beschilderung sind fast fertig. Jetzt im Frühjahr folgt nur noch das Tüpfelchen aufs I.
Dazu gehört zum Beispiel die „Lechbank aus Lärchenholz“, auf der Wanderer alle zehn Kilometer Rast machen können. Denn ein gewisser Komfort ist wichtig: Die Europäische Wandervereinigung hat nämlich den länderübergreifenden Lechweg, dessen Zeichen ein markantes L ist, einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen und zertifiziert. Er wurde Modell für Weitwanderwege in ganz Europa.

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Neue Heimat für Curler – nach zehn Monaten Bauzeit eröffnet PDF E-Mail

Füssen.     Es ist wohl nicht nur Füssens Bürgermeister Paul Iacob so gegangen.   Er freute sich, „so einen Tag begehen zu dürfen“, als er mit zahlreichen Gästen den neuen Anbau am Bundesleistungszentrum (BLZ) am Kobelhang feierlich eröffnete. „Der erste Neubau einer Sportstätte in Füssen nach der Errichtung der Arena“, wie das Füssener Stadtoberhaupt erfreut feststellte und hinzufügte: „Das ist etwas Großartiges, das mich stolz macht und die Bedeutung Füssens als Sportstadt unterstreicht.“ In dem zweistöckigen Gebäude ist im Erdgeschoss ein neuer Kassenbereich mit Schlittschuhverleih untergebracht, während der Deutsche Curling-Verband in den oberen Räumlichkeiten seine neue Heimat gefunden hat, worüber sich besonders dessen Präsident Dieter Kolb freute. Zudem habe man „hier optimale Sportmöglichkeiten auf dem Eis“, führte Kolb weiter aus. Mit Bürgermeister Iacob und BLZ-Leiter Helmar Erlewein teilte Kolb die Freude, dass Füssen 2006 „Bundesstützpunkt für Curling geworden“ ist.

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125 Jahre D.A.V. Sektion Füssen PDF E-Mail

Füssen.    Zum Jubiläum 125 Jahre Sektion Füssen im Deutschen Alpenverein sind alle Bergfreunde am 21. Januar um 19 Uhr zum Festakt ins Haus Hopfensee eingeladen.

Am 15. Januar 1887 wurde in Reutte der Grundstein gelegt für die Sektion Reutte-Füssen im DÖAV (Deutschen und Österreichischen Alpenverein), zunächst mit nur 79 Mitgliedern, darunter 31 aus Füssen. Vier Jahre später erfolgte die Umbenennung in „Sektion Füssen“ mit Sitz in Füssen. Bei der 100-Jahrfeier 1987 hatte die Sektion Füssen einen Mitgliederstand von knapp über 1.600 Mitgliedern. In den folgenden Jahrzehnten hat sich die Mitgliederzahl immer in diesem Bereich bewegt. Einen riesigen Aufschwung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, verzeichnete die Sektion Füssen durch die größte Leistung in den letzten 25 Jahren, dem Bau der sektionseigenen Kletterhalle in Rieden am Forggensee.

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Der Füssener Filmemacher Sebastian Heidinger und „Traumfabrik Kabul“ PDF E-Mail

Amnesty International zeigt nominierten Film in „Lechflimmern“

Berlin/Füssen.    In den vergangenen Jahren dominierte das Thema Afghanistan immer wieder unsere Medien. Zahlreiche Filme, Bücher und Computerspiele beschäftigten sich seit dem Einmarsch der Amerikaner damit, doch noch immer ist uns dieses Land absolut fremd. Es fällt schwer nachzuvollziehen, wie das Leben in einem von Krieg und Terrorherrschaft zerrütteten Land aussehen mag, wie die Menschen dort ihren Alltag meistern und wie das Regime der Taliban den Umgang der Afghanen untereinander beeinflusst hat. An dieser Stelle setzt der Film „Traumfabrik Kabul“ von Sebastian Heidinger an, der im Rahmen des Lechflimmern Programms in Füssen vorgestellt wird. Er präsentiert ein Afghanistan, das wir so bisher nicht kannten. Sebastian Heidinger begleitet in seiner Dokumentation eine Afghanin, die für die Rechte der Frauen eintritt und zeigt nebenbei Bilder des Landes, die man so bisher nie zu Gesicht bekam. Füssen aktuell unterhielt sich mit dem Mann hinter dem Film, um mehr über seine Hintergründe und Intentionen zu erfahren.

Der Berliner Regisseur und Drehbuchautor wurde 1978 in Füssen geboren. Er besuchte das Füssener Gymnasium und hatte bis zu seinem Zivildienst-Antritt in Köln eigentlich nichts mit dem Thema Film am Hut. „Ich kam an ein Altersheim in Köln, das über einen hausinternen Fernsehsender verfügte, wo interne Nachrichtenbeiträge für die Senioren produziert wurden. Dies war mein erster Kontakt mit dem Medium“, erinnert sich der heute 33-Jährige. „Dort produzierte ich mit einem alten Seemann einige fiktive Dokumentationen, die später auf den schwedischen Jugendfilmtagen eine Auszeichnung erhielten.“ Direkt nach seinem Zivildienst arbeitete Heidinger dann als Autor, Produktionsassistent und Cutter in Hamburg und Berlin. „Einen strikten Karriereplan habe ich nie verfolgt. Ich bin einfach meinen Bedürfnissen gefolgt und habe das gemacht, woran ich Spaß hatte“, erklärt er ergänzend. „Eigentlich wollte ich mir alles unverschult aneignen und mein Können ohne Theorieunterricht mit praktischer Arbeit erweitern. Doch am Ende kam es anders und ich absolvierte von 2002 bis 2007 ein Film- und Fernseh-Regie-Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Diese Zeit war im Nachhinein weniger theoretisch als ich erwartet hatte und ich konnte viele praktische Dinge erlernen, die mir heute helfen. Mein selbst finanzierter Abschlussfilm „Drifter“ war dann ein guter Ausstieg aus der Filmhochschule. Er lief auf der Berlinale und erhielt eine Auszeichnung.“ „Drifter“ wird, wie auch „Traumfabrik Kabul“, während des Lechflimmerns vorgeführt. In dieser Dokumentation begleitete Heidinger jugendliche Obdachlose am Bahnhof Zoo. Nach seinem Studium gründete Heidinger 2007 gemeinsam mit seinem ehemaligen Studienkollegen Nils Boekamp die Boekamp & Freunde Filmproduktion, 2010 die Produktionsplattform für transkulturellen Film, „neueluegen“.

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Ein Mal zahlen und 27 Mal Skispaß genießen PDF E-Mail

Tannheimer Tal präsentiert sich als Gesamtkonzept

Tannheimer Tal.    20 Bahnen und Lifte mit 50 Kilometern Pistenfläche erwarten die Besucher im Tannheimer Tal. Allerdings mit einem neuen Konzept. Bezahlte der Besucher bislang an jedem Lift seine Tageskarte, hat er nun den Vorteil mit der „Ski Tannheimer Tal“ Card sämtliche Lift- und Seilbahnen sowie den kostenlosen Skibustransfer zu benützen. Kostenpunkt für eine Tageskarte: 29,50 Euro für Erwachsene.

Die „Bergbahnen im Tannheimer Tal“ haben es geschafft, alle unter einem „Hut“ zu bringen. Ob Liftbesitzer, Gastronomiebetriebe, Sportshops oder Skischulen, jeder will bei der Umsetzung der „Ski Tannheimer Tal“ Card seinen Teil beigetragen. „Unser Ziel ist es, das Alpine  Tannheimer Tal zu stärken bzw. neu zu erwecken“, so Wolfgang Moosbrugger, Chef der Tannheimer Bergbahnen .  Hier soll der Gast in Zukunft nicht nur Wellness und Langlauf praktizieren sondern mit seiner Familie das 13,5 Kilometer lange Tal auch Alpin auf Skiern erkunden. 

Die Sportbegeisterten können vom Anfängerhang über leichte und mittlere Pisten bis hin zur anspruchsvollen FIS-Abfahrt wählen und dabei geht es mit den Lift- und Seilbahnen hoch hinaus. Bis auf knapp 2000 Meter bringen sie die Skifahrer und Snowboarder auf die bestens präparierten Pisten. Erst seit der letzten Wintersaison befördert eine moderne 4-er Sesselbahn im Skigebiet Zöblen stündlich 2.000 Personen und die vor 3 Jahren erbaute 6-er Sesselbahn in Grän gar 2.400 Personen.

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Schulklassen haben kostenlosen Eintritt PDF E-Mail

Naturfilmtage im Tannheimer Tal laufen wieder an

Tannheimer Tal.    Die Naturfilmtage im Tannheimer Tal waren letztes Jahr ein Erfolg. Über 1.000 Besucher kamen an den neun Tagen, um sich die Natur- und Tierdokumentationen anzuschauen. Neun sehr interessante Filme, die weltweit prämiert waren, fanden ein dankbares Publikum. Christian Herrmann, Regisseur. Produzent und Organisator der Filmtage, hatte sich ein Ziel gesteckt, das auch erreicht wurde. Dieses Jahr soll es nicht anders werden, ganz im Gegenteil. Die Organisatoren erhoffen sich mehr Zuschauer für ein Festival, das bestens im Tannheimer Tal aufgehoben ist. Vom 1. bis zum 9. Oktober werden auch dieses Jahr neun Filme gezeigt und erstmals zwei Diashows, die im Haldensee und Jungholz gezeigt werden.

Das Tannheimer Tal hat es geschafft, eine ganz besondere Nische für sich und seine Gäste zu finden. Erste Gedanken zu den NaturFilmTagen entstanden 2009 während der Dreharbeiten zur Dokumentation „Der Fjord in den Bergen – ein Jahr am Vilsalpsee“.

Damals engagierten sich viele Bewohner und auch die Verantwortlichen der Gemeinden und des Tourismusverbandes für dieses Filmprojekt. „Sie standen dem Filmteam mit Rat und Tat zur Seite“, erinnert sich Christian Herrmann. So entstanden Freundschaften und nicht zuletzt diese wunderbare Idee, die eine respektable Fangemeinde hat. Der Initiator, der eine besondere Beziehung zum Tannheimer Tal hat, freut sich auch dieses Jahr auf die Filme und seine Macher. Die Filme werden alle mit einem HD-Beamer projiziert, so dass die Besucher in den Genuss bester Film- und Bildqualität kommen.

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Neue Flugschule erobert den Fliegerhimmel über Lechbruck PDF E-Mail

Hoch hinaus

Lechbruck.    Fast lautlos steigt das kleine Flugzeug in den Himmel. Der starke Wind an diesem Tag bereitet dem Piloten Dipl.-Ing. Maximilian Schmeller einige Probleme, denn die Böen lassen den Flieger schlagartig in eine unerwünschte Richtung treiben. Doch der erfahrene Mann am Steuer hält reflexartig dagegen und bringt sein Flugzeug wieder schnell auf Kurs. Die umstehenden Gäste des nahen Campingplatzes blicken gebannt auf das Flugzeug, das über der großen Wiese waghalsige Loopings und schnelle Drehungen vollführt. Nach einer viertel Stunde landet der Flieger wieder sanft auf der Wiese, die ab Oktober diesen Jahres als Dreh- und Angelpunkt der neuen Lechbrucker Modellflugschule dient.

Schon als kleines Kind im Alter von neun Jahren wurde die Begeisterung zum Modellfliegen bei Maximilian Schmeller geweckt. Damals baute er zusammen mit seinem Vater seinen ersten Flieger. Später belegte er Bastelkurse, um das neuentdeckte Hobby besser umsetzen zu können, besuchte Zeltlager und wuchs somit langsam in sein Hobby hinein. „Seit über 20 Jahren bin ich diesem Hobby verfallen. Damals besuchte ich einen Ferien-Modellflug-Kurs und heute veranstalte ich selbst solche Lehrgänge“, freut sich der 34-Jährige. Alle großen und kleinen Piloten ab zehn Jahren lernen in seiner Flugschule „Fliegerhimmel“ zuerst viel Wissenswertes über Technik, Aerodynamik, Luftrecht und Wetterkunde, bevor sie ihren eigenen Flieger abheben lassen. In Kooperation mit dem Campingplatz „Via Claudia“ in Lechbruck am See finden vom 4. Oktober bis 4. November erstmals Flugkurse statt, die in Zukunft regelmäßig stattfinden.

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